Fesselträger OP Pferd, Hufe in Hand von Doktor

Fesselträger OP Pferd: Gründe, Ablauf, Nachsorge und Kosten

Letztes Update am
15. Juni 2026

Die Fesselträger OP beim Pferd ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Erkrankungen des Fesselträgers, insbesondere im Bereich des Fesselträgerursprungs. Je nach Fesselträgererkrankung werden beim Pferd eine Fasziotomie und eine Neurektomie durchgeführt, um eine nachhaltige Schmerzlinderung zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Die Fesselträger OP beim Pferd ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Erkrankungen des Fesselträgers, insbesondere im Bereich des Fesselträgerursprungs. Je nach Fesselträgererkrankung werden beim Pferd eine Fasziotomie und eine Neurektomie durchgeführt, um eine nachhaltige Schmerzlinderung zu erreichen.

Der Fesselträger beim Pferd ist eine sehnige Bandstruktur der unteren Gliedmaße, die eine zentrale Stützfunktion für das Fesselgelenk hat. Der Fesselträger entspringt bei Pferden an der Rückseite des oberen Röhrbeins, teilt sich in zwei Schenkel auf und setzt an den Gleichbeinen und am Fesselbein an. Die Hauptaufgabe des Fesselträgers besteht darin, ein übermäßiges Durchtreten des Fesselgelenks zu verhindern und die Stabilität der unteren Gliedmaßen unter Belastung zu gewährleisten.

Die Fesselträger OP wird bei Pferden durchgeführt, wenn konservative Therapiemaßnahmen bei Fesselträgererkrankungen keine ausreichende Besserung der Symptomatik erzielen. 

Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über umfassende Expertise in der Diagnostik und chirurgischen Behandlung orthopädischer Erkrankungen. Bei Pferden mit einer Schädigung des Fesselträgers führen wir Fasziotomien und Neurektomien durch, um eine nachhaltige Schmerzlinderung und funktionelle Verbesserung zu erreichen.

Diese Seite beschreibt die Fesselträger OP beim Pferd und informiert über die Gründe, den Ablauf, die Nachsorge und die Kosten.

Über die folgenden Kontaktdaten erreichen Sie unsere Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bei Fesselträgererkrankungen Ihres Pferdes sowie bei akuten Notfällen.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
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  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

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Was ist eine Fesselträger OP beim Pferd?

Eine Fesselträger OP beim Pferd ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von Erkrankungen oder Schäden am Fesseltrageapparat. Zu den gängigen Fesselträger OPs beim Pferd  zählen die Fasziotomie sowie die Neurektomie.

Ziel der Fesselträger OP ist es, den erkrankten Fesselträger beim Pferd zu entlasten, Schmerzen zu reduzieren und die Heilung der betroffenen Strukturen zu fördern.

Bei einer Fesselträger OP gibt es primär zwei chirurgische Verfahren. Bei der Fasziotomie wird die den Fesselträger umgebende Faszie gespalten oder teilweise entfernt, um den Gewebedruck zu senken und die Durchblutung sowie Heilung zu verbessern. Die Neurektomie zielt dagegen auf die gezielte Durchtrennung eines sensiblen Nervenastes ab, um die Schmerzwahrnehmung im Bereich des Fesselträgers zu reduzieren. 

Bei Pferden wird eine chirurgische Therapie bei Fesselträgererkrankungen empfohlen, wenn konservative Therapiemaßnahmen ausgeschöpft wurden und keine ausreichende Besserung der Symptomatik erzielt wurde. 

Wann wird eine Fesselträger OP beim Pferd durchgeführt?

Eine Fesselträger OP beim Pferd wird bei chronischen, konservativ nicht ausreichend behandelbaren Erkrankungen des Fesselträgerursprungs durchgeführt, wenn Schmerzen und Lahmheit fortbestehen.

Eine Fesselträger OP beim Pferd wird in Betracht gezogen, wenn eine Schädigung des Fesseltrageapparats, des Fesselträgers oder des Fesselträgerursprungs vorliegt und strukturelle Veränderungen im Bereich des Fesselträgers nachgewiesen wurden.

Häufige Anzeichen für eine Fesselträgererkrankung beim Pferd sind Lahmheit, die insbesondere auf weichem Boden deutlich hervortritt. Schmerzreaktionen bei Druck auf den Fesselträger oder bei Beugeproben deuten ebenfalls auf eine Problematik des Fesselträgers hin. Symptome wie Schwellungen und Wärme im Bereich des Fesselträgers, Taktunreinheiten, nachlassende Leistungsfähigkeit sowie Rittigkeitsprobleme und wiederkehrende Rückenschmerzen sind Teil des klinischen Bildes einer Fesselträgererkrankung beim Pferd.

Eine Fesselträger OP wird durchgeführt, wenn konservative Therapiemaßnahmen keine ausreichende oder dauerhafte Besserung bewirken. Zu den konservativen Behandlungen zählen Belastungsreduktion, entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, physikalische Therapien sowie Injektions- und regenerative Verfahren.

Wenn konservative Maßnahmen keine Besserung des Fesselträgers beim Pferd herbeiführen, ist eine operative Behandlung sinnvoll. Eine operative Entlastung des Fesselträgers erfolgt in Form einer Fasziotomie oder einer Neurektomie, wobei sich der Ablauf der beiden Verfahren unterscheidet.

Ablauf der Fesselträger OP beim Pferd

Der Ablauf der Fesselträger OP beim Pferd umfasst die stationäre Aufnahme mit Nüchternphase, die Einleitung der Vollnarkose und die anschließende operative Druckentlastung des Fesselträgers mittels Fasziotomie oder die gezielte Durchtrennung schmerzleitender Nerven durch eine Neurektomie.

Die nachfolgende Liste zeigt alle Schritte vor, während und nach einer Fesselträger OP beim Pferd.

1. Diagnose Fesselträgererkrankung

Bevor eine Fesselträger OP beim Pferd in Betracht gezogen wird, ist eine präzise Diagnosestellung entscheidend, um Lokalisation, Ausmaß und Art der Erkrankung sicher zu bestimmen und die geeignete Fesselträger OP einzuleiten.

Bei Pferden mit Problemen am Fesselträger steht zu Beginn eine gründliche klinische Lahmheitsuntersuchung. Mithilfe diagnostischer Anästhesien wird die Schmerzquelle schrittweise lokalisiert. Mithilfe der gezielten Betäubung einzelner Regionen wird festgestellt, ob die Lahmheit aus dem Bereich des Fesselträgers stammt. 

Veränderungen am Fesselträger und insbesondere am Fesselträgerursprung werden bei Pferden standardmäßig mittels Ultraschall untersucht. Mithilfe des Ultraschalls werden Faserveränderungen, Teilrupturen, Einblutungen sowie eine Verdickung oder Strukturveränderung des Fesselträgers dargestellt. Röntgenaufnahmen dienen dem Nachweis von Knochenumbauprozessen, Sklerosierungen, Ansatzveränderungen oder Ausrissfrakturen am Fesselträger des Pferdes. Eine Computertomographie ermöglicht eine dreidimensionale und hochauflösende Darstellung der betroffenen Knochenstrukturen des Fesselträgers.

Mithilfe einer Kombination aus klinischer Untersuchung, diagnostischen Anästhesien und bildgebenden Verfahren wird entschieden, ob eine konservative Therapie ausreicht oder ob eine operative Behandlung des Fesselträgers beim Pferd erforderlich ist. 

2. Vorbereitung Fesselträger OP 

Die Vorbereitung für eine Fesselträger OP beim Pferd beginnt mit der stationären Aufnahme am Vortag. Das Pferd wird gewogen, klinisch und orthopädisch untersucht und es wird eine Blutuntersuchung durchgeführt, um wichtige Parameter für die Narkosefähigkeit zu überprüfen.

Zur OP Vorbereitung vor einer Fesselträger OP werden die vorgesehenen Operationsbereiche beim Pferd ausgeschoren, gereinigt und mit Verbänden geschützt. Die Verbände halten das Operationsgebiet am Fesselträger sauber und gewöhnen das Pferd frühzeitig an den späteren Verband. Vor der Operation bleibt das Pferd nüchtern, um das Narkoserisiko zu reduzieren.

Vor der Fesselträger OP wird dem Pferd ein Venenkatheter gelegt, über den schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente sowie bei Bedarf Antibiotika und ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Die eigentliche Narkoseeinleitung erfolgt in einer gepolsterten Ablegebox. Das Pferd wird nach der Narkoseeinleitung intubiert, auf den Operationstisch verbracht und an das Narkosegerät angeschlossen. Während der gesamten Fesselträger OP erfolgt eine kontinuierliche Überwachung von Herz- und Atemfunktion, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und weiteren Vitalparametern.

3. Fasziotomie

Die Fasziotomie oder Faszienspaltung ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung chronischer Entzündungen des Fesselträgerursprungs, insbesondere an der Hintergliedmaße. 

Eine anhaltende Schwellung des Fesselträgers führt bei Pferden häufig zu einem sogenannten Kompartmentsyndrom. Der Fesselträger wird durch die straffe, ihn umgebende Faszie eingeengt, wodurch der Gewebedruck steigt und Schmerzen entstehen. 

Das Ziel der Fasziotomie ist es, diese Faszie über einen sehr kleinen Hautschnitt chirurgisch zu eröffnen oder teilweise zu entfernen, um den Druck auf den Fesselträgerursprung zu reduzieren und dem Gewebe Raum zur Abheilung zu geben. Die Operation erfolgt minimalinvasiv. Nach der Dekompression wird die Operationswunde schichtweise verschlossen und ein Verband angelegt.

Die Fasziotomie kann mit regenerativen Verfahren wie ACP, PRP, IRAP, Stammzelltherapien oder Lasertherapie kombiniert werden. In bestimmten Fällen wird im Rahmen einer Fasziotomie zusätzlich eine Neurektomie des Fesselträgerursprungs vorgenommen.

4. Neurektomie

Bei der Neurektomie, einem chirurgischen Eingriff zur Behandlung von Fesselträgererkrankungen bei Pferden, wird ein sensibler Nervenast gezielt durchtrennt und ein Teilstück entfernt. Durch den Nervenschnitt wird die Schmerzwahrnehmung des Pferdes am Fesselträger reduziert oder ausgeschaltet.

Bei Fesselträgererkrankungen wird eine Neurektomie bei Pferden als letzte therapeutische Option in Betracht gezogen, wenn chronische, therapieresistente Schmerzen bestehen und wiederholte konservative und regenerative Behandlungen keine Linderung erzielen. 

Eine Neurektomie beim Pferd wird unter Vollnarkose durchgeführt. Nach Rasur und Desinfektion des Fesselbereichs wird die Haut des Pferdes eröffnet, der entsprechende Nervenast freigelegt und ein Teilstück sowohl an der Innen- als auch an der Außenseite des Beines entfernt. Anschließend wird die Wunde schichtweise verschlossen und ein steriler Verband angelegt. 

Das Ziel der Neurektomie ist eine Verbesserung der Lebensqualität des betroffenen Pferdes. Vor dem Eingriff wird eine weiterführende Bildgebung, insbesondere mittels MRT, empfohlen.

5. Aufwachphase nach einer Fesselträger OP

Nach der Fesselträger OP wird das Pferd in eine Aufwachbox verbracht und kontinuierlich überwacht, bis es aus der Narkose erwacht und sicher selbstständig aufsteht. Nach einer stabilen Aufwachphase beginnt die strukturierte Nachsorge nach einer Fesselträger OP.

Was tun bei der Nachsorge nach einer Fesselträger OP?

Nach einer Fesselträger OP verbleibt das Pferd in der Regel etwa drei Tage stationär in der Pferdeklinik. Die Nachsorge in der Klinik umfasst die Wund- und Nahtkontrolle sowie die Gabe der verordneten Medikamente bis zum ersten Verbandswechsel.

Bei unauffälligem Verlauf wird das Pferd nach etwa drei Tagen in den Heimatstall entlassen. Nach einer Fasziotomie verbleibt das Pferd in der Regel zehn Tage in Boxenruhe. Der Verband wird regelmäßig kontrolliert und gewechselt. Nach etwa zehn Tagen erfolgt der Fadenzug. Anschließend beginnt ein individuell abgestimmtes Rehabilitationsprogramm, das im Vorfeld mit dem Pferdehalter besprochen wird. Die Bewegungstherapie startet mit kontrollierten Schrittübungen an der Hand. Dauer und Intensität richten sich nach dem individuellen Heilungsverlauf.

Nach einer Neurektomie erhält das Pferd etwa fünf Tage lang Antibiotika. Nach der Entlassung aus der Klinik schließt sich eine fünfwöchige Boxenruhe an. In den ersten fünf Tagen wird täglich die Körpertemperatur kontrolliert. Der Verband wird alle drei bis vier Tage gewechselt. Nach Abschluss der Boxenruhe folgt eine Phase von etwa drei Wochen mit täglicher Schrittführung von 20 bis 30 Minuten. Nach einem Nervenschnitt ist dauerhaft ein spezieller orthopädischer Beschlag beim Pferd erforderlich.

Wie lange dauert die Nachbehandlung einer Fesselträger OP?

Die Nachbehandlung nach einer Fesselträger OP beim Pferd beträgt in der Regel sechs bis zwölf Wochen, bis das Pferd wieder kontrolliert im Trab und Galopp bewegt werden kann.

Die ersten ein bis fünf Wochen nach einer Fesselträger OP erfordern Boxenruhe mit kontrolliertem Schrittführen. Nach einer Fesselträger OP wird bei Pferden frühestens nach etwa sechs Monaten mit einem vorsichtigen Wiederaufbau der sportlichen Belastung begonnen.

Die Dauer der Nachbehandlung nach einer Fesselträger OP und die entstehenden Kosten hängen vom gewählten Operationsverfahren ab.

Was kostet eine Fesselträger OP beim Pferd?

Eine Fesselträger OP beim Pferd kostet je nach Befund und Operationsmethode unterschiedlich viel. Die Höhe der Kosten richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte.

Die Kosten einer Fesselträger OP hängen vom gewählten chirurgischen Verfahren ab, etwa ob eine Fasziotomie oder eine Neurektomie durchgeführt wird, sowie vom Schweregrad der Fesselträgererkrankung, da sich daraus der individuelle Behandlungsaufwand ergibt.

Der Gesamtbetrag für eine Fesselträger OP setzt sich in der Regel aus den Kosten für den operativen Eingriff, die Narkose, den stationären Aufenthalt, die notwendigen Medikamente und die Nachsorge zusammen. Treten Komplikationen auf oder sind zusätzliche Maßnahmen notwendig, erhöhen sich die Kosten.

Je nach Tarif übernimmt eine OP-Versicherung für Pferde einen Teil oder die vollständigen Kosten einer Fesselträger OP. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Versicherung bereits vor der Diagnosestellung bestanden hat.

Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über umfangreiche Erfahrung in der chirurgischen Behandlung von Fesselträgererkrankungen und berät Pferdehalter individuell zu den zu erwartenden Kosten einer Fesselträger OP.

Fesselträger OP in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Fesselträger OP in der Pferdeklinik am Sorpesee ist ein fester Bestandteil unseres Leistungsspektrums innerhalb der orthopädischen Chirurgie. Wir behandeln Erkrankungen des Fesselträgers mit modernen chirurgischen Verfahren.

Unser Ziel in der Pferdeklinik am Sorpesee ist es, Pferden mit einer Fesselträgererkrankung durch eine Fasziotomie oder Neurektomie eine wirksame Schmerzreduktion sowie optimale Voraussetzungen für eine stabile und belastbare Heilung zu ermöglichen.

Wir führen Fesselträger OPs bei Pferden ausschließlich auf Basis einer strukturierten und systematischen Diagnostik durch. In der Pferdeklinik am Sorpesee erfolgt eine umfassende Lahmheitsuntersuchung mit standardisierter Bewegungsanalyse im Schritt und Trab auf hartem und weichem Boden. Beugeproben grenzen das Schmerzgeschehen weiter ein. Diagnostische Anästhesien lokalisieren die Schmerzursache, bevor gezielte bildgebende Verfahren eingesetzt werden.

Wir beurteilen bei Fesselträgererkrankungen die Weichteile sowie den Fesselträgerursprung beim Pferd primär mittels Ultraschall. Knöcherne Begleitveränderungen erfassen wir mit digitalem Röntgen. Bei komplexen Befunden veranlassen wir eine weiterführende Computertomographie.

In der Pferdeklinik am Sorpesee führen wir bei Erkrankungen des Fesselträgerursprungs zwei spezialisierte chirurgische Verfahren durch: die Fasziotomie und die Neurektomie. Wir entlasten den Fesselträger durch eine Fasziotomie, sodass wieder ausreichend Raum entsteht und Heilungsprozesse einsetzen. Die Fasziotomie erfolgt minimalinvasiv. Die Fesselträger OP kombinieren wir häufig mit regenerativen Verfahren wie ACP, PRP, IRAP oder Stammzelltherapien sowie mit Lasertherapie, um die Gewebeheilung gezielt zu unterstützen.

Bei der Neurektomie, einem chirurgischen Nervenschnitt, werden bei schweren und chronischen Fesselträgererkrankungen definierte Nervenäste durchtrennt und teilweise entfernt, um die Schmerzleitung aus dem erkrankten Bereich zu unterbrechen. Neurektomien führen wir streng indikationsbezogen durch, insbesondere bei langjährig therapieresistenten Schmerzsyndromen. In ausgewählten Fällen kombinieren wir die Neurektomie mit einer Fasziotomie.

Alle Fesselträger OPs in der Pferdeklinik am Sorpesee finden in einem modern ausgestatteten Operationssaal unter Inhalationsnarkose statt. Zur Blutstillung setzen wir moderne LigaSure-Technologie ein, die einen sicheren Verschluss von Gefäßen innerhalb weniger Sekunden ermöglicht. Dadurch können Fesselträger OPs besonders komplikationsarm durchgeführt werden.

Neben der chirurgischen Behandlung von Fesselträgererkrankungen bieten wir ein breites Spektrum begleitender und regenerativer Therapien an. In unserem hauseigenen Labor bereiten wir ACP, IRAP und Stammzellprodukte direkt vor Ort auf, um die Regeneration von Sehnen- und Bandgewebe zu fördern und die Rehabilitationsphase gezielt zu verkürzen.

In der Pferdeklinik am Sorpesee bieten wir nicht nur chirurgische Versorgung, sondern begleiten Pferde konsequent in der Nachsorge. Physiotherapeutische Maßnahmen wie manuelle Therapie, Gelenkmobilisation und gezielte physikalische Anwendungen sind fester Bestandteil unseres Heilplans. Gemeinsam mit den Pferdehaltern erstellen wir individuelle Rehabilitations- und Trainingskonzepte und beraten umfassend zu Haltung, Fütterung und Belastungsaufbau.

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