Die Gastroskopie beim Pferd ist ein Routineverfahren in der Veterinärmedizin zur Diagnose von Magenerkrankungen. In der Pferdeklinik am Sorpesee wird die Gastroskopie mit hochmoderner Technik durchgeführt, die eine direkte Beurteilung des gesamten Magens beim Pferd ermöglicht.
Die Gastroskopie beim Pferd ist ein Routineverfahren in der Veterinärmedizin zur Diagnose von Magenerkrankungen. In der Pferdeklinik am Sorpesee wird die Gastroskopie mit hochmoderner Technik durchgeführt, die eine direkte Beurteilung des gesamten Magens beim Pferd ermöglicht.
Die Magenspiegelung ist ein risikoarmes und für Pferde sehr schonendes diagnostisches Verfahren. Eine Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und der Universität Leipzig, erschienen in der Fachzeitschrift Animals, untersuchte den Stress, den eine Gastroskopie bei jungen Vollblutpferden auslöst. Die Studie zeigte einen leichten Anstieg des Speichelcortisols direkt nach der Gastroskopie sowie einen moderaten Anstieg der Cortisolmetabolite (Abbauprodukte des Stresshormons Cortisol). Die Werte deuten auf eine milde Stressreaktion hin und fallen deutlich geringer aus als bei stark belastenden Situationen, wie beispielsweise Transporten oder Operationen. Die Studie bestätigt, dass eine Gastroskopie beim Pferd nur zu leichtem und vorübergehendem Stress führt, den die Tiere gut tolerieren.
Die Gastroskopie ist ein zentrales diagnostisches Verfahren der Inneren Medizin und zählt zu den Spezialgebieten der Pferdeklinik am Sorpesee. Wir führen eine Gastroskopie durch, wenn bei Pferden der Verdacht auf Magenerkrankungen besteht oder unspezifische Verdauungsprobleme vorliegen. Unter der Leitung von Dr. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold verbindet die Pferdeklinik am Sorpesee fachliche Expertise, moderne Ausstattung und eine sorgfältige Betreuung.
Die Tierärztliche Klinik für Pferde ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Sie und Ihre Pferde da. Hier sind unsere Kontaktdetails.
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Auf dieser Seite erläutern wir, was eine Gastroskopie beim Pferd ist, in welchen Fällen sie durchgeführt wird und wie Ablauf, Kosten und Vorbereitung bei der endoskopischen Untersuchung eines Pferdes aussehen.
Eine Gastroskopie beim Pferd ist eine bildgebende Untersuchung des Magens und des angrenzenden Dünndarmabschnitts. Die Gastroskopie, auch Magenspiegelung genannt, dient der sicheren Diagnose von Magenerkrankungen bei Pferden wie Magengeschwüren.
Die Gastroskopie gilt als einzige Methode, um Lokalisation und Ausprägung von Magenerkrankungen beim Pferd festzustellen. Mithilfe der Gastroskopie lassen sich Magengeschwüre, das Equine Gastric Ulcer Syndrome, Magenentleerungsstörungen, Gallereflux, Tumorerkrankungen und chronische Dünndarmkrankheiten diagnostizieren.
Die Gastroskopie erfolgt am stehenden, sedierten Pferd und ermöglicht eine präzise Darstellung der Speiseröhre, des gesamten Magens sowie des ersten Abschnitts des Dünndarms. Mithilfe eines Videoendoskops wird das Innere des Magens detailliert beurteilt. Neben der reinen Sichtdiagnose ist es möglich, Gewebeproben zur weiteren Untersuchung zu entnehmen.
Bei Magenerkrankungen zeigen viele Pferde nur unspezifische oder kaum erkennbare Symptome. Der äußere Eindruck spiegelt den tatsächlichen Schweregrad der Erkrankung oft nicht wider. Bei unspezifischen Verdauungsproblemen oder Schmerzen liefert die Gastroskopie die notwendige diagnostische Klarheit und ermöglicht weitere diagnostische Schritte und eine gezielte Behandlung für das Pferd.
Eine Gastroskopie beim Pferd wird in verschiedenen Situationen durchgeführt.
Eine Gastroskopie beim Pferd wird durchgeführt, wenn Beschwerden wie wiederkehrende Koliken, reduziertes Fressverhalten, Gewichtsverlust, Zähneknirschen und Leistungsabfall auf eine Magenerkrankung hindeuten und eine präzise Diagnose erforderlich ist.
Die Gastroskopie ist das einzige zuverlässige diagnostische Verfahren, um Magengeschwüre bei Pferden zu diagnostizieren. Neben Magengeschwüren deckt die Gastroskopie auch Magenentleerungsstörungen, Gallereflux, Tumore und chronische Dünndarmerkrankungen auf. Bei Pferden ist eine endoskopische Untersuchung notwendig, da äußere Anzeichen oft unspezifisch sind und keine Rückschlüsse auf die Schwere der Magenschleimhautschädigung zulassen. Mithilfe des endoskopischen Verfahrens können genaue Informationen darüber gewonnen werden, wo sich die Läsionen im Magen befinden und wie stark die Schleimhaut geschädigt ist.
Die folgende Liste zeigt typische Symptome, bei denen eine Gastroskopie beim Pferd häufig hilfreich ist.
Der Ablauf einer Gastroskopie beim Pferd erfolgt schrittweise.
Der Ablauf der Gastroskopie beim Pferd beginnt mit der Überprüfung, ob das Pferd nüchtern ist. Danach wird das stehende Pferd sediert. Anschließend wird das Endoskop in den Magen eingeführt. Während der Untersuchung wird die Magenschleimhaut beurteilt und es werden Proben für weitere Untersuchungen entnommen.
Die folgenden Schritte zeigen den Ablauf einer Gastroskopie beim Pferd.
Der Ablauf einer Gastroskopie beim Pferd beginnt mit der gezielten Überprüfung, ob das Pferd mindestens 18 Stunden nüchtern geblieben ist.
Nur ein vollständig leerer Magen ermöglicht eine zuverlässige Beurteilung aller Schleimhautbereiche bei einer endoskopischen Untersuchung. Vor der Untersuchung wird durch den Tierarzt immer erfragt, ob das Pferd Futter oder Einstreu aufgenommen hat.
Vor einer Gastroskopie beim Pferd ist eine leichte Sedierung notwendig. Die Untersuchung wird am stehenden Pferd durchgeführt, das durch die Sedierung ruhig und entspannt bleibt.
Die Wirkung der Sedierung hält in der Regel etwa eine halbe Stunde an und deckt damit die gesamte Untersuchungsdauer zuverlässig ab, sodass das Pferd keine Schmerzen hat.
Nach der Sedierung des Pferdes wird das Endoskop eingeführt. Das Endoskop ist ein langer, flexibler Schlauch aus Kunststoff, der in den Nasengang des Pferdes eingeführt wird.
Bei einer Gastroskopie wird der leere Magen des Pferdes vorsichtig mit Luft gefüllt, um die Schleimhautfalten zu glätten und eine klare Sicht auf alle Bereiche des Magens zu ermöglichen.
Das etwa drei Meter lange, flexible Endoskop wird vorsichtig über die Speiseröhre bis in den Magen vorgeschoben, sodass sowohl der Magenausgang als auch der Anfang des Dünndarms beim Pferd auf einem Monitor dargestellt werden.
Mithilfe des Endoskops ist eine Sichtuntersuchung des Magens und des ersten Abschnitts des Dünndarms beim Pferd möglich. Die im Endoskop integrierte Kamera überträgt die Bilder in Echtzeit auf einen Monitor.
Bei der Gastroskopie werden beim Pferd die Schleimhäute der Speiseröhre, die Magenschleimhaut, der Mageneingang, der Magenausgang und der erste Abschnitt des Zwölffingerdarms untersucht. Der gesamte Untersuchungsverlauf wird vom Pferdehalter auf dem Bildschirm mitverfolgt und alle Untersuchungsschritte werden vom Tierarzt dokumentiert.
Während der endoskopischen Untersuchung beim Pferd ist sowohl eine sichere Diagnosestellung als auch die gezielte Entnahme von auffälligem Gewebe möglich.
Entzündliche und ulzerative Veränderungen der Magenschleimhaut werden erkannt und der Schweregrad von Magengeschwüren beurteilt. Tumore, Magenentleerungsstörungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Magendasseln sind sicher diagnostizierbar. Bei weiterführenden Abklärungen werden unter Sichtkontrolle Biopsien aus Magen oder Darm entnommen und anschließend histopathologisch untersucht.
Nach Entfernung des Endoskops wird das Pferd in einen ruhigen Bereich gebracht und überwacht, bis die Sedierung vollständig abgeklungen ist.
Ein bis zwei Stunden nach der Gastroskopie beginnt die langsame Anfütterung des Pferdes. Innerhalb weniger Stunden frisst und trinkt das Pferd wieder normal und wird in seine gewohnte Umgebung bzw. zu seiner Herde zurückgeführt.
Eine Gastroskopie beim Pferd kostet je nach erforderlichen Voruntersuchungen, der Durchführung der Magenspiegelung und der notwendigen Sedierung unterschiedlich viel. Der konkrete Preis einer Gastroskopie richtet sich nach Dauer, Aufwand und dem individuellen Befund.
Bei einer Gastroskopie beim Pferd entstehen zusätzliche Kosten für Verbrauchsmaterialien und Medikamente. In einzelnen Fällen kommen bei Magenspiegelungen ergänzende diagnostische Leistungen hinzu.
Die Kosten einer Gastroskopie beim Pferd orientieren sich an den Preispositionen der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Die GOT definiert abrechenbare Leistungen und gibt einen Preisrahmen zur Orientierung vor.
Die Gastroskopie ist ein fester Bestandteil der internistischen Diagnostik in der Pferdeklinik am Sorpesee. Mithilfe der Gastroskopie diagnostizieren wir Erkrankungen von Magen und Speiseröhre bei Pferden sicher und präzise. Auch bei unspezifischen Verdauungssymptomen schaffen wir mit der Gastroskopie Klarheit.
In der Pferdeklinik am Sorpesee erkennen wir Magenerkrankungen mithilfe moderner Videoendoskopie zuverlässig. Wir beurteilen die Ausprägung von Magengeschwüren, Entzündungen und Tumoren und schaffen die Grundlage für eine individuell abgestimmte Behandlung bei Pferden. In unserer Pferdeklinik am Sorpesee setzen wir die Gastroskopie bei Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts sowie bei unspezifischen Symptomen ein, deren Ursache sich klinisch nicht eindeutig eingrenzen lässt.
Die Gastroskopie wird unter Sedierung am stehenden Pferd durchgeführt. Eine integrierte Kamera überträgt die Bilder in Echtzeit auf einen Monitor, sodass wir alle Befunde direkt beurteilen können. In der Pferdeklinik am Sorpesee verwenden wir ein langes Videoendoskop, das eine vollständige Darstellung des Magens und des Anfangs des Dünndarms ermöglicht und die Grundlage für eine exakte Diagnostik sowie einen gezielten, individuellen Therapieplan schafft. Die Pferdebesitzer sind bei der endoskopischen Untersuchung anwesend.
Auf die Pferde Gastroskopie sollte man sich vorbereiten, indem man das Pferd 18 Stunden nüchtern lässt. Die letzte Wasseraufnahme für das Pferd darf höchstens zwei Stunden vor der Gastroskopie erfolgen.
Für eine erfolgreiche Vorbereitung auf eine Gastroskopie ist es entscheidend, dass der Magen des Pferdes vollständig leer ist. Nur mit leerem Magen werden alle Bereiche zuverlässig sichtbar. Das Pferd sollte daher etwa 18 Stunden vor der Untersuchung kein Futter mehr aufnehmen und in einer leeren Box ohne Einstreu untergebracht werden. Oft wird zusätzlich ein Maulkorb empfohlen, um eine Futteraufnahme sicher auszuschließen. Bis etwa zwei Stunden vor der endoskopischen Untersuchung ist das Trinken von Wasser erlaubt.
In einigen Fällen wird das Pferd bereits einen Tag vor der Gastroskopie in der Pferdeklinik untergebracht, um sicherzustellen, dass es nüchtern ist. Denn hungrige Pferde nehmen auch Einstreu und andere Materialien wie Späne auf.
Die Vorbereitung auf eine Gastroskopie beim Pferd sollte unter möglichst ruhigen Bedingungen erfolgen, da ungewohnte Situationen und der kurzfristige Entzug von Futter Stress auslösen. Für die Untersuchung erhält das Pferd eine ausreichende Sedierung, wodurch es diese in der Regel gut verträgt.

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