Borreliose beim Pferd ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung, deren Ursache der Erreger Borrelia burgdorferi ist. Die Symptome der Borreliose beim Pferd sind häufig unspezifisch und umfassen Mattigkeit, Fieber, Lahmheit, Gelenkprobleme und neurologische Störungen.
Borreliose beim Pferd ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung, deren Ursache der Erreger Borrelia burgdorferi ist. Die Symptome der Borreliose beim Pferd sind häufig unspezifisch und umfassen Mattigkeit, Fieber, Lahmheit, Gelenkprobleme und neurologische Störungen.
Bei Verdacht auf Borreliose beim Pferd ist eine schnelle tierärztliche Abklärung wichtig. Ein Notfall liegt vor, wenn hohes Fieber, Lähmungen oder schwere Augenentzündungen auftreten. Bei Verdacht auf Borreliose beim Pferd wird der Körper gründlich nach Zecken abgesucht. Gefundene Zecken werden mit einer geeigneten Zeckenzange entfernt.
Die Behandlung der Borreliose beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee basiert auf schneller Diagnostik und individueller Therapieplanung. In unserem klinikeigenen Labor erfolgt der direkte Nachweis von Borrelien, wodurch wir eine Therapie zeitnah einleiten. Die Behandlung der Borreliose beim Pferd erfolgt in der Regel über eine mehrwöchige Antibiotikatherapie.
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Eine Borreliose bei Pferden, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die durch den bakteriellen Erreger Borrelia burgdorferi verursacht wird. Eine Infektion mit Borrelien führt beim Pferd nicht automatisch zu einer Erkrankung.
Die Borreliose beim Pferd zählt zu den sogenannten Vektorinfektionen. Bei einer Vektorinfektion wird der Erreger nicht direkt von einem Tier zum anderen übertragen, sondern über einen Überträgerorganismus. Die Borrelien befinden sich zunächst im Darm der Zecke. Während der Blutmahlzeit wandern sie in die Speicheldrüsen der Zecke und gelangen schließlich mit dem Speichel in die Haut des Pferdes. Der Übertragungsprozess dauert in der Regel mehrere Stunden bis etwa einen Tag.
Die Erreger der Borreliose beim Pferd sind spiralförmige Bakterien der Gattung Borrelia. Sie besitzen eine korkenzieherartige Struktur und bewegen sich aktiv im Gewebe. Nach der Übertragung durch eine Zecke breiten sich Borrelien im Körper des Pferdes über Blut und Lymphbahnen aus und dringen in Gewebe und Zellen ein. Eine Borreliose beim Pferd gilt als multisystemische Infektion, die mehrere Organe betreffen kann.
Viele Pferde haben im Laufe ihres Lebens Kontakt mit dem Borrelioseerreger und bilden Antikörper, ohne klinische Symptome zu entwickeln. Eine Studie in der Fachzeitschrift Animals (Basel) analysierte 236 Pferde in Deutschland. Antikörper gegen Borrelia burgdorferi fanden sich bei 17 % der klinisch gesunden Tiere sowie bei 23 % der Pferde mit Borrelioseverdacht. Ein positiver Antikörpernachweis gilt nicht als Beweis für eine klinische Borreliose beim Pferd.
Unspezifische Symptome, die mehrere Organsysteme betreffen, erschweren häufig die Diagnose einer Borreliose beim Pferd.
Symptome einer Borreliose beim Pferd sind Mattigkeit, leichtes Fieber, Lahmheit, Gelenkprobleme, Muskelverspannungen und Leistungsabfall. In späteren Stadien der Borreliose treten Gelenkschwellungen, neurologische Störungen oder Organschäden beim Pferd auf.
Im frühen Stadium der Borreliose beim Pferd sind die Symptome unspezifisch und werden häufig übersehen. Die ersten Krankheitszeichen ähneln oft einem milden Infekt.
Die Symptome im Frühstadium der Borreliose beim Pferd sind in der folgenden Liste aufgeführt.
Wochen bis Monate nach der Infektion breiten sich die Borrelien im Körper des Pferdes aus. Im fortgeschrittenen Stadium treten schwerere Symptome des Bewegungsapparats sowie des Allgemeinzustands auf.
Die Symptome einer fortgeschrittenen Borreliose beim Pferd sind in der folgenden Auflistung dargestellt.
Monate bis Jahre nach der Infektion entwickelt sich eine chronische Borreliose beim Pferd.
Im chronischen Stadium sind häufig das Nervensystem und Organe betroffen.
Die folgende Liste beschreibt die Symptome einer chronischen Borreliose beim Pferd.
Die diagnostische Einordnung einer Borreliose beim Pferd ist oft komplex.
Der Tierarzt stellt Borreliose beim Pferd durch klinische Untersuchung, Abklärung möglicher Zeckenexposition und Laboruntersuchungen fest. ELISA- und Western-Blot-Tests weisen Antikörper gegen Borrelien nach, während PCR-Untersuchungen Borrelien-DNA beim Pferd feststellen.
Die folgende Auflistung zeigt die einzelnen Diagnoseschritte zur Abklärung einer Borreliose beim Pferd.
Bei Verdacht auf Borreliose beim Pferd beginnt der Tierarzt mit einer klinischen Untersuchung und der Erhebung der Krankengeschichte. Der Tierarzt beurteilt beim Pferd mögliche Borreliose Symptome wie Lahmheit, Mattigkeit, Fieber, neurologische Auffälligkeiten oder Augenentzündungen.
Der Tierarzt erfragt beim Pferdehalter mögliche Zeckenexpositionen, beispielsweise durch Weidehaltung oder Aufenthalt in zeckenreichen Gebieten. Hinweise auf Zeckenstiche und wiederkehrende unspezifische Beschwerden sprechen für Borreliose beim Pferd.
Bei Verdacht auf Borreliose beim Pferd sind zunächst andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen. Zu den wichtigsten Differentialdiagnosen zählen Infektionen mit Equinen Herpesviren, Equinen Arteritisviren, Leptospiren, Babesien oder Anaplasmen sowie orthopädische Ursachen von Lahmheit.
Der Tierarzt nutzt klinische Untersuchung, Blutuntersuchungen und weitere diagnostische Verfahren, um andere Ursachen auszuschließen und den Verdacht auf Borreliose beim Pferd einzugrenzen.
Zur Abklärung einer Borreliose beim Pferd erfolgt eine Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Borrelia burgdorferi. Immunologische Tests wie ELISA oder Schnelltests weisen Antikörper nach, die das Immunsystem des Pferdes als Reaktion auf Borrelien gebildet hat.
Ein positiver Antikörpertest zeigt nur, dass das Pferd Kontakt mit Borrelien hatte. Der Antikörpernachweis allein beweist keine aktive Borreliose beim Pferd. Um Hinweise auf eine aktuelle Infektion zu erhalten, wird der Antikörpertiter häufig nach etwa drei bis vier Wochen erneut bestimmt. Ein deutlicher Anstieg der Antikörper weist auf eine frische Infektion beim Pferd hin.
Ein weiterer Test zur Diagnostik der Borreliose beim Pferd ist der Western-Blot-Test. Das Verfahren weist spezifische Borrelienproteine im Blut nach und dient zur Bestätigung eines positiven Antikörpertests bei Borreliose beim Pferd.
Ein direkter Nachweis der Borrelien bei Borreliose beim Pferd erfolgt über PCR-Untersuchungen. Dabei wird die DNA der Borrelien in Proben aus Blut, Haut, Gelenkflüssigkeit oder Rückenmarksflüssigkeit nachgewiesen. Aufgrund der langsamen Vermehrung der Borrelien ist der direkte Erregernachweis bei Borreliose beim Pferd nicht immer erfolgreich. Die Behandlung der Borreliose beim Pferd richtet sich nach dem Krankheitsstadium des Pferdes.
Die Behandlung der Borreliose beim Pferd besteht meist aus einer mehrwöchigen Antibiotikatherapie mit Wirkstoffen wie Doxycyclin oder Tetracyclin. Begleitend unterstützen bei der Behandlung der Borreliose beim Pferd Maßnahmen zur Schmerzlinderung, zur Stabilisierung des Immunsystems und zur Unterstützung der Darmflora.
Ziel der Therapie ist die Reduktion der Borrelien im Körper des Pferdes und die Linderung der durch Borreliose verursachten Entzündungen und Beschwerden. Die folgende Liste zeigt die Behandlungsmöglichkeiten der Borreliose beim Pferd.
Die wichtigste Behandlung der Borreliose beim Pferd ist eine antibiotische Therapie. Am häufigsten werden die Antibiotika Doxycyclin oder Tetracyclin eingesetzt. Die Wirkstoffe hemmen die Vermehrung der Borrelien und reduzieren die bakterielle Belastung im Körper des Pferdes.
Die antibiotische Behandlung der Borreliose beim Pferd erfolgt in der Regel über zwei bis sechs Wochen, da sich Borrelien nur langsam vermehren und Antibiotika vor allem während der Wachstumsphase der Bakterien wirken. In einigen Fällen verbleiben nach der Therapie weiterhin Borrelien im Körper und lösen später erneut Symptome aus.
Bei einer Borreliose beim Pferd entstehen häufig Entzündungen im Bewegungsapparat. Die Behandlung der Borreliose umfasst daher oft Maßnahmen zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung beim Pferd.
Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente stabilisieren den Bewegungsapparat des Pferdes und fördern die Regeneration des von Borreliose betroffenen Gewebes.
Die Stabilisierung des Immunsystems ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung der Borreliose beim Pferd. Ein leistungsfähiges Immunsystem trägt zur Kontrolle der Borrelien im Organismus bei.
Zur Unterstützung der Immunabwehr erfolgt eine gezielte Stabilisierung von Stoffwechsel, Darmflora und Allgemeinzustand des Pferdes. Eine stabile Darmflora, eine bedarfsgerechte Fütterung und eine Reduktion von Belastungsfaktoren fördern die Immunfunktion und unterstützen den Organismus während der Behandlung der Borreliose beim Pferd.
Nach der Behandlung der Borreliose beim Pferd erfolgen Kontrolluntersuchungen. Der Tierarzt beurteilt klinische Symptome und führt bei Bedarf erneute Blutuntersuchungen durch. Da Borreliose beim Pferd häufig schubweise verläuft, ermöglicht die Verlaufskontrolle eine frühzeitige Erkennung möglicher Rückfälle.
Die Borreliose Behandlung in der Pferdeklinik am Sorpesee basiert auf schneller Diagnostik durch moderne Labortechnik im hauseigenen Labor und individueller Therapieplanung. Bei der systemischen Infektionskrankheit beginnen wir in der Pferdeklinik am Sorpesee nach der Borreliose Diagnose zeitnah mit der Behandlung.
In unserem klinikeigenen Labor führen wir einen PCR-Schnelltest zum direkten Nachweis von Borrelien durch. Die Blutproben werden unmittelbar vor Ort analysiert, ohne Transport in externe Labore. In der Pferdeklinik am Sorpesee ermöglicht die schnelle Diagnostik eine zeitnahe Befundbesprechung und den frühzeitigen Beginn einer gezielten Borreliose Behandlung beim Pferd.
Nach der Diagnose behandeln wir Borreliose beim Pferd im Bereich der Inneren Medizin. Die Therapie richtet sich nach Krankheitsstadium und Gesundheitszustand des Pferdes. Die Behandlung umfasst eine mehrwöchige Antibiotikatherapie. Entzündungen und Schmerzen des Bewegungsapparates behandeln wir mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten und stabilisieren den Allgemeinzustand des Pferdes.
Bei schwereren Verläufen der Borreliose beim Pferd erfolgt in der Pferdeklinik am Sorpesee eine stationäre Aufnahme. Die Klinik verfügt über eine Intensivstation mit 24-Stunden-Überwachung und kontinuierlicher medizinischer Betreuung. Unsere Klinik ist für Notfälle 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr erreichbar.
Borreliose kann man beim Pferd heilen. Die Heilungschancen einer Borreliose sind besonders hoch, wenn die Infektion bei Pferden früh erkannt wird. Eine früh diagnostizierte Borreliose beim Pferd weist deutlich bessere Heilungschancen auf als fortgeschrittene Krankheitsstadien.
Bei einer länger bestehenden Lyme-Borreliose siedeln sich Borrelien in verschiedenen Geweben des Körpers an, wo sie über einen längeren Zeitraum verbleiben. Chronische Verläufe der Borreliose sind bei Pferden häufig langwieriger zu behandeln.
Die Ursache der Borreliose beim Pferd ist eine bakterielle Infektion.
Die Ursache der Borreliose beim Pferd ist eine Infektion mit dem Bakterium Borrelia burgdorferi. Die spiralförmigen Bakterien werden durch Zecken auf das Pferd übertragen. In Europa gilt vor allem der Gemeine Holzbock als wichtigster Überträger der Borreliose beim Pferd.
Eine Borreliose beim Pferd entsteht durch den Stich einer infizierten Zecke. Zecken lauern im Gras oder im Gestrüpp auf einen Wirt und werden beim Vorbeigehen abgestreift. Die Zecken reagieren auf Vibrationen, Gerüche und Körperwärme.
Nach dem Ansaugen befinden sich die Borrelien zunächst im Mitteldarm der Zecke. Während der Blutmahlzeit wandern die Bakterien in die Speicheldrüsen und gelangen über den Speichel in die Haut des Pferdes. Für die Übertragung der Borreliose benötigt die Zecke eine längere Saugphase. In der Regel erfolgt die Übertragung erst nach etwa 12 bis 48 Stunden. Je länger die Zecke am Pferd saugt, desto höher ist das Risiko einer Borrelioseinfektion.
In den warmen Monaten steigt die Zeckenaktivität deutlich an, wodurch sich auch das Risiko einer Borreliose beim Pferd erhöht. Nach einer Infektion breiten sich die Borrelien über das Lymphsystem im Körper des Pferdes aus. Die Bakterien vermehren sich zunächst langsam, wodurch sie für das Immunsystem des Pferdes lange schwer erkennbar bleiben.
Alle Entwicklungsstadien der Zecke können Borreliose auf das Pferd übertragen. Sowohl Larven, Nymphen als auch adulte Zecken gelten als Überträger der Borreliose. Laut Robert Koch-Institut beträgt der Anteil borrelieninfizierter Zecken regional bis zu etwa 30 %.
Zur Prävention von Borreliose beim Pferd existieren mehrere Maßnahmen.
Zur Prävention von Borreliose beim Pferd kann man das Pferd regelmäßig nach Zecken absuchen und Zecken frühzeitig entfernen. Der Einsatz von Repellents und die Borreliose Impfung zählen zu den wichtigsten Maßnahmen der Prävention von Borreliose beim Pferd.
Die folgende Liste zeigt Möglichkeiten zur Prävention von Borreliose bei Pferden.

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