Fesselringband eines Pferdes

Fesselringband OP Pferd: Gründe, Ablauf und Kosten

Letztes Update am
15. April 2026

Eine Fesselringband OP beim Pferd bezeichnet einen operativen Eingriff, bei dem das Fesselringband im Bereich des Fesselgelenks durchtrennt wird. Ziel der Fesselringband OP ist die Entlastung der Beugesehnen, die Reduktion von Schwellungen und eine nachhaltige Schmerzlinderung beim Pferd mit Fesselringbandsyndrom.

Inhaltsverzeichnis

Eine Fesselringband OP beim Pferd bezeichnet einen operativen Eingriff, bei dem das Fesselringband im Bereich des Fesselgelenks durchtrennt wird. Ziel der Fesselringband OP ist die Entlastung der Beugesehnen, die Reduktion von Schwellungen und eine nachhaltige Schmerzlinderung beim Pferd mit Fesselringbandsyndrom.

Beim Pferd bezeichnet das Fesselringbandsyndrom eine Einengung der oberflächlichen und tiefen Beugesehnen im Bereich des Fesselkopfes durch das Fesselringband. Die Kompression verursacht bei betroffenen Pferden Schmerzen und Lahmheit. Für die chirurgische Behandlung stehen zwei Verfahren beim Pferd zur Verfügung. Die offene Durchtrennung des Fesselringbands und die endoskopische Durchtrennung des Fesselringbands.

Die Pferdeklinik am Sorpesee führt die OP des Fesselringbandsyndroms beim Pferd auf Basis fundierter orthopädischer Expertise und langjähriger chirurgischer Erfahrung durch und schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Unsere Pferdeklinik am Sorpesee steht für die Versorgung von Pferden mit Fesselringbandsyndrom rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
  • Telefon: 02933/902190
  • Telefax: 02933/9021929
  • E-mail: web@pferdeklinik-sorpesee.de
  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

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Was ist eine Fesselringband OP beim Pferd?

Eine Fesselringband OP beim Pferd ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung des Fesselringbandsyndroms. Das Fesselringband wird bei der OP des Pferdes im Bereich des Fesselgelenks durchtrennt, um die Einengung der oberflächlichen und tiefen Beugesehnen am Fesselkopf zu beseitigen.

Ziel einer Fesselringband OP beim Pferd ist die Entlastung der Beugesehnen, die Reduktion von Schwellungen und die nachhaltige Schmerzlinderung bei unzureichendem Ansprechen auf konservative Behandlungsmaßnahmen.

Das Fesselringbandsyndrom bezeichnet beim Pferd eine Einengung der Beugesehnen durch das Fesselringband im Bereich des Fesselkopfes. Das Fesselringband verläuft auf Höhe des Fesselgelenks zwischen den Gleichbeinen, verstärkt die Zehenfaszie und führt die Beugesehnen innerhalb der Fesselbeugesehnenscheide über das Gelenk. Beim Fesselringbandsyndrom wird zwischen einem primären und einem sekundären Fesselringbandsyndrom unterschieden.

Beim primären Fesselringbandsyndrom liegt beim Pferd eine Verdickung oder Verkürzung des Fesselringbands bei zunächst unveränderten Beugesehnen vor. Ursachen sind genetische Veranlagung, traumatische Einwirkung oder chronische Überbeanspruchung. Beim sekundären Fesselringbandsyndrom geht die Einengung von veränderten Beugesehnen aus. Entzündungen oder Zerrungen innerhalb der Fesselbeugesehnenscheide führen bei Pferden zu einer Verdickung der Sehnen, die unter dem Fesselringband eingeengt werden.

Für die Fesselringband OP stehen bei Pferden zwei chirurgische Verfahren zur Verfügung. Die offene Fesselringband OP mit Hautschnitt und direktem Zugang zum Fesselringband und die endoskopische Fesselringband OP im Rahmen einer Tendovaginoskopie. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach dem klinischen Befund und dem Schweregrad der Erkrankung.

Wann wird eine Fesselringband OP beim Pferd durchgeführt?

Eine Fesselringband OP beim Pferd wird durchgeführt, wenn ein Pferd an einem Fesselringbandsyndrom leidet und typische Symptome wie Lahmheit, Schwellungen und Schmerzen zeigt, die die Lebensqualität des Pferdes einschränken.

Beim Fesselringbandsyndrom führt eine anhaltende Kompression zu einer dauerhaften Reizung der Beugesehnen und des umliegenden Gewebes beim Pferd. Bei frühzeitiger Fesselringbandsyndrom Diagnose ordnet der Tierarzt zunächst eine Schonung der betroffenen Gliedmaße, Injektionen in die Fesselbeugesehnenscheide sowie entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente an. 

Da das Fesselringbandsyndrom in der Regel nicht vollständig ausheilt und fortschreitend verläuft, schränkt es die Lebensqualität des Pferdes im Laufe der Zeit deutlich ein, sodass eine operative Behandlung in vielen Fällen die therapeutisch sinnvollste Option darstellt.

In der folgenden Liste sind Symptome aufgeführt, die typisch für das Fesselringbandsyndrom sind und eine Operation beim Pferd erforderlich machen.

  • Lahmheit des betroffenen Beins
  • Verstärkung der Lahmheit bei Beugung des Fesselgelenks
  • Schwellung im Bereich des Fesselkopfes
  • Sanduhrförmige Einschnürung oberhalb des Fesselkopfes
  • Schmerzhaftigkeit im Bereich der Fessel
  • Vermehrte Füllung der Fesselbeugesehnenscheide
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaße
  • Entlastung des betroffenen Beins in Bewegung und im Stand

Zeigt ein Pferd eines oder mehrere Symptome, ist zunächst eine Diagnostik durch einen erfahrenen Tierarzt erforderlich. Auf dieser Grundlage wird anschließend der weitere Ablauf der Operation bei einem Fesselringbandsyndrom beim Pferd festgelegt.

Ablauf der Fesselringband OP beim Pferd

Der Ablauf der Fesselringband OP beim Pferd umfasst eine gezielte Diagnostik und Beratung sowie je nach Befund entweder die offene oder die endoskopische Durchtrennung des Fesselringbands unter Vollnarkose mit anschließender stationärer Überwachung und strukturierter Nachsorge.

Die folgende Liste zeigt den typischen Ablauf einer Fesselringbandsyndrom OP beim Pferd.

1. Diagnose des Fesselringbandsyndroms beim Pferd

Die Diagnose des Fesselringbandsyndroms ist der erste Schritt für eine gezielte Therapie des Pferdes. Die Diagnose wird durch den Tierarzt mittels eines ausführlichen Anamnesegesprächs und einer anschließenden klinischen Lahmheitsuntersuchung gestellt.

Mithilfe diagnostischer Anästhesien lässt sich die Lahmheit gezielt dem Bereich des Fesselringbands beim Pferd zuordnen. Bei Verdacht auf ein sekundäres Fesselringbandsyndrom führt eine intrasynoviale Anästhesie der Fesselbeugesehnenscheide in der Regel zu einer deutlichen Verbesserung der Lahmheit.

Zur Sicherung der Diagnose des Fesselringbandsyndroms und zur Beurteilung des Schweregrads erfolgt bei Pferden eine Ultraschalluntersuchung. Typische sonografische Befunde sind eine Entzündung der Fesselbeugesehnenscheide und eine Verdickung des Fesselringbands. Ein gesundes Fesselringband misst maximal etwa drei Millimeter. Der Ultraschall zeigt zudem, ob ausschließlich das Fesselringband betroffen ist oder ob weitere Strukturen innerhalb der Fesselbeugesehnenscheide beteiligt sind. Anhand der Diagnostik wird über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden.

2. Beratungsgespräch

Nach Stellung der Diagnose eines Fesselringbandsyndroms informiert der behandelnde Tierarzt den Pferdehalter in einem persönlichen Gespräch über den Ablauf der Operation, mögliche Risiken, die Nachsorge, den stationären Aufenthalt, die voraussichtliche Behandlungsdauer sowie die zu erwartenden Kosten.

Im Beratungsgespräch werden Fragen zur Behandlung, zum Ergebnis und zur Pflege nach der Operation geklärt. Bei einem akuten Fesselringbandsyndrom umfassen konservative Maßnahmen eine entzündungshemmende Medikation, Ruhe, Hydrotherapie und gegebenenfalls orthopädische Beschläge. Die konservativen Maßnahmen bewirken jedoch häufig nur eine vorübergehende Besserung und gehen mit einem erhöhten Rezidivrisiko einher. 

Wird ein Fesselringbandsyndrom nicht behandelt, führt die anhaltende Einengung zu schweren Folgeschäden innerhalb der Fesselbeugesehnenscheide. Die chirurgische Durchtrennung des Fesselringbands gilt als wirksamste Behandlungsmethode. Bei der Entscheidung für eine Operation wählen Tierarzt und Pferdehalter gemeinsam das geeignete Verfahren. Möglich sind die offene Durchtrennung des Fesselringbands über einen Hautschnitt oder die arthroskopische Durchtrennung.

3. Operationsvorbereitung und Narkose bei der Fesselringband OP

Zur Vorbereitung auf die Fesselringband OP wird das Pferd in der Regel am Tag vor dem Eingriff stationär in der Tierklinik aufgenommen. Vor der Operation wird eine gründliche allgemeine Untersuchung inklusive einer Blutuntersuchung durchgeführt. Vor der OP bleibt das Pferd nüchtern und wird über Nacht nicht gefüttert.

Die Fesselringband OP erfolgt bei Pferden nahezu immer unter Vollnarkose in Form einer Intubationsnarkose. Stehende Eingriffe sind zwar möglich, werden aufgrund der geringeren Kontrolle und der erhöhten Risiken jedoch seltener durchgeführt. Die Überwachung der Narkose erfolgt durch speziell ausgebildete Tierärzte. Vor dem Eingriff klärt der behandelnde Tierarzt den Pferdehalter umfassend über den Ablauf der Operation, die Narkose, mögliche Risiken und Komplikationen auf und holt die Einwilligung ein. 

Am Operationstag erhält das Pferd ein Beruhigungsmittel, wird in Vollnarkose gelegt, auf dem Operationstisch positioniert und über eine Intubation mit Sauerstoff versorgt. Für die Fesselringband OP stehen zwei unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die sich nach der Form des Fesselringbandsyndroms richten.

Offene Durchtrennung des Fesselringbandes nach Németh

Die offene Durchtrennung des Fesselringbands nach Németh wird vor allem beim primären Fesselringbandsyndrom eingesetzt, bei dem die Einengung überwiegend durch eine Verdickung oder Verkürzung des Fesselringbands selbst verursacht wird. 

Nach der aseptischen Vorbereitung des Pferdes wird das Operationsgebiet am Fesselringband eröffnet. Über einen Hautschnitt über dem Fesselgelenk erfolgt der direkte Zugang zum Fesselringband. Das Fesselringband wird unter direkter Sicht mit Skalpell oder Schere über die gesamte Breite durchtrennt, um die Einengung der Beugesehnen vollständig aufzuheben. Bei der offenen Technik wird zudem verdicktes Unterhautgewebe entfernt. Zum Abschluss werden die Unterhaut und die Haut schichtweise verschlossen, ein stabiler Verband angelegt und das Pferd in die Aufwachbox gebracht.

Endoskopische Durchtrennung des Fesselringbandes mittels Tendovaginoskopie

Die endoskopische Durchtrennung des Fesselringbands wird überwiegend beim sekundären Fesselringbandsyndrom eingesetzt, bei dem die Einengung infolge von Veränderungen innerhalb der Fesselbeugesehnenscheide entsteht.

Die endoskopische Durchtrennung des Fesselringbandes, auch Tendovaginoskopie genannt, ist ein minimalinvasives Verfahren. Über kleine Hautschnitte werden ein Arthroskop und spezielle Instrumente in die Fesselbeugesehnenscheide eingebracht. Nach Darstellung der Sehnenscheide werden oberflächliche und tiefe Beugesehne vollständig inspiziert. Das Fesselringband wird unter Sichtkontrolle mit einem Hakenmesser über die gesamte Länge durchtrennt. Vorhandene Sehnenläsionen werden beurteilt und bei Bedarf entfernt. Anschließend werden die Zugänge schichtweise verschlossen und ein Verband angelegt.

Unmittelbare Nachsorge 

Nach Abschluss der Fesselringband OP wird das Pferd in eine Aufwachbox verbracht und überwacht, bis die Vollnarkose vollständig abgeklungen ist. In der Regel ist das Pferd nach etwa zehn bis zwanzig Minuten wach und steht nach rund dreißig Minuten selbstständig auf.

Nach der Fesselringband OP sind die Hautnähte und das operierte Bein beim Pferd mit einem Verband versorgt. Nach dem Aufwachen führt das tierärztliche Team engmaschige Kontrollen durch und verabreicht bei Bedarf Medikamente, zum Beispiel Schmerzmittel oder Entzündungshemmer. Etwa sechs Stunden nach dem Aufstehen wird das Pferd vorsichtig mit Mash und Heu angefüttert.

Aus Sicherheitsgründen und zur Kontrolle des Genesungsverlaufs bleibt das Pferd nach einer Fesselringband OP mindestens eine Nacht stationär in der Klinik. Am folgenden Morgen werden die Verbände gewechselt und die Operationsnähte kontrolliert. Bei unauffälligem Verlauf wird das Pferd in die Obhut des Besitzers entlassen, der die Nachsorge übernimmt.

Was tun bei der Nachsorge nach einer Fesselringband OP?

Bei der Nachsorge nach einer Fesselringband OP sind Boxenruhe mit ruhiger Haltung, konsequente Wund- und Verbandskontrolle, Medikamentengabe nach Anweisung sowie ein kontrolliertes Schrittprogramm entscheidend für den Heilungsverlauf beim Pferd. Weidegang und Training erfolgen erst nach tierärztlicher Freigabe.

Bei der Nachsorge nach einer Fesselringband OP ist die konsequente Einhaltung der tierärztlichen Anweisungen entscheidend für den Heilungsverlauf. Nach der Entlassung erhalten Pferdehalter eine ausführliche Anleitung zur häuslichen Versorgung zu Boxenruhe, Wundversorgung, Medikamentengabe und Weidegang.

Nach der Operation am Fesselringband wird das Pferd zunächst in Boxenruhe gehalten. Die Box wird weich gepolstert, die Haltung erfolgt ruhig und kontrolliert, um unnötige Belastungen der operierten Gliedmaße zu vermeiden. 

Die Operationsnähte nach einer Fesselringband OP bleiben bis zum Fadenzug unter einem Verband. Der Verband schützt die Wunde vor Verschmutzung und Infektionen und wird nach tierärztlicher Vorgabe kontrolliert oder gewechselt. Die Wunde ist regelmäßig auf Schwellung, Wärme, Nässen oder Schmerzreaktionen zu kontrollieren. Die verordneten Medikamente, wie beispielsweise Schmerzmittel oder Antibiotika, werden gemäß tierärztlicher Anweisung verabreicht. 

Nach einer OP wegen eines Fesselringbandsyndroms wird das Pferd etwa zwei Wochen in Boxenruhe gehalten. In Abhängigkeit vom Heilungsverlauf schließt sich ein langsames, kontrolliertes Schrittprogramm an, das schrittweise gesteigert wird. Freilauf, Weidegang oder Belastung unter dem Reiter sind erst nach ausdrücklicher Freigabe durch den Tierarzt erlaubt. Die Nachbehandlung nach einer OP wegen eines Fesselringbandsyndroms ist bei Pferden unterschiedlich.

Wie lange dauert die Nachbehandlung einer Fesselringband OP?

Die Nachbehandlung nach einer Fesselringband OP beim Pferd umfasst etwa zwei Wochen Boxenruhe. Die gesamte Rekonvaleszenz beträgt mindestens sechs bis acht Wochen.

Die Nachbehandlung nach einer Operation wegen eines Fesselringbandsyndroms variiert bei Pferden je nach Form und Schweregrad der Erkrankung. Bei unkompliziertem Verlauf, insbesondere beim primären Fesselringbandsyndrom, beträgt der stationäre Aufenthalt meist ein bis zwei Tage. Bei ausgeprägter Weichteilbeteiligung, zusätzlicher Sehnenläsion oder intraoperativen Besonderheiten verlängert sich der stationäre Aufenthalt. Der Fadenzug erfolgt nach etwa zehn bis vierzehn Tagen. Beim primären Fesselringbandsyndrom beträgt die Boxenruhe etwa zwei Wochen. Nach etwa zwei bis drei Wochen wird mit kontrollierter Schrittbewegung begonnen. Das Training wird über mehrere Wochen schrittweise gesteigert. Die Genesungszeit dauert bis zu acht Wochen.

Beim sekundären Fesselringbandsyndrom ist die Heilungsphase deutlich verlängert. Die gesamte Rekonvaleszenz beträgt mindestens zwölf Wochen. Auch hier erfolgt zunächst eine Boxenruhe von etwa zwei Wochen. Der Beginn der Schrittbewegung richtet sich nach dem individuellen Heilungsverlauf und erfolgt meist zwischen zwei und zehn Wochen nach der Fesselringband Operation. Je nach Art des Fesselringbandsyndroms fallen die Kosten für die Operation unterschiedlich aus.

Was kostet eine Fesselringband OP beim Pferd?

Die Kosten einer Fesselringband OP beim Pferd variieren und richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte und hängen vom gewählten Operationsverfahren, dem Schweregrad der Erkrankung sowie vom individuellen Behandlungsaufwand ab.

Die Kosten für eine Operation bei einem Fesselringbandsyndrom hängen davon ab, ob eine offene oder eine endoskopische Operation durchgeführt wird. Der Gesamtpreis setzt sich primär aus den Kosten für den chirurgischen Eingriff, die Narkose, einen gegebenenfalls erforderlichen stationären Aufenthalt, Medikamente und die Nachsorge zusammen. Bei Komplikationen erhöhen sich die Kosten entsprechend.

Je nach Tarif übernimmt eine OP-Versicherung für Pferde einen Teil oder die vollständigen Kosten einer Fesselringband OP.  Voraussetzung für eine Übernahme der Kosten ist der Abschluss der Versicherung vor der Diagnosestellung. Die Pferdeklinik am Sorpesee ist auf die orthopädische Behandlung von Pferden spezialisiert und berät Sie ausführlich über die anfallenden Kosten.

Fesselringband OP in unserer Pferdeklinik

Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über eine ausgewiesene Spezialisierung in der orthopädischen Chirurgie des Pferdes und zählt die Fesselringband OP zu ihrem festen Leistungsspektrum. Bei der Fesselringband OP kommt in der Pferdeklinik am Sorpesee die moderne LigaSure Technologie zum Einsatz. 

Die Orthopädie und orthopädische Chirurgie bilden einen zentralen Schwerpunkt der Pferdeklinik am Sorpesee. Unsere langjährige klinische Erfahrung sowie die enge Verzahnung von Diagnostik, Chirurgie und Rehabilitation machen die Pferdeklinik am Sorpesee zu einer besonders geeigneten Adresse für die operative Behandlung des Fesselringbandsyndroms bei Pferden. 

Vor jeder Fesselringband OP beim Pferd erfolgt eine präzise Diagnostik. Die Lahmheitsdiagnostik mit diagnostischen Anästhesien sowie die Ultraschalluntersuchung haben dabei eine zentrale Bedeutung, da das Fesselringbandsyndrom den Weichteil- und Sehnenleitungsapparat betrifft. Nach der Diagnose wird gemeinsam mit dem Pferdehalter für jedes Pferd ein individueller Therapie- und Operationsplan erstellt.

Die operative Behandlung des Fesselringbandsyndroms bei Pferden findet in unserem modernen Operationssaal statt, der mit hochmoderner Technik ausgestattet ist. Die Operation wird unter Vollnarkose in Form einer Inhalationsnarkose durchgeführt. Während des gesamten Eingriffs werden die Vitalfunktionen des Pferdes mittels Monitoring kontinuierlich überwacht.  Abhängig vom Befund und der Form des Fesselringbandsyndroms erfolgt in der Pferdeklinik am Sorpesee entweder eine offene Durchtrennung des Fesselringbandes über einen Hautschnitt oder eine minimalinvasive endoskopische Durchtrennung. 

Bei der Fesselringbandsyndrom OP kommt in der Pferdeklinik am Sorpesee die moderne LigaSure-Technologie zum Einsatz. Das Gefäßversiegelungssystem ermöglicht den sicheren Verschluss von Blutgefäßen durch kontrollierte Elektrokauterisierung, reduziert intraoperative Blutverluste und unterstützt eine zügige Wundheilung beim Pferd. 

Zur Nachbehandlung nach einer Operation wegen eines Fesselringbandsyndroms stehen in der Pferdeklinik am Sorpesee physiotherapeutische Maßnahmen wie manuelle Therapie, Gelenkmobilisation, Faszienbehandlung und gezielte Massagetechniken zur Förderung der Durchblutung und zur Schmerzlinderung zur Verfügung.

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