Dämpfigkeit beim Pferd

Dämpfigkeit beim Pferd: Symptome, Ursachen & Behandlung

Letztes Update am
15. Oktober 2026

Dämpfigkeit ist das fortgeschrittene Stadium einer chronischen Atemwegserkrankung bei Pferden, bei der es infolge dauerhafter Reizung der Atemwege zu bleibenden Schäden an der Lunge kommt.

pferdeklinik-sorpesee.de bei Google bevorzugen
i
So siehst du häufiger Artikel unserer Pferdeklinik in deinen Google-Ergebnissen.
Inhaltsverzeichnis

Dämpfigkeit ist das fortgeschrittene Stadium einer chronischen Atemwegserkrankung bei Pferden, bei der es infolge dauerhafter Reizung der Atemwege zu bleibenden Schäden an der Lunge kommt.

Die Hauptursachen für Dämpfigkeit bei Pferden sind staub- und schadstoffbelastete Haltungsbedingungen, allergische Reaktionen sowie nicht ausgeheilte Atemwegsinfektionen. Typische Symptome sind erschwerte Atmung, Husten, eine erhöhte Atemfrequenz und die charakteristische Dampfrinne.

Bei Verdacht auf Dämpfigkeit beim Pferd ist eine frühzeitige tierärztliche Untersuchung zur Einschätzung des Schweregrads und zur Einleitung einer gezielten Behandlung erforderlich. Ein Notfall liegt bei ausgeprägter Atemnot, stark erhöhter Atemfrequenz, sichtbarer Bauchpresse oder deutlicher Leistungsschwäche vor. Zu den Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Dämpfigkeit beim Pferd zählen die Reduktion von Staub und Schadstoffen, frische Luft sowie Ruhe zur Entlastung der Atemwege.

Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über langjährige Erfahrung und umfassende Expertise in der Diagnostik und Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd. Moderne Verfahren wie die Bronchoskopie kommen sowohl in der Klinik als auch über die Fahrpraxis direkt im Stall zum Einsatz und ermöglichen eine individuell abgestimmte Therapie.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
  • Telefon: 02933/902190
  • Telefax: 02933/9021929
  • E-mail: web@pferdeklinik-sorpesee.de
  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

Dies sind die Sprechzeiten unserer Rezeption.

  • Montag bis Freitag: 8:00–18:00 Uhr, Samstag: 9:00–12:00 Uhr 

Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht mit den Besuchszeiten gleichzusetzen.

Dies sind unsere Besuchszeiten.

  • Montag bis Freitag: 10:00–18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–12:00 Uhr und 17:00–18:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: 9:00–10:00 Uhr und 17:00–18:00 Uhr

Was ist Dämpfigkeit?

Dämpfigkeit ist das Endstadium einer chronischen, nicht heilbaren Atemwegserkrankung beim Pferd. Bei Dämpfigkeit liegt eine irreversible Schädigung der Lunge, beispielsweise in Form einer Fibrose, vor. Betroffene Pferde zeigen bereits bei geringer Belastung eine erschwerte und unregelmäßige Atmung.

Dämpfigkeit ist die fortgeschrittene Endphase einer chronischen Atemwegserkrankung des Pferdes, die früher als COPD oder COB bezeichnet wurde und heute dem Equinen Asthma zugeordnet wird. In diesem Stadium der Dämpfigkeit sind die Strukturen der Lunge des Pferdes dauerhaft geschädigt, insbesondere durch ein Lungenemphysem, bei dem die Lungenbläschen überdehnt, zerstört und funktionell stark eingeschränkt sind.

Dämpfigkeit führt dazu, dass Pferde die Fähigkeit zum effektiven Gasaustausch in der Lunge verlieren. Sauerstoff wird nicht mehr ausreichend aufgenommen und Kohlendioxid nicht vollständig abgegeben. Die verbrauchte Luft verbleibt teilweise in der Lunge, was zu einer Überblähung führt und die Atmung erschwert. Bei Pferden mit Dämpfigkeit zeigen sich unterschiedliche Symptome.

Was sind die Symptome von Dämpfigkeit beim Pferd?

Die Symptome von Dämpfigkeit beim Pferd sind eine erschwerte Atmung, Husten, erhöhte Atemfrequenz, Atemgeräusche sowie die sogenannte Dampfrinne. Eine Dampfrinne ist eine sichtbare Einziehung entlang des Rippenbogens. In fortgeschrittenen Stadien kommt es bei Pferden zu Leistungsabfall, Nasenausfluss und Gewichtsverlust.

In der folgenden Liste sind die Symptome von Dämpfigkeit bei Pferden im Detail aufgeführt.

  • Erschwerte Atmung: Dämpfigkeit zeigt sich am häufigsten durch eine deutlich erschwerte und veränderte Atmung. Die Atmung wirkt mühsam, unregelmäßig und oft bereits bei geringer Belastung auffällig. Vor allem die Ausatmung ist bei Pferden erschwert, da verbrauchte Luft nicht mehr vollständig aus der Lunge entweicht.
  • Husten: Dämpfigkeit äußert sich bei Pferden durch Husten. Der Husten tritt dauerhaft oder situationsabhängig auf und ist anfangs oft feuchter, später eher trocken. 
  • Dampfrinne: Dämpfigkeit zeigt sich durch die sogenannte Dampfrinne als charakteristisches äußeres Merkmal bei Pferden. Die Dampfrinne beschreibt eine deutlich sichtbare Einziehung entlang des hinteren Rippenbogens, die sich seitlich am Bauch abzeichnet. Die Einziehung entlang des Rippenbogens entsteht bei Pferden durch die dauerhaft verstärkte Beanspruchung der Bauchmuskulatur bei der Atmung. 
  • Leistungsabfall: Dämpfigkeit fällt häufig durch eine deutlich reduzierte Leistungsfähigkeit auf. Betroffene Pferde ermüden schneller, sind weniger belastbar und bewältigen gewohnte Anstrengungen nur eingeschränkt.
  • Erhöhte Atemfrequenz: Dämpfigkeit macht sich durch eine erhöhte Atemfrequenz als weiteres Anzeichen bemerkbar. Viele Pferde atmen schneller und zeigen geblähte Nüstern, um den erhöhten Atemaufwand auszugleichen.
  • Atemgeräusche: Dämpfigkeit äußert sich durch Atemgeräusche als begleitendes Symptom. Pfeifende, rasselnde oder verstärkte Atemgeräusche entstehen durch verengte Atemwege und zähen Schleim in den Bronchien.
  • Nasenausfluss: Dämpfigkeit geht mit Nasenausfluss einher. Der Ausfluss ist meist klar oder weißlich und tritt im Vergleich zu anderen Symptomen weniger häufig in den Vordergrund. 
  • Gewichtsverlust: In fortgeschrittenen Fällen führt Dämpfigkeit zu vermindertem Appetit und Gewichtsverlust.

Dämpfigkeit beim Pferd entsteht in den meisten Fällen durch eine dauerhafte Reizung der Atemwege. 

Was sind die Ursachen für Dämpfigkeit bei Pferden?

Die Ursachen für Dämpfigkeit bei Pferden sind vor allem staub- und schadstoffbelastete Haltungsbedingungen, allergische Reaktionen, chronische Atemwegsinfektionen, ungeeignetes Futter, Bewegungsmangel und eine geschwächte Immunabwehr.

In der folgenden Liste sind die wichtigsten Ursachen von Dämpfigkeit bei Pferden aufgeführt.

  • Haltungsbedingungen: Dämpfigkeit entsteht überwiegend durch ungünstige Haltungsbedingungen als Hauptursache. Staub, Schimmelsporen, Pilzgifte und Ammoniak in der Stallluft reizen die Atemwege des Pferdes. Schlechte Belüftung, und ein feucht-warmes Stallklima verstärken die Belastung.
  • Chronische oder verschleppte Atemwegsinfektionen: Dämpfigkeit entsteht häufig infolge nicht vollständig ausgeheilter Atemwegsinfektionen. Eine zu frühe Belastung oder unzureichende Behandlung führt bei Pferden zur Chronifizierung. Dämpfigkeit entwickelt sich meist aus einer anhaltenden Entzündung der Atemwege mit nachfolgenden strukturellen Lungenschäden.
  • Allergische Reaktionen der Atemwege: Ein weiterer Faktor für die Entstehung von Dämpfigkeit sind allergische Reaktionen. Die empfindlichen Atemwege reagieren stärker auf Staub, Schimmelsporen, Pollen oder Milben, was zu Entzündungen und Verengungen führt. 
  • Fütterungsbedingte Belastung: Eine ungeeignete Fütterung ist ein weiterer Einflussfaktor für die Entstehung von Dämpfigkeit. Minderwertiges oder schimmelbelastetes Heu führt bei Pferden zu einer erhöhten Aufnahme von Schadstoffen und Feinstaub. 
  • Unzureichende Bewegung: Dämpfigkeit wird durch Bewegungsmangel begünstigt. Fehlender Auslauf und überwiegende Stallhaltung reduzieren die natürliche Reinigung der Atemwege und schwächen die Lungenfunktion. 
  • Geschwächte Immunabwehr:  Eine geschwächte Immunabwehr oder genetische Veranlagung erhöhen bei Pferden das Risiko für chronische Atemwegserkrankungen. 

Für die Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung.

Was kann man gegen Dämpfigkeit tun?

Gegen Dämpfigkeit kann man bei den ersten Anzeichen einer Atemwegserkrankung beim Pferd frühzeitig einen Tierarzt kontaktieren, um den Zustand der Dämpfigkeit einzuordnen und geeignete Behandlungsmaßnahmen festzulegen.

Dämpfigkeit ist bei Pferden nicht heilbar, lässt sich jedoch durch konsequente Entlastung der Atemwege positiv beeinflussen. Eine Reduktion auslösender Reize, wie eine Anpassung der Haltungsbedingungen, entlastet die Atemwege des Pferdes. Staub, Schimmelsporen und schlechte Luftqualität belasten die Lunge und sind zu vermeiden. Regelmäßige, moderat dosierte Bewegung unterstützt die Lungenfunktion und fördert den Abtransport von Schleim, ohne das Pferd zu überlasten. 

Ein Tierarzt leitet die Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd nach einer gründlichen Diagnostik ein.

Wie läuft die Behandlung von Dämpfigkeit ab?

Die Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd umfasst Diagnostik, medikamentöse Therapie und Inhalation. Ergänzend zu den Behandlungsmaßnahmen erfolgt eine Optimierung von Haltung, Fütterung und Bewegung. 

Dämpfigkeit beim Pferd ist nicht heilbar. Ziel der Behandlung ist die Linderung der Symptome und der Erhalt der Lebensqualität. In der nummerierten Liste sind die bei der Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd eingesetzten Maßnahmen aufgeführt.

1. Diagnose

Die Behandlung von Dämpfigkeit beim Pferd wird nach der Diagnose eingeleitet. Der Tierarzt untersucht das Pferd in Ruhe und unter Belastung, hört die Lunge ab und bewertet die Atmung. Die Diagnose hilft einzuschätzen, wie stark die Atemwege betroffen sind und ob andere Ursachen für Husten und Atemnot in Frage kommen.

Die Endoskopie der Atemwege ist ein wichtiges diagnostisches Mittel, um Dämpfigkeit bei Pferden festzustellen. Bei der endoskopischen Untersuchung lassen sich Schleim, Entzündungszeichen und Veränderungen der Bronchien beurteilen. Bei der Untersuchung wird Atemwegssekret beim Pferd entnommen und anschließend analysiert. 

Die Blutgasanalyse beim Pferd dient der Beurteilung der Sauerstoffversorgung. Röntgen und Ultraschall ermöglichen die Darstellung des Brustkorbs. Blutuntersuchungen unterstützen bei Pferden die Abklärung einer möglichen Dämpfigkeit und den Ausschluss anderer Ursachen.

2. Medikamentöse Behandlung

Zur Linderung der Dämpfigkeit beim Pferd werden gezielt verschiedene Medikamente eingesetzt. Bronchienerweiternde Wirkstoffe lösen Verkrampfungen der Atemwege bei Pferden und verbessern die Sauerstoffaufnahme bei Dämpfigkeit. 

Bei Dämpfigkeit verflüssigen schleimlösende Präparate Sekret und erleichtern das Abhusten des Pferdes. Entzündungshemmende Medikamente, insbesondere Kortikosteroide, reduzieren die Entzündung in den Bronchien und verbessern die Atmung. Antibiotika kommen bei Dämpfigkeit beim Pferd nur bei nachgewiesener oder stark vermuteter bakterieller Begleitinfektion zum Einsatz und gehören nicht zur Standardtherapie.

Die Auswahl und Kombination der medikamentösen Behandlung von Dämpfigkeit erfolgt individuell und richtet sich nach dem Krankheitsverlauf.

3. Inhalationstherapie

Die Inhalation mit Kochsalzlösung hilft bei Dämpfigkeit, Schleim zu lösen und die Atemwege zu befeuchten. Bei stark verengten Bronchien ist zunächst eine medikamentöse Vorbereitung erforderlich, damit die Inhalation wirksam ist. 

4. Ergänzende Maßnahmen

Bei Dämpfigkeit werden Phytotherapie, Kräuter oder andere ergänzende Maßnahmen unterstützend beim Pferd eingesetzt. Alternative medizinische Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Diagnostik und eine konsequente Basistherapie.

5. Optimierung von Haltung, Fütterung und Bewegung

Die Optimierung von Haltung, Fütterung und Bewegung ist eine wichtige ergänzende Behandlungsmaßnahme, um die Dämpfigkeit beim Pferd zu verbessern. Eine gute Stallbelüftung, regelmäßiges Ausmisten, frische Luft und eine saubere, trockene Umgebung reduzieren Reizstoffe in der Atemluft und entlasten die Atemwege.

Offenstallhaltung oder viel Weidegang wirken sich in vielen Fällen positiv auf Pferde mit Dämpfigkeit aus. Eine staubarme Einstreu, beispielsweise aus Spänen oder Pellets, verbessert die Luftqualität zusätzlich. Staub, Schimmel und Ammoniak sind konsequent zu vermeiden.. 

Eine angepasste Fütterung entlastet die Atemwege bei Dämpfigkeit beim Pferd. Das Futterheu weist eine staubarme und schimmelfreie Qualität auf. Wässern oder Bedampfen reduziert die Belastung durch Staub und Sporen.

Bei Dämpfigkeit beim Pferd unterstützt eine regelmäßige, angepasste Bewegung die Lungenfunktion und fördert den Abtransport von Schleim. Die Belastung orientiert sich am Zustand des Pferdes, Überforderung verschlechtert die Atmung.

6. Langfristige Kontrolle 

Dämpfigkeit beim Pferd ist eine chronische Erkrankung. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen durch eine geeignete Pferdeklinik sind dauerhaft erforderlich. Ziel der Behandlung ist die Linderung der Symptome, die Vermeidung von Schüben und der Erhalt der Lebensqualität. Die Pferdeklinik am Sorpesee begleitet Pferde mit Dämpfigkeit durch gezielte Diagnostik und eine individuelle Therapie. 

Dämpfigkeit-Behandlung von Pferden in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Behandlung von Dämpfigkeit bei Pferden bildet in der Pferdeklinik am Sorpesee einen wichtigen Schwerpunkt der Inneren Medizin. Atemwegserkrankungen wie Dämpfigkeit zählen in der Pferdeklinik am Sorpesee zu den häufigsten Gründen für eine Abklärung.

Pferde, die an Dämpfigkeit leiden, werden von uns von der Erstuntersuchung bis zur Therapie und langfristigen Nachsorge begleitet. Wir leiten jede Behandlung mit einer umfassenden klinischen Untersuchung ein. Wir beurteilen die Atmung, hören die Lunge ab und bewerten die Symptomatik des jeweiligen Pferdes.

Bei Verdacht auf Dämpfigkeit erfolgt die Erstuntersuchung über unsere Fahrpraxis direkt im Stall oder in unserer Pferdeklinik am Sorpesee. Bei akuter Atemnot nehmen wir das Pferd stationär auf und überwachen es engmaschig in speziell ausgestatteten, teilweise kameraüberwachten Boxen. Für die weiterführende Diagnostik stehen mehrere Behandlungsräume und ein Untersuchungsstand zur Verfügung.

Für die Diagnose von Dämpfigkeit und anderen Atemwegserkrankungen setzen wir moderne Verfahren wie die Video-Bronchoskopie ein. Die Bronchoskopie ermöglicht eine direkte Beurteilung der oberen und unteren Atemwege und ist sowohl in der Pferdeklinik als auch im heimischen Stall über unsere sieben Fahrpraxisfahrzeuge durchführbar. Mithilfe der Untersuchung erkennen wir bei Pferden Schleimansammlungen, Entzündungen und Veränderungen der Bronchien. Gleichzeitig entnehmen wir Sekretproben zur weiteren Analyse.

In unserem hauseigenen Labor untersuchen wir die entnommenen Proben zytologisch und bakteriologisch. Wir erstellen Antibiogramme und führen PCR-Untersuchungen auf relevante Erreger wie Herpesviren, Influenza oder Druse durch. Die Blutgasanalyse dient der objektiven Beurteilung von Sauerstoffaustausch und Lungenfunktion. Ultraschall und digitales Röntgen des Brustkorbs ergänzen die Dämpfigkeit Diagnostik bei Bedarf.

Die Behandlung von Dämpfigkeit und COB beim Pferd richtet sich konsequent nach den erhobenen Befunden. Wir setzen Medikamente ein, die entzündungshemmend, bronchienerweiternd und schleimlösend wirken. Antibiotika kommen ausschließlich bei nachgewiesener bakterieller Beteiligung zum Einsatz.

In der Pferdeklinik am Sorpesee setzen wir die Inhalationstherapie gezielt zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Dämpfigkeit ein. Unsere Pferdeklinik bietet die Möglichkeit, Inhalationsgeräte auszuleihen, damit die Behandlung zu Hause fortgeführt werden kann.

Neben der medikamentösen Therapie von Dämpfigkeit beraten wir Pferdehalter auch zu den Themen Haltung und Fütterung. Wir geben konkrete Empfehlungen zur Reduktion von Staub, Schimmel und Schadstoffen in der Stallluft. Zu unserem Leistungsspektrum gehört auch die Beratung zur Fütterung mit hochwertigem, staubfreiem Raufutter sowie zur regelmäßigen, angepassten Bewegung. Da es sich bei Dämpfigkeit um eine chronische Atemwegserkrankung handelt, stehen wir unseren Patienten langfristig zur Seite.

Was können Pferdehalter zur Prävention von Dämpfigkeit tun?

Zur Vorbeugung von Dämpfigkeit beim Pferd können Pferdehalter durch staubarme Haltung, gute Stallhygiene, frische Luft, hochwertiges Futter, regelmäßige Bewegung und konsequent auskurierte Atemwegserkrankungen die Atemwege nachhaltig schützen.

Die folgende Liste enthält Präventionsmaßnahmen gegen Dämpfigkeit beim Pferd.

  • Staubarme Haltung: Dämpfigkeit beim Pferd entsteht seltener bei staubarmer Haltung. Gute Belüftung, regelmäßiges Ausmisten sowie ein trockenes Stallklima entlasten die Atemwege. Staubarme Einstreu, wie Späne oder Pellets, reduziert die Belastung für Pferde.
  • Weidegang: Artgerechte Haltung mit viel Frischluft reduziert das Risiko für Dämpfigkeit. Offenstallhaltung oder großzügiger Weidegang verringern die Staubexposition und unterstützen die Atemwege.
  • Hochwertiges Futter: Qualitativ hochwertiges Grundfutter schützt die Atemwege vor zusätzlicher Reizung. Durch das Wässern oder Bedampfen des Futters werden Feinstaub und Schadstoffe reduziert.
  • Konsequente Stallhygiene: Saubere Stallbedingungen verringern die Belastung der Atemwege. Werden täglich Mist und Urin entfernt, reduzieren sich Ammoniakgase. Die Staubentwicklung lässt sich vermeiden, indem das Putzen außerhalb der Box sowie ein feuchter Hallenboden durchgeführt werden.
  • Regelmäßige Bewegung: Bewegung unterstützt die natürliche Selbstreinigung der Atemwege. Der Schleimabtransport verbessert sich, die Lungenfunktion bleibt stabil und die Durchlüftung der Lunge wird gefördert.
  • Atemwegserkrankungen auskurieren: Nicht ausgeheilte Infekte führen häufig zu chronischen Verläufen. Pferde mit Atemwegserkrankungen sind frühzeitig einem Tierarzt vorzustellen und die Erkrankung sollte konsequent auskuriert werden, um strukturelle Lungenschäden zu vermeiden.
  • Stabiles Immunsystem: Ein leistungsfähiges Immunsystem reduziert die Anfälligkeit der Atemwege. Bedarfsgerechte Fütterung und passende Haltungsbedingungen stärken die körpereigene Abwehr.
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrolle: Früherkennung verhindert bei Pferden chronische Verläufe wie Dämpfigkeit. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen ermöglichen ein rechtzeitiges Eingreifen bei ersten Veränderungen der Atemwege.
Pferdeklinik-Logo-invert
Kontakt
Frankfurter Straße 34
59846 Sundern-Stemel
Öffnungszeiten der Rezeption

Montag bis Freitag
Samstag

8 - 18 Uhr
9 - 12 Uhr

Bitte beachten: Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht gleichbedeutend mit Besuchs- und Sprechzeiten!

Besuchszeiten

Montag bis Freitag
Samstag
und

Sonn- u. Feiertags
und

10 - 18 Uhr
10 - 12 Uhr
17 - 18 Uhr

9 - 10 Uhr
17 - 18 Uhr

Wir möchten Sie bitten, sich beim Besuch stationärer Patienten vor Betreten des Stalles an der Rezeption anzumelden. Ist diese nicht besetzt, melden Sie sich bitte telefonisch an unter der Rufnummer:
02933 / 902 19 23

© 2026 Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee

rating
4.7 Sterne
Basierend auf +480 Rezensionen
Wobbler Beispiel Testformular