Diabetes beim Pferd, Pferd auf Feld

Diabetes beim Pferd: Ursachen, Symptome & Behandlung

Letztes Update am
11. Juni 2026

Diabetes beim Pferd beschreibt eine Störung des Zuckerstoffwechsels, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht und die Insulinwirkung eingeschränkt ist. Bei Diabetes liegt in den meisten Fällen eine Insulinresistenz vor, bei der die Körperzellen des Pferdes nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren.

Inhaltsverzeichnis

Diabetes beim Pferd beschreibt eine Störung des Zuckerstoffwechsels, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht und die Insulinwirkung eingeschränkt ist. Bei Diabetes liegt in den meisten Fällen eine Insulinresistenz vor, bei der die Körperzellen des Pferdes nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren.

Die Ursachen für Diabetes sind bei Pferden eine dauerhaft erhöhte Aufnahme von Zucker und Stärke, das Equine Metabolische Syndrom, hormonelle Erkrankungen wie das Equine Cushing-Syndrom, Übergewicht und Bewegungsmangel. Typische Symptome eines an Diabetes erkrankten Pferdes sind vermehrtes Trinken und Wasserlassen, Leistungsabfall, Gewichtsverlust, Infektanfälligkeit und Hufrehe.

Hinweise wie gesteigerter Durst, häufiges Harnabsetzen oder reduzierte Leistungsfähigkeit sind bei Pferden immer ernst zu nehmen und erfordern eine zeitnahe tierärztliche Abklärung. Bis zur Diagnosesicherung ist die Zucker- und Stärkeaufnahme beim Pferd zu reduzieren, um den Stoffwechsel zu entlasten.

In der Pferdeklinik am Sorpesee erfassen wir Diabetes bei Pferden durch eine präzise, hauseigene Labordiagnostik. Durch die Abklärung möglicher Grunderkrankungen und die Abstimmung einer individuellen Therapie aus Fütterungsmanagement, Bewegung und medikamentöser Einstellung stabilisieren wir den Zuckerstoffwechsel der Pferde langfristig.

Treten Sie zur Behandlung von Diabetes bei Pferden gerne in Kontakt zu uns.

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Was ist Diabetes bei Pferden?

Diabetes beim Pferd, auch Diabetes mellitus genannt, bezeichnet eine Stoffwechselstörung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist und nicht mehr zuverlässig reguliert wird. Diabetes entsteht bei Pferden durch eine gestörte Wirkung des Hormons Insulin, das den Zuckerstoffwechsel im Pferd steuert.

Diabetes beim Pferd ist eine komplexe Störung des Zuckerstoffwechsels, bei der Insulin, Blutzuckerregulation und Zellversorgung dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten. Insulin wird beim Pferd in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Das Insulin ermöglicht, dass Glukose aus dem Blut in die Körperzellen des Pferdes aufgenommen wird. Die Glukose dient dem Pferd als zentrale Energiequelle für Muskulatur, Organe und Nervensystem. Bei einem gesunden Pferd hält Insulin den Blutzuckerspiegel stabil und sorgt für eine gleichmäßige Energieversorgung. 

Bei Diabetes beim Pferd besteht entweder eine unzureichende Insulinverfügbarkeit oder eine gestörte Wirkung von Insulin an den Körperzellen. Die häufigste Diabetes Form ist die Insulinresistenz, bei der die Körperzellen des Pferdes nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Glukose verbleibt im Blut, während die Zellen gleichzeitig unterversorgt sind. Der Organismus des Pferdes reagiert mit einer erhöhten Insulinausschüttung, wodurch sich ein dauerhaft gestörter Zuckerstoffwechsel mit erhöhten Blutzucker- und Insulinwerten entwickelt.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker führt bei Pferden zu Veränderungen im gesamten Organismus. Die Blutgefäße werden geschädigt, die Durchblutung des Gewebes nimmt ab und Stoffwechselprozesse geraten aus dem Gleichgewicht. 

In den meisten Fällen entsteht Diabetes beim Pferd nicht isoliert, sondern entwickelt sich aus einem Zusammenspiel von Fütterung, Haltung, hormonellen Einflüssen und individueller Veranlagung.

Was sind Ursachen für Diabetes bei Pferden?

Die Ursachen für Diabetes bei Pferden sind Insulinresistenz durch zuckerreiche Fütterung, das Equine Metabolische Syndrom, hormonelle Erkrankungen wie das Equine Cushing-Syndrom, Übergewicht und Bewegungsmangel. Weitere mögliche Ursachen für Diabetes beim Pferd sind genetische Faktoren.

Die folgende Liste enthält die verschiedenen Ursachen für Diabetes bei Pferden.

  • Insulinresistenz durch dauerhaft erhöhte Zucker- und Stärkeaufnahme: Eine langfristig hohe Zufuhr von Zucker und Stärke über das Futter führt beim Pferd zu wiederholt erhöhten Blutzuckerwerten. Der Organismus des Pferdes reagiert mit einer gesteigerten Insulinausschüttung. Bleibt der Zustand bestehen, verlieren die Körperzellen des Pferdes schrittweise ihre Empfindlichkeit gegenüber Insulin. Glukose verbleibt im Blut, während die Aufnahme in Muskel-, Fett- und Leberzellen des Pferdes eingeschränkt ist. Die chronische Fehlregulation des Zuckerstoffwechsels stellt den zentralen Mechanismus für Diabetes beim Pferd dar.
  • Equines Metabolisches Syndrom (EMS): Das Equine Metabolische Syndrom ist eine Stoffwechselstörung beim Pferd und umfasst eine Kombination aus Insulinresistenz, gestörtem Fettstoffwechsel und veränderter Fettverteilung im Körper. Eingelagertes Fettgewebe beim Pferd beeinflusst hormonelle Prozesse und verschlechtert die Wirkung von Insulin. Der Zuckerstoffwechsel beim Pferd bleibt dauerhaft gestört, wodurch sich Diabetes beim Pferd entwickelt und weiter verstärkt. 
  • Hormonelle Erkrankungen wie Equines Cushing-Syndrom: Beim Equinen Cushing-Syndrom kommt es zu einer erhöhten Cortisolproduktion. Das Stresshormon verschlechtert die Insulinwirkung und begünstigt die Entstehung von Diabetes.
  • Übergewicht und reduzierte Bewegung beim Pferd: Ein dauerhafter Energieüberschuss bei gleichzeitig geringer Bewegung führt bei Pferden zu Fettansammlungen und Stoffwechselstörungen, die die Entwicklung von Diabetes fördern.
  • Genetische Veranlagung: Robuste Rassen wie Ponys, Isländer oder Kaltblüter sind anfälliger für Insulinresistenz und Diabetes. Die genetische Anpassung an karge Fütterung begünstigt unter heutigen Haltungsbedingungen die Entstehung von Diabetes beim Pferd.
  • Erkrankungen und Überlastung der Bauchspeicheldrüse: Entzündliche Prozesse oder strukturelle Veränderungen der Bauchspeicheldrüse beim Pferd verschlechtern die Insulinbildung und begünstigen die Entwicklung. Eine dauerhaft erhöhte Insulinausschüttung belastet die Bauchspeicheldrüse beim Pferd. Die insulinproduzierenden Zellen verlieren zunehmend ihre Funktion, wodurch die Regulation des Blutzuckers beim Pferd gestört wird.
  • Tumore: Tumore im hormonellen System des Pferdes, beispielsweise in den Nebennieren, beeinflussen den Zuckerstoffwechsel und lösen in seltenen Fällen Diabetes aus.

Die Prävention von Diabetes beim Pferd erfordert eine stabile Blutzuckerregulation und eine zuverlässige Insulinwirkung im Pferd. Eine zucker- und stärkearme Fütterung reduziert das Risiko für Diabetes beim Pferd. Energiereiches Kraftfutter und zuckerhaltige Bestandteile werden konsequent begrenzt. Mehrere kleine Futtergaben über den Tag halten den Blutzucker beim Pferd konstant und entlasten den Insulinstoffwechsel.

Ein kontrollierter Weidegang reduziert die Zuckeraufnahme beim Pferd und verhindert durch begrenzten Zugang zu fruktanreichem Gras belastende Blutzuckerspitzen. Regelmäßige Bewegung verbessert die Insulinempfindlichkeit und wirkt Übergewicht entgegen. Übergewicht ist ein Risikofaktor für Diabetes. 

Regelmäßige tierärztliche Kontrollen ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Stoffwechselstörungen beim Pferd. Früh diagnostizierte Insulinresistenz oder hormonelle Veränderungen lassen sich gezielt behandeln, bevor sich Diabetes beim Pferd manifestiert.

Was sind Symptome von Diabetes bei Pferden?

Die Symptome von Diabetes beim Pferd sind vermehrtes Trinken und Wasserlassen, Leistungsabfall, Gewichtsverlust sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit. Hufrehe, ein gestörter Fellwechsel und eine veränderte Fettverteilung sind ebenfalls Hinweise auf Diabetes beim Pferd.

Die Symptome von Diabetes beim Pferd entwickeln sich meist schleichend und wirken häufig unspezifisch. Die folgende Liste zeigt die typischen Anzeichen von Diabetes bei Pferden.

  • Vermehrtes Trinken und häufiges Wasserlassen: Bei Pferden mit Diabetes kommt es durch die erhöhten Blutzuckerwerte zu vermehrtem Trinken und häufigem Wasserlassen. Die überschüssige Glukose wird über die Nieren ausgeschieden und bindet Wasser. Die Urinmenge steigt und das Pferd verliert mehr Flüssigkeit, sodass es mehr trinken muss.
  • Leistungsabfall: Ein typisches Symptom von Diabetes beim Pferd ist Schwäche und verminderte Belastbarkeit, die durch eine reduzierte Energieverfügbarkeit in den Körperzellen verursacht wird. Trotz ausreichender Futteraufnahme gelangt Glukose nicht effektiv in die Zellen. 
  • Gewichtsverlust: Pferde mit Diabetes verlieren trotz normaler oder erhöhter Futteraufnahme Gewicht. Der gestörte Zuckerstoffwechsel verhindert eine effiziente Energieverwertung. Der Organismus greift auf körpereigene Reserven zurück, wodurch das Pferd an Gewicht verliert.
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen:
    Diabetes beim Pferd beeinträchtigt die Immunabwehr. Krankheitserreger werden schlechter abgewehrt, wodurch Infektionen häufiger auftreten und oft schwerer verlaufen.
  • Verzögerte Heilung: Diabetes verlangsamt bei Pferden die Regeneration von Gewebe. Wunden schließen sich langsamer und Entzündungen halten länger an.
  • Hufrehe: Wiederkehrende oder schwer verlaufende Hufrehe gilt als typisches Symptom für Diabetes beim Pferd und steht in engem Zusammenhang mit einer Insulinresistenz.
  • Gestörter Fellwechsel: Bei Diabetes beim Pferd, insbesondere im Zusammenhang mit hormonellen Erkrankungen, kommt es zu verzögertem, unvollständigem oder auffälligem Fellwechsel.
  • Veränderte Fettverteilung: Eine ungleichmäßige Fettverteilung kann ein Anzeichen für Diabetes beim Pferd sein. Typische Anzeichen sind Fettansammlungen am Mähnenkamm, an der Schweifwurzel oder im Bereich der Augen.
  • Ödeme im Bereich der Augen: Flüssigkeitseinlagerungen oder vergrößerte Fettpolster oberhalb der Augen treten beim Diabetes beim Pferd in fortgeschrittenen Fällen auf.
  • Verdauungsprobleme: Diabetes beim Pferd beeinträchtigt durch gestörte Stoffwechselprozesse die Darmfunktion und begünstigt das Auftreten von Koliken.

Eine frühzeitige Diagnose und ein konsequent abgestimmtes Therapiekonzept sind entscheidend für die Behandlung von Diabetes beim Pferd.

Wie läuft die Behandlung von Diabetes bei Pferden ab?

Die Behandlung von Diabetes beim Pferd beginnt mit der Labordiagnostik von Blutzucker- und Insulinwerten sowie der Abklärung der auslösenden Ursachen. Die Diabetes Behandlung umfasst eine ursachenbezogene Therapie und bei Bedarf den Einsatz von Insulin zur Stabilisierung des Zuckerstoffwechsels beim Pferd. 

Die folgende Liste zeigt alle Schritte der Behandlung von Diabetes beim Pferd im Überblick.

1. Diagnose 

Die Diagnose von Diabetes beim Pferd erfolgt durch Anamnese, klinische Untersuchung und Labordiagnostik. Hinweise auf Diabetes beim Pferd sind Symptome wie vermehrtes Trinken, häufiges Wasserlassen und Leistungsabfall.

Zur Sicherung der Diagnose werden beim Pferd Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt. Entscheidend sind erhöhte Glukosewerte, veränderte Insulinwerte sowie der Nachweis von Zucker im Urin. 

Zur Diabetes Diagnostik beim Pferd gehört auch die Abklärung typischer Grunderkrankungen wie Equines Cushing Syndrom oder Equines Metabolisches Syndrom, da diese häufig die Ursache für Diabetes beim Pferd darstellen.

2. Ursachenbezogene Behandlung 

Die Behandlung von Diabetes beim Pferd richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Liegt ein hormonelles Ungleichgewicht wie beim Equinen Cushing Syndrom vor, erfolgt eine medikamentöse Therapie zur Regulierung der Cortisolproduktion. 

Beim Equinen Metabolischen Syndrom steht bei Pferden die Korrektur der Stoffwechselstörung im Vordergrund. Bei seltenen Ursachen, wie einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, erfolgt eine Behandlung mit Schmerztherapie und gegebenenfalls einer antiparasitären Therapie.

3. Fütterungsmanagement 

Das Fütterungsmanagement stellt einen zentralen Bestandteil der Behandlung von Diabetes beim Pferd dar. Eine zucker- und stärkearme Fütterung reduziert Blutzuckerspitzen beim Pferd und stabilisiert den Insulinstoffwechsel.

Strukturreiches Grundfutter wie Heu mit hohem Rohfaseranteil bildet bei Diabetes beim Pferd die Basis, während Kraftfutter und zuckerhaltige Komponenten konsequent reduziert werden.

Der Zuckergehalt von Heu und Heulage ist zu überprüfen, da auch Raufutter relevante Zuckermengen enthält. Bei Pferden stabilisieren mehrere kleine Futtergaben über den Tag verteilt den Blutzucker.

Ein kontrollierter Weidegang begrenzt die Aufnahme von fruktanreichem Gras. Besonders junge oder stark wachsende Gräser enthalten hohe Zuckermengen und erhöhen das Risiko für Diabetes beim Pferd.

4. Gewichtsreduktion 

Übergewicht verstärkt die Insulinresistenz beim Pferd und verschlechtert den Verlauf von Diabetes. Eine kontrollierte Gewichtsreduktion verbessert die Insulinempfindlichkeit und entlastet den Stoffwechsel. Körperliche Aktivität ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung von Diabetes beim Pferd.

Regelmäßige Bewegung erhöht die Insulinwirkung in den Körperzellen, fördert die Glukoseaufnahme in die Muskulatur und stabilisiert den Zuckerstoffwechsel bei Pferden. 

5. Medikamentöse Behandlung 

Bei ausgeprägtem Diabetes beim Pferd oder unzureichender Stoffwechselkontrolle erfolgt eine medikamentöse Behandlung. Insulin senkt erhöhte Blutzuckerwerte beim Pferd und wird regelmäßig per Injektion verabreicht. 

Um eine Unterzuckerung beim Pferd zu vermeiden, ist eine exakte Insulindosierung und engmaschige Kontrolle erforderlich. Je nach Ursache der Diabetes kommen beim Pferd weitere Medikamente zum Einsatz, insbesondere bei hormonellen Erkrankungen.

Die Behandlung von Diabetes bei Pferden erfordert eine kontinuierliche Überwachung der Blutzuckerwerte und des Stoffwechselzustands. Durch regelmäßige tierärztliche Kontrollen und eine konsequente Beobachtung des Pferdes wird die Therapie bei Bedarf angepasst und der Behandlungserfolg gesichert. Nach fachlicher Einweisung ist auch eine eigenständige Kontrolle durch den Halter möglich.

6. Prognose

Bei frühzeitiger Diagnose und gezielter Behandlung lässt sich der Zuckerstoffwechsel beim Pferd häufig stabilisieren. 

Grunderkrankungen wie Equines Cushing Syndrom oder Equines Metabolisches Syndrom lassen sich gezielt behandeln, wodurch sich die Symptome von Diabetes beim Pferd deutlich verbessern oder zurückbilden. Unbehandelter Diabetes beim Pferd führt zu einer fortschreitenden Stoffwechselstörung und zu schweren Folgeerkrankungen.

Behandlung von Diabetes in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Behandlung von Diabetes in der Pferdeklinik am Sorpesee umfasst die schnelle Bestimmung von Blutzuckerwerten im hauseigenen Labor, die gezielte Abklärung von Grunderkrankungen und eine individuell abgestimmte Therapie aus Fütterungsmanagement, Bewegung und medikamentöser Einstellung.

In der Pferdeklinik am Sorpesee behandeln wir Diabetes im Bereich der Inneren Medizin mit Therapien, die auf den Stoffwechsel des Pferdes ausgerichtet sind. Die Erfassung von Diabetes Erkrankungen beim Pferd erfolgt bei uns durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Anamnese und moderner Labordiagnostik.

In unserem hauseigenen Labor bestimmen wir den Blutzucker und weitere Stoffwechselwerte beim Pferd. Die Ergebnisse liegen uns kurzfristig vor, sodass wir die Behandlung von Diabetes beim Pferd direkt einleiten. Dank unserer vollständig ausgestatteten Praxisfahrzeuge führen wir die Blutentnahme beim Pferd direkt im Stall oder in unserer Klinik durch.

Wir behandeln Diabetes beim Pferd immer unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Ursache. Dank unserer internistischen Spezialisierung berücksichtigen wir hormonelle Erkrankungen wie das Equine Cushing-Syndrom oder das Equine Metabolische Syndrom und gewährleisten eine ganzheitliche Behandlung.

In der Pferdeklinik am Sorpesee setzen wir Insulin ein, wenn eine medikamentöse Stabilisierung des Diabetes beim Pferd erforderlich ist. Die Dosierung erfolgt individuell und unter engmaschiger Kontrolle der Blutzuckerwerte, um Unterzuckerungen zu vermeiden. Bei hormonellen Ursachen ergänzen wir die Therapie durch spezifische Medikamente zur Regulation des Hormonhaushalts.

Wir leiten Pferdehalter strukturiert an, um das Management von Diabetes beim Pferd im Alltag sicher umzusetzen. Für jedes Pferd mit Diabetes erstellen wir einen individuell abgestimmten Fütterungs- und Bewegungsplan. Ziel ist die Reduktion von Zucker- und Stärkeaufnahme sowie die Stabilisierung des Blutzuckers beim Pferd. Regelmäßige Aktivität verbessert die Insulinempfindlichkeit und stabilisiert den Zuckerstoffwechsel. Übergewichtige Pferde unterstützen wir mit strukturierten Plänen zur kontrollierten Gewichtsreduktion, um die Insulinwirkung nachhaltig zu verbessern.

Wir überwachen den Verlauf von Diabetes beim Pferd durch regelmäßige Blutuntersuchungen und klinische Kontrollen. Die 24/7-Einsatzbereitschaft unserer Pferdeklinik am Sorpesee stellt sicher, dass akute Stoffwechselentgleisungen bei Diabetes beim Pferd jederzeit versorgt werden.

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