Bei der Hornsäulen-OP beim Pferd wird eine Hornsäule mitsamt des betroffenen Horns und angrenzender veränderter Gewebestrukturen aus der Hufwand chirurgisch entfernt. Eine Hornsäule, auch Keratom genannt, ist eine säulen- oder kegelförmige Verdickung der Hufwand beim Pferd.
Bei der Hornsäulen-OP beim Pferd wird eine Hornsäule mitsamt des betroffenen Horns und angrenzender veränderter Gewebestrukturen aus der Hufwand chirurgisch entfernt. Eine Hornsäule, auch Keratom genannt, ist eine säulen- oder kegelförmige Verdickung der Hufwand beim Pferd.
Eine Hornsäulen-OP ist beim Pferd bei symptomatischer Hornsäule und strukturellen Veränderungen im Huf indiziert. Lahmheit, Druckschmerz, Verformungen der Hufwand, wiederkehrende Hufabszesse sowie entzündliche Prozesse machen eine operative Entfernung der Hornsäule erforderlich. Die Hornsäulen-OP beseitigt den Druck auf Huflederhaut und Hufbein und verhindert bei Pferden weitere Folgeschäden.
In der Pferdeklinik am Sorpesee verfügen wir über umfassende Expertise in der Diagnostik und chirurgischen Behandlung von Hornsäulen beim Pferd. Unser auf orthopädische Huferkrankungen spezialisiertes Klinikteam verbindet präzise Lahmheitsdiagnostik mit moderner Bildgebung zur exakten Beurteilung von Hornsäulen am Hufbein. Die Hornsäulen-OP erfolgt in unserem hochmodernen Operationsbereich mit sicherer Inhalationsnarkose.
Die Tierärztliche Klinik für Pferde steht Ihnen und Ihren Pferden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Kontaktinformationen.
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Auf dieser Seite geben wir einen Überblick zur Hornsäulen-OP beim Pferd, einschließlich Indikation, Ablauf und Kosten.
Eine Hornsäule beim Pferd ist eine säulenartige Verdickung des Hufhorns in Richtung Huflederhaut. Bei Pferden betrifft die seltene Erkrankung vorwiegend die Zehenwand. Die Hornsäule entsteht durch eine übermäßige Ansammlung von Hornzellen zwischen Hufwand und Hufbein, die sich mit dem Hufwachstum nach unten verlagert.
Bei einer Hornsäule entsteht eine verhärtete Hornstruktur, die beim Pferd Druck auf umliegendes Gewebe und das Hufbein ausübt. An der Hufsohle zeigt sich die Veränderung häufig durch eine nach innen gewölbte weiße Linie.
Bei einer Hornsäule ist die Hornbildung in der Hufwand des Pferdes gestört. Auslöser für die gestörte Hornbildung sind mechanische Reize wie Kronrandverletzungen, Vernagelungen, erhöhter Druck auf die Hornkapsel sowie Fehlstellungen mit ungleichmäßiger Belastung. Die gesteigerte Durchblutung im betroffenen Bereich steigert die Hornproduktion und begünstigt beim Pferd die Ausbildung einer Hornsäule. Entzündungen der Huflederhaut und Hufabszesse wirken ebenfalls als auslösende Faktoren. Strukturelle Defekte der Hufwand, wie beispielsweise Hornspalten und Hornklüfte, erhöhen das Risiko für eine Hornsäule.
Neben der klassischen zylindrischen Hornsäule kommen beim Pferd auch kugelige Varianten innerhalb der Hornkapsel vor. Eine Hornsäulen-OP ist notwendig, wenn die Hornsäule Symptome verursacht.
Eine Hornsäulen-OP beim Pferd wird bei Schmerzen, Lahmheit, Verformungen der Hufwand und bei wiederkehrenden Hufabszessen durchgeführt. Die chirurgische Entfernung ist bei Pferden die Therapie der Wahl bei klinisch relevanten Hornsäulen.
Viele Hornsäulen beim Pferd zeigen keine klinischen Auffälligkeiten und fallen erst bei der Untersuchung auf. Symptomlose Befunde erfordern keine operative Entfernung. Hornsäulen mit Lahmheit erfordern immer eine chirurgische Entfernung.
Bei einer Hornsäulen-OP wird das veränderte Horngewebe beim Pferd vollständig entfernt, um den Druck auf die Huflederhaut und das Hufbein zu beseitigen. Die Hornsäulen-OP ist notwendig, wenn die folgenden typischen Symptome auftreten.
Ohne Entfernung der Hornsäule drohen dem Pferd dauerhafte strukturelle Schäden und eine zunehmende Einschränkung der Hufbelastbarkeit.
Die Hornsäulen-OP beim Pferd umfasst die vollständige Entfernung von Hornsäule, Wandhorn und veränderten Gewebestrukturen. Die chirurgische Entfernung erfolgt nach präziser Lahmheitsdiagnostik und bildgebender Abklärung mittels Röntgen.
Die folgende Liste zeigt, wie die Hornsäulen-OP beim Pferd abläuft.
Vor der Hornsäulen-OP erfolgt eine gezielte Diagnostik. Bei der Untersuchung des Hufs zeigt sich häufig eine deutliche Schmerzreaktion, wenn mit der Hufzange Druck ausgeübt wird. Beim Abklopfen des Hufs verändert sich zudem der Klang im betroffenen Bereich.
Bei der klinischen Betrachtung zeigen sich gelbliche Hornveränderungen mit zentraler dunkler Öffnung, aus der schmutzig-graue oder eitrige Flüssigkeit austritt. Der Eiter steigt bei Hornsäulen entlang der Hornwand auf und bricht am Kronsaum durch.
Eine sichere Diagnose einer Hornsäule beim Pferd ist nur durch eine Röntgenaufnahme möglich, da sich darauf die Hornsäule sowie mögliche Veränderungen am Hufbein, wie klar abgegrenzte Knochenauflösungen, erkennen lassen.
Eine konservative Behandlung der Hornsäule beim Pferd kommt nur bei kleinen, klinisch unauffälligen Befunden ohne Lahmheit in Betracht. Bei kleinen Hornsäulen erfolgt eine entlastende Hufbearbeitung mit reduziertem Wandhorn über der Hornsäule sowie ein angepasster Beschlag zur Druckverteilung.
Bei einer konservativen Behandlung erfolgt keine vollständige Entfernung der Hornsäule. Da die Hornsäule mit dem Kronrand verbunden ist, bleibt die veränderte Hornproduktion bestehen. Das betroffene Horn ist strukturell minderwertig, zerfällt frühzeitig und bietet dem Pferd keinen ausreichenden Schutz gegenüber Bakterien. Infektionen und Hufabszesse werden begünstigt. Bei einer rein konservativen Hornsäulen-Behandlung führen wiederkehrende Entzündungen und anhaltender Druck zu einer Vergrößerung der Hornsäule und zu strukturellen Schäden im Huf, die bis zum Hufbein reichen.
Bei klinischer Relevanz, insbesondere bei Lahmheit oder wiederkehrenden Abszessen, erfolgt immer die chirurgische Entfernung der Hornsäule.
Die Hornsäulen-OP umfasst die vollständige Entfernung der Hornsäule und der veränderten Gewebestrukturen zur Wiederherstellung einer regelrechten Hornbildung beim Pferd. Bei Pferden erfolgt die chirurgische Entfernung von Hornsäulen unter Narkose.
Bei der chirurgischen Entfernung wird das betroffene Wandhorn beim Pferd vollständig abgetragen. Die veränderten Anteile der Huflederhaut werden mit entfernt, da sie an der fehlerhaften Hornproduktion beteiligt sind. Bei ausgeprägten Hornsäulen erfolgt zusätzlich das Abtragen veränderter Bereiche am Hufbein.
Nach einer Operation an der Hornsäule eines Pferdes ist eine gezielte Schonung des betroffenen Hufs erforderlich.
Nach einer Hornsäulen-OP sollte man bei Pferden auf eine Entlastung und Stabilisierung des Hufs sowie eine professionelle Nachbehandlung achten. Der Huf erhält nach der Hornsäulen-OP einen speziellen Beschlag und einen schützenden Verband, um die operierte Stelle zu entlasten und die Hufmechanik zu stabilisieren.
Nach der Hornsäulen-OP bleibt die betroffene Hufwand des Pferdes zunächst geöffnet und wird mit geeigneten Materialien wie Watte oder Gaze abgedeckt und fixiert. Das empfindliche Gewebe bleibt geschützt und das Austreten von Gewebe wird verhindert. Im Heilungsverlauf bildet sich innerhalb weniger Wochen ein schützendes Narbenhorn über der Operationswunde.
Die Heilungsdauer nach einer Hornsäulen-OP richtet sich nach der Größe der Hornsäule. Kleinere Befunde heilen innerhalb weniger Wochen ab, während bei ausgedehnten Veränderungen mehrere Monate vergehen, bis das Wandhorn vollständig nachgewachsen ist.
Die Prognose nach einer Hornsäulen-OP bei Pferden ist gut. In Einzelfällen sind jedoch Neubildungen von verändertem Horn möglich. Um Komplikationen und zusätzliche Kosten zu vermeiden, ist eine konsequente Nachsorge mit regelmäßigen Kontrollen und angepasster Hufpflege erforderlich.
Die Kosten einer Hornsäulen-OP beim Pferd richten sich nach dem Umfang der operativen Entfernung und dem individuellen Befund, insbesondere nach Größe und Ausdehnung der Hornsäule und Beteiligung von Huflederhaut oder Hufbein.
Bei einer Hornsäulen-OP entstehen zusätzliche Kosten durch diagnostische Maßnahmen wie Röntgen, die Narkose sowie durch Verbrauchsmaterialien, Medikamente und speziellen Beschlag.
Die Abrechnung einer Hornsäulen-OP beim Pferd erfolgt auf Grundlage der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). In der GOT sind die abrechenbaren Leistungen festgelegt und es wird ein entsprechender Preisrahmen für die Behandlungen beim Pferd vorgegeben.
Die Hornsäulen-OP in der Pferdeklinik am Sorpesee erfolgt auf Basis unserer orthopädischen und chirurgischen Expertise. Unsere langjährige Erfahrung in der Hufchirurgie bildet die Grundlage für eine sichere und schonende operative Entfernung von Hornsäulen sowie eine strukturierte Nachsorge.
Bei Hufproblemen wie Hornsäulen führen wir bei Pferden eine umfassende Lahmheitsdiagnostik durch, um die Ursache und die genaue Lokalisation der Beschwerden festzustellen. Wir untersuchen den Huf mittels Adspektion und Palpation und beurteilen das Pferd im Schritt und Trab auf unterschiedlichen Böden. Zur Sicherung der Diagnose setzen wir digitales Röntgen ein, um die Hornsäule und mögliche Veränderungen am Hufbein exakt darzustellen. Unsere Diagnostik führen wir bei Hornsäulen sowohl in unserer Pferdeklinik am Sorpesee als auch mobil am Stall des erkrankten Pferdes durch.
Die operative Entfernung der Hornsäule erfolgt in unserem modernen Operationssaal unter streng kontrollierten Bedingungen. Wir führen den Eingriff in Vollnarkose als gut steuerbare Inhalationsnarkose durch und überwachen die Vitalfunktionen Ihres Pferdes kontinuierlich. Während der Hornsäulen-OP entfernen wir das betroffene Wandhorn im Bereich der Hornsäule vollständig. Veränderte Anteile der Huflederhaut sowie bei Bedarf betroffene Bereiche am Hufbein tragen wir schonend ab, um die Ursache der gestörten Hornbildung beim Pferd vollständig zu beseitigen.
Die Nachsorge nach einer Hornsäulen-OP erfolgt unter enger Begleitung, da das Hufhorn langsam regeneriert. Zur Unterstützung der Wundheilung setzen wir unter anderem Lasertherapie ein. Unser physiotherapeutisches Team begleitet die Rehabilitation nach einer Hornsäule und stabilisiert Muskulatur, Gewebe und Gelenkfunktion bei gleichzeitiger Verbesserung der Biomechanik. Eine gezielte Hufbearbeitung und ein angepasster Beschlag gewährleisten eine gleichmäßige Entlastung.

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