Ein Blutbild beim Pferd liefert relevante Laborwerte, die Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand geben. In unserer Pferdeklinik am Sorpesee erstellen wir in unserem modernen und hauseigenen Labor Blutbilder, die Aufschluss über Organfunktionen, Entzündungen, Infektionen und Mangelerscheinungen beim Pferd geben.
Ein Blutbild ist eine detaillierte Analyse des Blutes beim Pferd, bei dem verschiedene Komponenten wie rote und weiße Blutkörperchen, Hämoglobin (eisenhaltiger roter Blutfarbstoff) und Hämatokrit (Volumenanteil der zellulären Bestandteile im Blut) gemessen werden. Die ermittelten Werte geben Auskunft über den körperlichen Zustand eines Pferdes und liefern Hinweise auf Erkrankungen und Mangelzustände.
Das Blut eines Pferdes besteht aus einem flüssigen und einem festen Anteil. Der flüssige Teil heißt Blutplasma. Er besteht zum größten Teil aus Wasser und enthält wichtige Stoffe wie Elektrolyte und Eiweiße. Wenn eine Blutprobe gerinnt, bleibt das Blutserum übrig. Es entspricht dem Plasma ohne Gerinnungsstoffe. Den festen Anteil bilden die Blutzellen. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff. Die weißen Blutkörperchen schützen vor Krankheitserregern. Die Blutplättchen verschließen Wunden und sorgen für die Gerinnung.
Blutbilder eignen sich bei Pferden zur Abklärung unspezifischer Symptome wie Mattigkeit, Gewichtsverlust und Leistungsschwäche. Bei Routineuntersuchungen und bei Ankaufsuntersuchungen liefert das Blutbild wertvolle Informationen über den aktuellen Gesundheitszustand des Pferdes. In der Pferdeklinik am Sorpesee sind wir auf labordiagnostische Blutuntersuchungen spezialisiert. Jede Blutuntersuchung wird von uns mit höchster Sorgfalt und Genauigkeit durchgeführt, um eine zeitnahe und gezielte Therapie einzuleiten. In unserem hauseigenen Labor führen wir eine Sofortdiagnostik aller relevanten Laborparameter durch. Wir stehen Ihnen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung.
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Ein Blutbild beim Pferd wird gemacht, wenn Symptome auftreten, die auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Bei Routineuntersuchungen dient ein Blutbild beim Pferd der Überprüfung wichtiger Körperfunktionen und dem frühzeitigen Erkennen von Erkrankungen und Mangelzuständen.
Ein Blutbild wird bei Pferden immer gemacht, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung besteht. Zeigt ein Pferd unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust und Fieber, ist eine Blutuntersuchung der erste Schritt der Diagnostik. Ein Blutbild liefert Hinweise auf mögliche Entzündungen, Infektionen, Organstörungen und Stoffwechselprobleme.
Ein Blutbild dient bei Pferden als Routinekontrolle, um Krankheiten und Mangelzustände frühzeitig zu erkennen. Eine regelmäßige Blutuntersuchung im Rahmen eines jährlichen Check-ups ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Gesundheit und ein frühzeitiges Eingreifen bei Auffälligkeiten. Eine Blutuntersuchung ist auch bei älteren Pferden ohne erkennbare Symptome sinnvoll, um altersbedingte Veränderungen der Organfunktionen frühzeitig zu erkennen. Das Blutbild ist auch ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge bei Pferden, wenn sie einen gesunden Eindruck machen und eine stabile Leistungsbereitschaft zeigen.
Ein häufiger Anlass für eine Blutuntersuchung ist die Überprüfung der Nährstoffversorgung beim Pferd. Mangel- und Überversorgungen mit Spurenelementen wie Kupfer, Zink und Selen lassen sich im Blut feststellen und durch eine angepasste Fütterung ausgleichen. Nach einer Futterumstellung empfiehlt sich eine Blutkontrolle nach einigen Monaten, um die Versorgung mit Nährstoffen und Spurenelementen zu überprüfen und mögliche Defizite früh zu erkennen.
Vor Operationen dient ein Blutbild der Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustands und der körperlichen Belastbarkeit des Pferdes. Nach chirurgischen Eingriffen ermöglicht das Blutbild sowohl die Überwachung des Heilungsverlaufs als auch die frühzeitige Erkennung möglicher Komplikationen.
Das Blutbild ist bei Pferden fester Bestandteil regelmäßiger Verlaufskontrollen bei bereits diagnostizierten chronischen Erkrankungen. Bei Tieren, die an Cushing-Syndrom, Equinem Metabolischem Syndrom (EMS) und anderen chronischen Entzündungen leiden, ist die kontinuierliche Kontrolle des Krankheitsverlaufs notwendig. Die Überwachung der Blutwerte und die bedarfsgerechte Anpassung der Therapie stabilisieren den Gesundheitszustand des Pferdes.
Ein Blutbild beschreibt die Laboranalyse der zellulären Bestandteile des Blutes. Grundlage der Untersuchung sind die roten und weißen Blutkörperchen sowie die Blutplättchen. In der Diagnostik stehen zwei Formen des Blutbildes im Mittelpunkt: das kleine und das große Blutbild. Beide Varianten erfassen zentrale Blutwerte, unterscheiden sich jedoch im Umfang der ausgewerteten Parameter.
Das kleine Blutbild beim Pferd, auch als einfaches Blutbild bezeichnet, wird bei Routineuntersuchungen und als erste diagnostische Maßnahme bei allgemeinen Symptomen gemacht.
Ein kleines Blutbild liefert grundlegende Informationen über den Gesundheitszustand des Pferdes und zeigt, ob eine Erkrankung vorliegt. Die Untersuchung ist eine geeignete Methode, um schnell einen allgemeinen Überblick über die körperliche Verfassung des Pferdes zu gewinnen und festzustellen, ob weitere Untersuchungen notwendig sind.
Ein kleines Blutbild bei Pferden untersucht die wichtigsten Blutzellen und Grundwerte. Es umfasst die roten Blutkörperchen, die weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen. Zusätzlich werden Hämoglobin, Hämatokrit, MCV, MCH und MCHC bestimmt. Diese Werte geben Aufschluss über Sauerstofftransport, Immunsystem, Blutgerinnung und mögliche Hinweise auf Blutarmut oder Flüssigkeitsmangel.
Ein großes Blutbild beim Pferd wird gemacht, wenn detaillierte Informationen über den Gesundheitszustand benötigt werden und bereits der Verdacht auf eine spezifische Erkrankung besteht. Es umfasst das kleine Blutbild und das Differentialblutbild.
Das große Blutbild dient der genaueren Beurteilung der Immunabwehr, da neben den roten und weißen Blutkörperchen auch die einzelnen Untergruppen der weißen Blutkörperchen analysiert werden. Es ist besonders hilfreich bei komplexen oder länger bestehenden Erkrankungen, da Veränderungen innerhalb der Leukozytenpopulation Hinweise auf Entzündungen, Infektionen, allergische Reaktionen und Parasitenbefall geben.
In der veterinärmedizinischen Praxis werden zusätzlich häufig weitere Laborparameter erhoben, um Organfunktionen und Stoffwechselprozesse zu beurteilen. Dazu gehören Elektrolyte, Leber und Niere, Entzündungsmarker, Blutzucker, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und spezielle Muskelparameter.
Ein Blutbild stellt keine Diagnose dar. Die Ergebnisse müssen immer im Zusammenhang mit klinischer Untersuchung, Haltung und bestehenden Symptomen bewertet werden.
Bei einem Blutbild von Pferden wird untersucht, wie gut wichtige Körperfunktionen arbeiten. Untersucht werden die roten und weißen Blutkörperchen sowie die Blutplättchen. Die Blutwerte zeigen, wie gut Sauerstoff transportiert wird, wie das Immunsystem reagiert und ob die Blutgerinnung funktioniert.
Erhöhte weiße Blutkörperchen können auf Infektionen oder Entzündungen hinweisen. Niedrige rote Blutkörperchen und wenig Hämoglobin deuten bei Pferden auf eine Blutarmut hin. Ein hoher Hämatokritwert spricht häufig für Flüssigkeitsmangel bei Pferden. Zusätzlich werden Werte geprüft, die Hinweise auf Organe und Stoffwechsel geben. Dazu zählen Elektrolyte für den Mineralhaushalt, Leber und Niere und der Blutzucker. Spurenelemente und Vitamine wie Zink, Kupfer, Selen und Vitamin E zeigen im Blutbild, ob die Versorgung des Pferdes ausreicht.
Im Anschluss werden die Blutergebnisse mit den Referenzwerten des Labors verglichen. Abweichungen besitzen nicht automatisch Krankheitswert. Die Beurteilung erfolgt immer im Zusammenhang mit der klinischen Untersuchung, der Vorgeschichte und der Fütterung des Pferdes.
Die Kosten für eine Blutuntersuchung setzen sich aus mehreren Leistungspunkten aus der Gebührenordnung (GOT) zusammen. Zum einen entstehen Kosten für die Blutentnahme und zum anderen für die Probenbearbeitung und -untersuchung im Labor. Der Preis variieren je nach Aufwand und Art des Untersuchungsverfahrens.
Die Blutbilduntersuchung beiim Pferd ist fester Bestandteil der Diagnostik in der Pferdeklinik am Sorpesee. Wir untersuchen und behandeln Pferde mit unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen und erhalten durch unser hauseigenes Labor in kurzer Zeit alle wichtigen Laborparameter.
In unserem Labor am Sorpesee analysieren wir Blutproben von Pferden mit modernen Geräten, die eine hohe Messgenauigkeit gewährleisten. Viele hämatologische und klinisch-chemische Parameter liegen uns innerhalb kurzer Zeit vor. Die Befunde besprechen wir mit Ihnen ausführlich, damit die Therapie Ihres Pferdes rasch starten kann. Weiterführende Analysen lassen wir von geprüften Fachlaboren durchführen, um Ihrem Pferd die bestmögliche Unterstützung anzubieten.
Die Pferdeklinik am Sorpesee bietet ein breites Spektrum an Blutuntersuchungen. Unsere Leistungen umfassen die Hämatologie mit Differentialblutbild, die klinische Chemie und die Analyse zentraler Organparameter. Die Bestimmung der Gerinnungswerte, des Fibrinogens und der Elektrolyte gehören ebenfalls zu unserem breitgefächerten Angebot der Blutuntersuchungen. Blutanalyseverfahren und die Bestimmung von Immunglobulinen sind ebenfalls Teil unserer Blutuntersuchungen beim Pferd.
Mithilfe unserer speziellen Laborgeräte für regenerative Therapien werden Blutproben direkt weiterverarbeitet und anschließend sofort bei Pferden angewendet. Regenerative Therapien nutzen körpereigene Blutbestandteile, um Entzündungen zu reduzieren und Heilungsprozesse zu fördern. Die weiterführende Diagnostik erfolgt in anerkannten Laboren.
Das Klinikareal unserer Pferdeklinik am Sorpesee bietet ideale Bedingungen für eine entspannte Blutentnahme bei Pferden. Großzügige Behandlungsräume und ein ruhiges Umfeld schaffen eine entspannte Atmosphäre, die die Blutabnahme für die Pferde deutlich angenehmer macht. Die Untersuchungsstände bieten den Patienten ausreichend Platz.
Auch an ihrem Heimatstall ist eine Blutprobenentnahme durch vollständig ausgerüstete Praxisfahrzeuge möglich. Die Untersuchung erfolgt dann im hauseigenen Labor in der Pferdeklinik.

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