Gastritis beim Pferd, Magendarstellung von Pferd

Magenschleimhaut­entzündung (Gastritis) beim Pferd: Symptome, Ursachen & Behandlung

Letztes Update am
20. August 2026

Die Magenschleimhautentzündung beim Pferd ist eine entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch verläuft. Die Magenschleimhautentzündung zählt zu den häufigsten Magenproblemen beim Pferd und begünstigt die Entstehung von Magengeschwüren.

pferdeklinik-sorpesee.de bei Google bevorzugen
i
So siehst du häufiger Artikel unserer Pferdeklinik in deinen Google-Ergebnissen.
Inhaltsverzeichnis

Die Magenschleimhautentzündung beim Pferd ist eine entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch verläuft. Die Magenschleimhautentzündung zählt zu den häufigsten Magenproblemen beim Pferd und begünstigt die Entstehung von Magengeschwüren.

Typische Symptome einer Magenschleimhautentzündung beim Pferd sind eine reduzierte Futteraufnahme sowie Leistungsabfall. Zu den wichtigsten Ursachen einer Magenschleimhautentzündung beim Pferd zählen Fütterungsfehler, lange Fresspausen, Stress und reizende Medikamente.

Studien zeigen eine hohe Prävalenz von Magenschleimhautveränderungen beim Pferd. Eine Studie eines internationalen Forschungsteams, veröffentlicht im Fachjournal Equine Veterinary Journal, untersuchte 201 klinisch unauffällige Pferde in Dänemark und zeigte, dass 53 % der untersuchten Pferde klinisch relevante Magenschleimhautveränderungen aufwiesen. Eine Literaturübersicht, erschienen im Fachjournal Pferdeheilkunde, zeigt, dass Magenschleimhautläsionen beim Pferd je nach Nutzung sehr häufig auftreten, mit Prävalenzen von 80–100 % bei Vollblut-Rennpferden, 57–87 % bei Trabern, 63 % bei Spring- und Dressurpferden, 71 % bei Zuchtstuten und bis zu 53 % bei Freizeitpferden.

Bei Verdacht auf eine Gastritis beim Pferd ist eine schnelle tierärztliche Abklärung erforderlich. Durch die Bereitstellung von hochwertigem Raufutter werden belastende Faktoren reduziert. Eine Gastritis gilt als Notfall, wenn das Pferd die Futteraufnahme vollständig einstellt, deutliche Schmerzen zeigt oder sich sein Allgemeinzustand rasch verschlechtert. 

In der Pferdeklinik am Sorpesee werden Pferde mit Gastritis auf Basis moderner Gastroskopie und einer individuell abgestimmten Therapie behandelt. Wir setzen magenschonende Medikamente ein und geben klare Empfehlungen zur Fütterung und Haltung, um die Magenschleimhaut langfristig zu entlasten.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
  • Telefon: 02933/902190
  • Telefax: 02933/9021929
  • E-mail: web@pferdeklinik-sorpesee.de
  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

Dies sind die Sprechzeiten unserer Rezeption.

  • Montag bis Freitag 8:00–18:00 
  • Samstag 9:00–12:00 
  • Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht mit den Besuchszeiten gleichzusetzen.

Dies sind unsere Besuchszeiten.

  • Montag bis Freitag 10:00–18:00 
  • Samstag 10:00–12:00 17:00–18:00
  • Sonn- und Feiertags 9:00-–10:00 17:00–18:00

Was sind die Ursachen für eine Gastritis bei Pferden?

Die Ursachen für eine Gastritis bei Pferden sind Fütterungsfehler, lange Fresspausen und Stress. Weitere Auslöser sind chronische Schmerzen, die Einnahme von Medikamenten, Zahnprobleme, Parasiten und Nährstoffmängel, die die Magenschleimhaut des Pferdes schädigen und Entzündungen fördern.

Die folgende Liste enthält die Ursachen für die Entwicklung einer Gastritis bei Pferden.

  • Fütterungsfehler: Fütterungsfehler gelten als Hauptursache für eine Gastritis bei Pferden. Große Mengen an Kraftfutter, minderwertiges oder belastetes Futter sowie Heulage und Silage fördern die Säurebildung und reizen die Magenschleimhaut. Auch hastiges Fressen und unzureichendes Kauen reduzieren die Speichelproduktion und verstärken die Belastung für den Pferdemagen.
  • Fresspausen: Auslöser einer Magenschleimhautentzündung beim Pferd sind lange Fresspausen, da sie die Säurewirkung deutlich verstärken. Der Pferdemagen produziert kontinuierlich Magensäure und ist auf regelmäßige Aufnahme von rohfaserreichem Futter angewiesen. Fehlen Futter und puffernder Speichel, liegt die Magenschleimhaut ungeschützt frei, sodass die Säure direkt auf das Gewebe einwirkt und Reizungen entstehen.
  • Stress: Stress ist eine weitere Ursache für eine Magenschleimhautentzündung beim Pferd. Körperliche und psychische Belastungen wie intensives Training, Transport, Rangordnungsdruck oder ungünstige Haltungsbedingungen gelten als zentrale Ursachen für eine Gastritis beim Pferd. Sie reduzieren die Durchblutung der Magenschleimhaut und erhöhen gleichzeitig die Produktion von Magensäure. Die Schutzfunktion der Schleimhaut nimmt ab, sodass bereits geringe Belastungen zu Reizungen und Entzündungen führen.
  • Chronische Schmerzen: Chronische Schmerzen belasten das Pferd dauerhaft, erhöhen die Magensäureproduktion und schwächen die Schutzfunktion der Schleimhaut. Schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hufprobleme, Arthrose, Kissing Spines oder Muskelverspannungen führen zu anhaltendem Stress, häufig ohne klare äußere Symptome. 
  • Medikamente: Medikamente stellen einen weiteren Risikofaktor für eine Gastritis beim Pferd dar. Langzeitgaben von nicht-steroidalen Entzündungshemmern, Antibiotika oder Zusatzstoffen wie MSM reizen die Magenschleimhaut.
  • Zahnprobleme: Zahnprobleme beeinträchtigen die Zerkleinerung des Futters und reduzieren die Speichelproduktion, wodurch die puffernde Wirkung des Speichels beim Pferd fehlt. Die Magenschleimhaut ist ungeschützt der Magensäure ausgesetzt, was Entzündungen und die Entstehung einer Gastritis begünstigt.
  • Parasiten: Parasiten belasten bei Pferden den Verdauungstrakt und reizen die Magenschleimhaut. Die Schleimhaut wird durch die Parasiten anfälliger für Säureeinwirkungen, wodurch die Entwicklung einer Gastritis begünstigt wird.
  • Systemische Erkrankungen: Infektionen und Stoffwechselstörungen wirken sich bei Pferden direkt auf die Magenschleimhaut aus und fördern langfristig deren Schädigung.
  • Nährstoffmängel: Nährstoffmängel sind eine weitere Ursache für eine Gastritis beim Pferd. Der Mangel an Magnesium, Mangan und Selen führen zu funktionellen Störungen im Magen, insbesondere im Bereich der Muskel- und Nervenfunktion. Die Magenbewegung wird gestört, der Weitertransport des Futterbreis verzögert sich und es entstehen Gärungsprozesse. 

Eine Gastritis zeigt sich bei Pferden durch verschiedene Anzeichen.

Was sind die Symptome von einer Gastritis beim Pferd?

Die häufigsten Symptome einer Gastritis beim Pferd sind reduzierte Futteraufnahme, Schmerzen und Leistungsabfall. Zu den weiteren Anzeichen einer Gastritis bei Pferden zählen Gähnen, Flehmen, Gewichtsverlust und Maulgeruch. Zähneknirschen und Koliksymptome deuten ebenfalls auf Magenprobleme bei Pferden hin. 

Die folgende Auflistung zeigt die Symptome einer Gastritis beim Pferd auf.

  • Reduzierte Futteraufnahme: Ein häufiges Symptom einer Gastritis beim Pferd ist eine reduzierte oder abgebrochene Futteraufnahme. Pferde beginnen zu fressen und brechen vorzeitig ab oder verweigern Futter vollständig. Die Schmerzen im Magen führen dazu, dass die Futteraufnahme als unangenehm empfunden wird.
  • Schmerzen: Ein zentrales Symptom einer Gastritis beim Pferd sind Schmerzen. Die Schmerzen äußern sich oft unspezifisch durch leichte bis wiederkehrende Koliken, Abwehrreaktionen oder Unruhe.
  • Leistungsabfall: Leistungsabfall ist bei Pferden mit Gastritis typisch. Die erkrankten Pferde wirken müde und apathisch. Sie zeigen ein deutlich reduziertes Allgemeinbefinden und eine verminderte Belastbarkeit.
  • Verhaltensveränderungen: Verhaltensauffälligkeiten wie vermehrtes Gähnen, Flehmen, Leerkauen oder Schlecken sind typische Symptome einer Gastritis beim Pferd und stehen im Zusammenhang mit Magenreizungen und Unwohlsein.
  • Gewichtsverlust: Ein Anzeichen für eine fortgeschrittene Gastritis beim Pferd ist Gewichtsverlust. Bei einem chronischen Verlauf verlieren die Tiere an Körpermasse, bauen Muskulatur ab und wirken ausgezehrt.
  • Maulgeruch: Maulgeruch entsteht bei einer Gastritis beim Pferd durch gestörte Verdauungsprozesse und ist häufig ein Hinweis auf bereits länger bestehende Magenprobleme.
  • Zähneknirschen: Zähneknirschen ist ein weiteres Symptom einer Gastritis beim Pferd. Ein typisches Schmerzgesicht mit angespannten Nüstern und veränderten Gesichtszügen zeigt sich ebenfalls.
  • Aufstoßen: Bei Pferden mit Gastritis entstehen Aufstoßen und vermehrtes Speicheln durch eine starke Reizung der Magenschleimhaut und eine gestörte Magenfunktion. Gase und Säure steigen vermehrt auf und die Speichelproduktion ist erhöht.

Da eine Gastritis für das Pferd sehr schmerzhaft ist, ist eine zügige Behandlung wichtig.

Wie läuft die Behandlung von einer Gastritis bei Pferden ab?

Die Behandlung einer Gastritis bei Pferden beginnt mit einer präzisen Diagnostik mittels Gastroskopie. Die Therapie besteht aus einer medikamentösen Behandlung zur Reduktion der Magensäure und zum Schutz der Schleimhaut. Die Fütterung und Haltung des Pferdes werden angepasst, um die Heilung der Gastritis zu fördern.

In den folgenden Abschnitten wird die Behandlung einer Gastritis bei Pferden erläutert.

1. Diagnostik

Die Diagnostik einer Gastritis beim Pferd beginnt mit einer ausführlichen Anamnese zu Fütterung, Haltung und möglicher Stressbelastung. Anschließend erfolgt die klinische Untersuchung des Pferdes. 

Mithilfe einer Nasenschlundsonde wird der Mageninhalt des Pferdes beurteilt. Bei von Gastritis betroffenen Pferden erscheint der Mageninhalt häufig schleimig oder blutig. Zusätzlich wird der pH-Wert gemessen, um die Säurebelastung im Magen des Pferdes einzuschätzen.

Die sichere Diagnose erfolgt durch eine Gastroskopie. Ein langes Endoskop wird beim Pferd über die Speiseröhre in den Magen eingeführt, sodass die Magenschleimhaut und der Anfang des Dünndarms direkt beurteilt werden. Die Untersuchung erfolgt unter Sedation am stehenden Pferd. Veränderungen der Schleimhaut, Entzündungen oder bereits bestehende Geschwüre werden sichtbar gemacht und in ihrer Ausprägung sowie Lokalisation genau beurteilt. Auf Basis der Befunde wird der individuelle Therapieplan festgelegt.

2. Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Behandlung der Gastritis beim Pferd zielt auf die Reduktion der Magensäureproduktion und den Schutz der Magenschleimhaut ab. Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol sowie H2-Blocker senken die Säureproduktion. 

Die medikamentöse Therapie bei einer Magenschleimhautentzündung beim Pferd neutralisiert die Säure und bildet einen schützenden Film auf der Magenschleimhaut. Die Therapie erfolgt über mehrere Wochen.

3. Fütterungsmanagement

Die Behandlung der Gastritis beim Pferd umfasst eine konsequente Anpassung der Fütterung zur Entlastung der Magenschleimhaut. Lange Fresspausen entfallen, stattdessen erfolgt die Futteraufnahme in mehreren kleinen Mahlzeiten. 

Hochwertiges Raufutter steht möglichst dauerhaft für erkrankte Pferde zur Verfügung, um die kontinuierliche Speichelbildung zu fördern und die Säurewirkung zu reduzieren. Heu, Leinsamen und strukturreiches Futter stabilisieren das Magenmilieu und unterstützen die Regeneration der Magenschleimhaut.

4. Stressreduktion und Haltung

Die Behandlung einer Magenschleimhautentzündung bei Pferden erfordert eine gezielte Reduktion von Stressfaktoren, da Stress die Magenschleimhaut direkt schädigt und daher zu vermeiden ist.

Ruhige Fressbedingungen ohne Konkurrenz durch andere Pferde, eine angepasste Trainingsbelastung und eine stabile, stressarme Haltungsumgebung verbessern die Durchblutung der Magenschleimhaut und fördern deren Regeneration. 

Regelmäßiger Weidegang unterstützt die natürliche Futteraufnahme und reduziert bei Pferden innere Unruhe. Ausreichende Ruhephasen sichern die Erholung des Pferdes und stabilisieren die Heilung der Magenschleimhaut nachhaltig.

5. Verlaufskontrolle

Der Behandlungserfolg der Gastritis beim Pferd wird nach einigen Wochen durch eine erneute Gastroskopie überprüft. Ausprägung, Lokalisation und Dauer der Magenschleimhautveränderungen bestimmen das weitere Vorgehen.

6. Prognose

Die Prognose einer Gastritis hängt bei Pferden vom Schweregrad und der Dauer der Erkrankung ab. Eine früh behandelte akute Gastritis zeigt in der Regel eine gute Heilungstendenz. Chronische Verläufe und bestehende Grunderkrankungen verschlechtern die Prognose.

Fortgeschrittene Magengeschwüre gelten bei Pferden als lebensbedrohlich und erhöhen das Risiko für Komplikationen wie Blutungen oder Durchbrüche.

Gastritis Behandlung von Pferden in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Gastritis Behandlung von Pferden in der Pferdeklinik am Sorpesee basiert auf moderner Diagnostik mittels Gastroskopie und einer individuell abgestimmten Therapie. Mit Medikation, angepasstem Fütterungsmanagement und gezielter Stressreduktion behandeln wir die Magenschleimhaut Ihres Pferdes nachhaltig.

In der Pferdeklinik am Sorpesee diagnostizieren wir Magenerkrankungen wie Gastritis und Magengeschwüre mittels Gastroskopie. Da äußere Anzeichen beim Pferd den tatsächlichen Schweregrad der Gastritis oft nicht widerspiegeln und die Symptome unspezifisch bleiben, ermöglicht unsere gastroskopische Untersuchung eine zuverlässige und eindeutige Diagnose.

Für eine aussagekräftige Gastroskopie bereiten wir Ihr Pferd gezielt auf die Untersuchung vor. Der Magen bleibt durch eine Futterkarenz von etwa 18 Stunden vollständig leer. In der Pferdeklinik am Sorpesee erfolgt die Unterbringung in großen, hellen und modernen Boxen. Wir stellen sicher, dass keine Aufnahme von Futter oder Einstreu erfolgt. Eine Wasseraufnahme ist bis etwa zwei Stunden vor der Untersuchung möglich.

Die Gastroskopie erfolgt bei uns als schonendes Routineverfahren am stehenden, leicht sedierten Pferd. Wir führen ein flexibles Videoendoskop über den Nasengang und die Speiseröhre bis in den Magen und den vorderen Teil des Dünndarms. Durch Luftinsufflation entfalten wir den Magen und beurteilen die Schleimhaut des Pferdes vollständig. Die Untersuchung wird in Echtzeit auf einen Monitor übertragen. Bei Bedarf entnehmen wir Gewebeproben und untersuchen sie in unserem hauseigenen Labor. Nach der Gastroskopie überwachen wir das Pferd bis zum Abklingen der Sedation. Die kontrollierte Wiederanfütterung erfolgt unter unserer Aufsicht kurze Zeit später. Innerhalb weniger Stunden kann das Pferd gewöhnlich wieder fressen und trinken.

Auf Basis der erhobenen Befunde erstellen wir einen individuell abgestimmten Therapieplan für Ihr Pferd. Wir beurteilen präzise, ob Gastritis, Magengeschwüre oder funktionelle Störungen vorliegen und richten die Behandlung danach aus. Wir setzen säurereduzierende Medikamente wie Omeprazol ein und kombinieren diese mit angepasstem Fütterungsmanagement und optimierten Haltungsbedingungen.

Welches Futter eignet sich für Pferde mit einer Magenschleimhaut­entzündung?

Für Pferde mit einer Magenschleimhautentzündung eignet sich Futter, das die Magenschleimhaut entlastet und die Säurewirkung reduziert. Die Fütterung bei einer Gastritis basiert auf rohfaserreichem, leicht verdaulichem Futter mit hoher Speichelanregung. Hochwertiges Heu ist bei Pferden mit einer Gastritis die Futtergrundlage.

Pferden mit Gastritis ist das Futter kontinuierlich zur Verfügung zu stellen. Die Verfütterung von frischem Gras unterstützt die Verdauung.

Stärkereiche Futtermittel wie Gerste, Mais, Weizen oder Dinkel werden bei einem Pferd mit einer Gastritis reduziert. Kraftfutter wird nur in kleinen Mengen und auf mehrere Mahlzeiten verteilt gefüttert. Hafer gilt als am besten verträgliches Getreide, da enthaltene Schleimstoffe die Magenschleimhaut schützen. 

Heulage und Silage eignen sich nicht für magenempfindliche Pferde. Enthaltene biogene Amine wie Histamin fördern die Säurebildung und reizen die Magenschleimhaut. Auch Futtermittel mit Aromastoffen, Konservierungsmitteln oder anderen Zusatzstoffen belasten den Stoffwechsel und wirken sich negativ auf die Magengesundheit aus.

Bei Gastritis hat sich die Fütterung von Mash bei Pferden bewährt. Die klassischen Bestandteile wie gekochter Leinsamen, Weizenkleie und Hafer liefern Schleimstoffe und Pektine, die sich schützend auf die Magenschleimhaut legen. Leinsamen unterstützt mit seinen schleimbildenden Eigenschaften gezielt die Regeneration der Schleimhaut.

Bei Pferden mit Gastritis steht die Futterqualität im Fokus. Verunreinigungen, Schimmel und minderwertige Bestandteile werden konsequent ausgeschlossen. Mehrere kleine Mahlzeiten und eine kontinuierliche Raufutteraufnahme sichern eine gleichmäßige Speichelproduktion und reduzieren die Säurebelastung im Magen.

Was können Pferdehalter zur Prävention von einer Gastritis tun?

Pferdehalter können zur Prävention von einer Gastritis beitragen, indem sie auf eine artgerechte Fütterung mit hochwertigem Raufutter, regelmäßige Futteraufnahme ohne lange Pausen, eine kontrollierte Futterqualität, eine stressarme Haltung, ausreichend Bewegung und regelmäßige Entwurmung achten.

Die folgende Auflistung zeigt Möglichkeiten zur Prävention von einer Gastritis bei Pferden.

  • Artgerechte Fütterung: Eine artgerechte Fütterung mit hochwertigem, sauberem Raufutter bildet die Grundlage zur Prävention von einer Gastritis beim Pferd.
  • Lange Fresspausen vermeiden: Eine regelmäßige Futteraufnahme stabilisiert das Magenmilieu und hilft, einer Gastritis beim Pferd vorzubeugen, indem die Säurebelastung reduziert wird.
  • Futterqualität kontrollieren: Durch regelmäßige Kontrollen werden Schimmel, Verderb und Verunreinigungen im Futter konsequent ausgeschlossen, um das Risiko für eine Gastritis beim Pferd zu minimieren.
  • Stressbelastung reduzieren: Ruhige Haltungsbedingungen, stabile Gruppenstrukturen und ausreichend Rückzugsorte senken das Risiko für Magenprobleme.
  • Auslauf ermöglichen: Regelmäßige Bewegung und natürliche Futteraufnahme unterstützen die Verdauung von Pferden und tragen zur Prävention einer Gastritis bei.
  • Kotuntersuchungen auf Parasiten: Regelmäßige Kotuntersuchungen geben Aufschluss über einen Parasitenbefall. Dieser kann dann gezielt mit einer Entwurmung behandelt und das Risiko einer Magenschleimhautentzündungen verringert werden.
  • Training anpassen: Eine angepasste Belastung und artgerechte Haltung unterstützen die Prävention von Magenschleimhautentzündungen beim Pferd und reduzieren stressbedingte Auslöser.
Pferdeklinik-Logo-invert
Kontakt
Frankfurter Straße 34
59846 Sundern-Stemel
Öffnungszeiten der Rezeption

Montag bis Freitag
Samstag

8 - 18 Uhr
9 - 12 Uhr

Bitte beachten: Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht gleichbedeutend mit Besuchs- und Sprechzeiten!

Besuchszeiten

Montag bis Freitag
Samstag
und

Sonn- u. Feiertags
und

10 - 18 Uhr
10 - 12 Uhr
17 - 18 Uhr

9 - 10 Uhr
17 - 18 Uhr

Wir möchten Sie bitten, sich beim Besuch stationärer Patienten vor Betreten des Stalles an der Rezeption anzumelden. Ist diese nicht besetzt, melden Sie sich bitte telefonisch an unter der Rufnummer:
02933 / 902 19 23

© 2026 Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee

rating
4.7 Sterne
Basierend auf +480 Rezensionen