Kehlkopfentzündung beim Pferd

Kehlkopfentzündung beim Pferd: Anzeichen, Ursachen & Behandlung

Letztes Update am
8. Dezember 2025

Eine Kehlkopfentzündung ist eine entzündliche Erkrankung des Kehlkopfs beim Pferd. Sie tritt sowohl akut als auch chronisch auf. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die typischen Anzeichen, mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten einer Kehlkopfentzündung beim Pferd.

Inhaltsverzeichnis

Atemwegserkrankungen wie eine Kehlkopfentzündung beim Pferd erfordern eine enge Zusammenarbeit mit einem Tierarzt. Wird eine akute Kehlkopfentzündung nicht behandelt oder heilt sie unvollständig aus, wird sie chronisch oder es kommt zu Folgeerkrankungen.

Die Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee steht Pferden und ihren Besitzern ganzjährig rund um die Uhr zur Verfügung. Unter der Leitung von Dr. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold verbindet die Klinik langjährige Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Kehlkopfentzündungen beim Pferd mit moderner Technik, hoher Fachkompetenz und individueller Betreuung.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
  • Telefon: 02933/902190
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  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

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Was ist eine Kehlkopfentzündung beim Pferd?

Eine Kehlkopfentzündung ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege beim Pferd. Sie betrifft in erster Linie die Schleimhaut des Kehlkopfes und tritt in jedem Alter auf. In manchen Fällen ist auch der Kehlkopfknorpel betroffen. Der Fachausdruck für die Kehlkopfentzündung lautet Laryngitis.

Es gibt zwei Formen der Kehlkopfentzündung. Die akute Form tritt plötzlich auf und heilt in der Regel vollständig ab. Die chronische Form entwickelt sich aus einer nicht ausgeheilten akuten Entzündung oder durch dauerhafte Reize und verläuft deutlich hartnäckiger. In beiden Fällen sind häufig auch die Bronchien betroffen.

Kehlkopfentzündungen treten bei Pferden jeden Alters auf und zeigen sich vor allem in den Herbst- und Wintermonaten. Sie belasten die Tiere erheblich, insbesondere bei intensiver Beanspruchung oder sportlicher Nutzung. Eine gesunde Kehlkopffunktion ist daher entscheidend für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden des Pferdes.

Bei Pferden zeigt sich eine Kehlkopfentzündung auf unterschiedliche Weise.

Woran erkennt man eine Kehlkopfentzündung beim Pferd?

Eine Kehlkopfentzündung beim Pferd erkennt man an verschiedenen Symptomen. Dazu gehören Husten, Schluckbeschwerden, Atemgeräusche, veränderte Lautäußerungen, Schwellungen im Kehlkopfbereich, Nasenausfluss, Atemnot, Fieber und allgemeine Mattigkeit.
Die folgende Liste zeigt die typischen Symptome einer Kehlkopfentzündung beim Pferd.

  • Husten: Eine Kehlkopfentzündung beginnt beim Pferd häufig mit Husten, insbesondere bei Belastung oder während der Nahrungsaufnahme. Der Husten ist trocken oder produktiv. Charakteristisch ist ein starker Hustenreiz beim Abtasten des Kehlkopfes.
  • Schluckbeschwerden: Erkrankte Pferde haben häufig Probleme beim Schlucken, da die Entzündung Schmerzen verursacht. Oft verweigern sie das Futter, insbesondere trockenes oder festes Futter, da dies die Beschwerden verstärkt.
  • Atemgeräusche: Rasselnde oder pfeifende Geräusche entstehen durch entzündlich verengte Atemwege und sind insbesondere bei deutlicher Entzündung oft schon ohne Hilfsmittel wahrnehmbar.
  • Veränderte Lautäußerungen: Bei Pferden mit einer Laryngitis klingt das Wiehern heiser, abgeschwächt oder ungewöhnlich rau. Grund dafür ist die eingeschränkte Schwingungsfähigkeit der Stimmbänder.
  • Schwellung: Entzündungsbedingte Schwellungen sind tastbar oder von außen sichtbar, gelegentlich sind auch die Lymphknoten vergrößert. Die Schwellung führt zu zusätzlichem Druck auf die Atemwege und erschwert die Atmung.
  • Nasenausfluss: Ein gelblicher, eitriger oder schleimiger Ausfluss aus den Nüstern deutet auf eine Entzündung der Atemwege hin. Er tritt besonders häufig bei akuten Verläufen auf.
  • Schweratmigkeit: Die Atmung wirkt angestrengt und unruhig. Unter Belastung verstärken sich die Beschwerden deutlich und die Atemfrequenz steigt.
  • Fieber: Erhöhte Körpertemperatur zeigt eine starke Entzündungsreaktion an und tritt insbesondere bei akuten und infektiösen Ursachen auf.
  • Allgemeine Mattigkeit: Das Pferd wirkt müde, antriebslos und zeigt eine verminderte Leistungsbereitschaft.

In den meisten Fällen bekämpft das Immunsystem des Pferdes die Entzündung und die Erreger in den Atemwegen von selbst. Klingt eine akute Kehlkopfentzündung nicht innerhalb weniger Tage bis spätestens zwei Wochen ab, besteht jedoch das Risiko, dass sich eine chronische Kehlkopfentzündung oder eine Lungenentzündung entwickelt. Besonders gefährdet sind immungeschwächte, junge oder alte Tiere.

Die Ursachen für eine Kehlkopfentzündung bei Pferden sind vielfältig.

Was sind Ursachen für eine Kehlkopfentzündung bei Pferden?

Ursachen für eine Kehlkopfentzündung bei Pferden sind Infektionen mit Viren oder Bakterien, Kälte und Nässe, ungünstige Haltungsbedingungen, schlechte Luftqualität, Toxine in Futter oder Wasser, ein schwaches Immunsystem, nicht ausgeheilte Vorerkrankungen sowie Allergien.

Eine akute Kehlkopfentzündung entsteht in den meisten Fällen durch Virus- oder Bakterieninfektionen. Auch plötzliche Reizungen der Schleimhäute, beispielsweise durch Staub oder kalte, feuchte Witterung, zählen zu den typischen Auslösern. Eine chronische Kehlkopfentzündung entwickelt sich häufig aus einer nicht vollständig ausgeheilten akuten Form oder durch dauerhafte Belastungen, zum Beispiel durch schlechte Stallluft oder Allergien.

In der folgenden Liste sind die Ursachen akuter und chronischer Laryngitis aufgelistet. 

  • Infektionen: Virale Infektionen der oberen Atemwege zählen zu den häufigsten Auslösern einer akuten Kehlkopfentzündung beim Pferd. Bakterielle Infektionen treten seltener auf, entwickeln sich jedoch oft als Folge einer bestehenden Virusinfektion. Sie führen zu eitrigen Verläufen und tragen dazu bei, dass eine akute Laryngitis länger anhält oder in eine chronische Form übergeht. Die Übertragung von Viren und Bakterien erfolgt in erster Linie über Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Besonders in Ställen mit vielen Pferden steigt dadurch das Risiko einer Ansteckung.
  • Kälte und Nässe: Anhaltende Kälte in Verbindung mit Feuchtigkeit schwächt die Abwehrkräfte, belastet das Immunsystem und reizt die Schleimhäute, was die Anfälligkeit für eine Laryngitis deutlich erhöht. In den Herbst- und Wintermonaten steigt das Risiko für eine Kehlkopfentzündung. 
  • Ungünstige Haltungsbedingungen: Ungünstige Haltungsbedingungen wie feuchte Einstreu und eine unzureichende Belüftung im Stall reizen die Atemwege und schwächen die Schleimhäute. Auch eine zu hohe Anzahl von Pferden auf engem Raum wirkt sich negativ aus, da sie die Ausbreitung infektiöser Erreger begünstigt.
  • Schlechte Luftqualität: Feinstaub, Schimmelsporen und Rauch reizen die empfindliche Kehlkopfschleimhaut und zählen zu den Ursachen für die Entwicklung einer chronischen Laryngitis. Auch Ammoniakdämpfe, die durch unzureichende Stallhygiene entstehen, schädigen die Atemwege.
  • Toxine: Toxine aus verschimmeltem oder unsachgemäß gelagertem Futter belasten den Organismus von Pferden erheblich und reizen die Atemwege. Ähnlich belastend wirken chemische Rückstände oder Verunreinigungen im Trinkwasser, die ebenfalls eine relevante Ursache für eine Laryngitis sind.
  • Schwaches Immunsystem: Ein geschwächtes Immunsystem, etwa bei Fohlen, älteren Tieren oder chronisch erkrankten Pferden, gilt als wesentliche Ursache schwerer Verläufe bei Kehlkopfentzündungen. 
  • Nicht ausgeheilte vorangehende Erkrankungen: Eine nicht vollständig ausgeheilte Bronchitis, Infektionen der Luftröhre oder andere Atemwegserkrankungen greifen häufig auf den Kehlkopf über. Solche Vorerkrankungen gelten als wesentliche Ursache für bakterielle Kehlkopfentzündungen und erhöhen das Risiko eines chronischen Verlaufs erheblich.
  • Allergische Reaktionen: Überempfindlichkeiten gegenüber Staub, Pollen oder bestimmten Futtermitteln führen zu einer dauerhaften Reizung der Schleimhäute. Diese allergischen Reaktionen gelten als bedeutender Auslöser chronischer Entzündungsprozesse und erhöhen das Risiko für wiederkehrende Kehlkopfentzündungen (Laryngitis).

Die Behandlung einer Kehlkopfentzündung richtet sich nach der Ursache, dem Schweregrad und dem Verlauf der Erkrankung.

Wie läuft die Behandlung der Kehlkopfentzündung bei Pferden ab?

Die Behandlung der Kehlkopfentzündung bei Pferden läuft in mehreren Schritten ab. Nach einer gründlichen Diagnose zur Ursachenklärung umfasst sie Ruhe und Isolation, den gezielten Einsatz von Medikamenten, die Optimierung der Haltungsbedingungen und bei Bedarf eine antibiotische Therapie.

1. Diagnostik

Eine Kehlkopfentzündung erfordert eine gründliche Diagnose durch den Tierarzt, da viele der Symptome auch bei anderen Atemwegserkrankungen auftreten. Zunächst erfolgt eine klinische Untersuchung. Mit einem Stethoskop werden die Atemgeräusche des Pferdes überprüft, da bei einer Kehlkopfentzündung oft ein Rasseln zu hören ist. Durch das Abtasten des Kehlkopfes lässt sich zudem ein Hustenreiz auslösen, der als charakteristisches Anzeichen für eine Laryngitis gilt.

Zur Sicherung der Diagnose stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Blutuntersuchungen erfassen Entzündungsparameter, während die Ultraschalldiagnostik Veränderungen im Halsbereich sichtbar macht. Die Röntgendiagnostik unterstützt die Darstellung tieferer Strukturen der Atemwege und die Abklärung komplizierter Krankheitsverläufe.

Mithilfe einer Endoskopie der Atemwege ist eine direkte Beurteilung der entzündeten Schleimhäute möglich. Dabei wird eine Sekretprobe entnommen, die anschließend zytologisch, bakteriologisch und mykologisch einschließlich Resistenztest untersucht wird, um den Erreger der Kehlkopfentzündung genau zu bestimmen.

Neben der Abklärung infektiöser Ursachen ist es wichtig, mögliche Auslöser wie schlechte Haltungsbedingungen, Staubbelastung oder allergische Reaktionen zu erkennen. Diese Faktoren spielen eine zentrale Rolle für die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung.

2. Ruhe und Isolation

Bei einem leichten Verlauf klingt eine akute Kehlkopfentzündung häufig innerhalb weniger Tage ab, wenn das Pferd geschont wird. Ruhe und Isolation unterstützen daher die Genesung. 

Während der Erkrankung bleibt das Pferd ohne Belastung und wird nicht geritten, damit sich die Atemwege vollständig erholen. Da eine Kehlkopfentzündung ansteckend ist, trennt man das erkrankte Tier nach der Diagnose von der Herde. Auf diese Weise verhindert man eine weitere Verbreitung.

3. Medikamente

Bei hartnäckigen und schmerzhaften Verläufen werden entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente eingesetzt, die die Schleimhautentzündung verringern und die Symptome lindern.

Bei chronischen Kehlkopfentzündungen unterstützen Heilkräuter wie Anis, Echter Eibisch, Thymian, Süßholz oder Salbei den Heilungsprozess, da sie beruhigend auf die Schleimhäute wirken.

4. Optimierung der Haltungsbedingungen

Eine keim- und reizarme Umgebung ist wichtig für die Heilung von Kehlkopfentzündungen bei Pferden. Für eine hygienische Umgebung sind eine gute Belüftung des Stalls, saubere und trockene Einstreu sowie ein staub- und rauchfreies Klima entscheidend. 

Schimmelsporen, Ammoniakdämpfe aus nasser Einstreu oder eine unzureichende Luftzirkulation reizen die Schleimhäute und begünstigen Kehlkopfentzündungen. Auch die Fütterung spielt eine wichtige Rolle: Hochwertiges, staubfreies Heu und hygienisch einwandfreies Futter verhindern zusätzliche Belastungen der Atemwege. 

Die Haltungsbedingungen belasten das Immunsystem eines Pferdes direkt. Stressfaktoren wie Überbelegung, mangelnde Bewegung oder unzureichende Sozialkontakte schwächen die Abwehrkräfte und erhöhen die Anfälligkeit für Infektionen. Ausreichender Auslauf an der frischen Luft, regelmäßige Bewegung und Schutz vor Kälte und Nässe stärken dagegen die Abwehrkräfte und fördern den Heilungsprozess.

5. Antibiotische Therapie

Bei schweren Verläufen und nachgewiesenen bakteriellen Infektionen genügt eine rein pflanzliche Behandlung bei einer Kehlkopfentzündung nicht. In diesen Fällen erfolgt eine gezielte Antibiotikatherapie, die auf einer bakteriologischen Untersuchung und einem Antibiogramm basiert. Durch die genaue Bestimmung des Erregers lässt sich das passende Antibiotikum auswählen, wodurch die Behandlung der Kehlkopfentzündung wirksam erfolgt und Resistenzen vermieden werden.

Behandlung einer Kehlkopfentzündung in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Pferdeklinik am Sorpesee behandelt Atemwegserkrankungen wie Kehlkopfentzündungen mit hoher Fachkompetenz und langjähriger Erfahrung. Unter der Leitung von Dr. med. vet. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold gewährleistet ein 25-köpfiges Team die bestmögliche Versorgung.

Die Vorsorge, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, wie beispielsweise Kehlkopfentzündungen, gehören zu den häufigsten internistischen Vorstellungsgründen in unserer Klinik. Unser Fokus liegt auf einer gründlichen klinischen Untersuchung, um die weitere Behandlung individuell abstimmen zu können. 

Dank unserer modernen Ausstattung steht für die Abklärung und Behandlung von Kehlkopfentzündungen ein breites Spektrum an Untersuchungs- und Therapiemethoden zur Verfügung, darunter Laboruntersuchungen, Videoendoskopie und Videogastroskopie, Röntgen, Echokardiografie (Herzultraschall), EKG, Inhalation und Blutanalyse.

In unserem hauseigenen Labor steht eine Sofortdiagnostik aller wichtigen Parameter zur Verfügung. Mithilfe modernster Analysegeräte und einer hohen Messgenauigkeit werden zahlreiche hämatologische und klinisch-chemische Werte innerhalb kürzester Zeit ermittelt. Das diagnostische Spektrum umfasst Blutuntersuchungen, zytologische Analysen, die Untersuchung von Trachealbronchialsekret (TBS), bakteriologische Tests einschließlich Antibiogrammen sowie verschiedene PCR-Schnelltests. 

Unser großzügiges Klinikareal am Sorpesee bietet umfassende Möglichkeiten auf dem neuesten Stand der Medizintechnik. Mehrere Behandlungsräume mit modernen Untersuchungsständen stehen für Diagnostik und Therapie von Kehlkopfentzündungen in ruhiger Atmosphäre bereit. 

Unsere Pferdeklinik ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar. Für die Außenpraxis stehen fünf voll ausgestattete Praxiswagen bereit, die eine zeitnahe Betreuung im gesamten Praxisgebiet ermöglichen. Im Rahmen unserer Fahrpraxis kommen moderne diagnostische und therapeutische Verfahren wie Video-Bronchoskopien, digitales Röntgen und Ultraschall zum Einsatz. So lassen sich auch Atemwegserkrankungen wie eine Laryngitis zuverlässig abklären und behandeln.

Zur Prävention von Kehlkopfentzündungen bei Pferden gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Was kann man zur Prävention einer Kehlkopfentzündung bei Pferden tun?

Zur Prävention einer Kehlkopfentzündung bei Pferden kann man verschiedene Maßnahmen ergreifen, darunter Weide- oder Offenstallhaltung, Rückzugsmöglichkeiten, eine gute Stallhygiene, staubarme Einstreu, überlegtes Eindecken, die Stärkung der Abwehrkräfte sowie regelmäßige tierärztliche Kontrollen.

Die folgende Liste zeigt die wichtigsten präventiven Maßnahmen, die vor einer Laryngitis schützen.

  • Weide- oder Offenstallhaltung: Viel Platz und Bewegung reduzieren die Staubbelastung und stärken die Atemwege. Frische Luft und täglicher Aufenthalt im Freien tragen ebenfalls zur Prävention von Atemwegserkrankungen wie der Kehlkopfentzündung bei.
  • Rückzugsmöglichkeit: Eine wetterfeste, zugluftgeschützte Unterstellmöglichkeit mit sauberer, trockener Einstreu schützt vor Feuchtigkeit und Nässe und beugt einer Atemwegserkrankung vor.
  • Stallhygiene: Gute Belüftung, tägliches Ausmisten und feuchtes Kehren der Stallgassen senken die Staub- und Ammoniakbelastung. Werden Pferde während des Ausmistens aus der Box geholt, lässt sich die Prävention von Atemwegsproblemen zusätzlich verbessern.
  • Staubarme Einstreu: Hobelspäne, Leinstroh oder Miscanthus sind staubärmer als herkömmliches Stroh und tragen aktiv dazu bei, einer Kehlkopfentzündung vorzubeugen. Auch das Putzen im Freien reduziert die Staubbelastung und beugt Atemwegsreizungen vor.
  • Überlegtes Eindecken: Eine Decke ist nur bei geschorenen, älteren oder chronisch kranken Pferden sowie bei Stallpferden ohne Witterungsanpassung sinnvoll. Richtiges Eindecken dient der Vorbeugung einer Kehlkopfentzündung, während unnötiges Eindecken die Thermoregulation stört.
  • Stärkung der Abwehrkräfte: Ein starkes Immunsystem ist die Grundlage, um Pferde langfristig vor Kehlkopfentzündungen zu schützen. Entscheidend ist eine ausgewogene Fütterung mit allen essenziellen Nährstoffen. Vitamine wie A, C und E sowie Spurenelemente wie Zink und Selen erhöhen die Widerstandskraft gegenüber Infektionen. Auch hochwertige Proteine und Omega-3-Fettsäuren fördern die Regeneration und stärken die Abwehrkräfte.
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen: Untersuchungen ermöglichen eine frühe Erkennung von Atemwegsproblemen und tragen entscheidend zur Prävention schwerer Kehlkopfentzündungen bei.
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