Ein Hufpilz beim Pferd ist eine infektiöse Erkrankung des Hufhorns, bei der vor allem Fadenpilze (häufig in Kombination mit Bakterien) die Hornsubstanz angreifen und zersetzen. Der Hufpilz betrifft bei Pferden primär den inneren Anteil der Hufwand im Bereich der unpigmentierten Hornschicht nahe der weißen Linie.
Ein Hufpilz beim Pferd ist eine infektiöse Erkrankung des Hufhorns, bei der vor allem Fadenpilze (häufig in Kombination mit Bakterien) die Hornsubstanz angreifen und zersetzen. Der Hufpilz betrifft bei Pferden primär den inneren Anteil der Hufwand im Bereich der unpigmentierten Hornschicht nahe der weißen Linie.
Die Erreger des Hufpilzes beim Pferd sind überwiegend keratinabbauende Dermatophyten, die die geschwächten Bereiche des Hufs als Eintrittspforte nutzen. Die Fadenpilze verwenden Keratin als Nährstoff und bauen die Hornsubstanz des Hufs schrittweise ab. In vielen Fällen liegt eine Mischinfektion vor, bei der Pilze gemeinsam mit Bakterien das Hufhorn zersetzen.
Bleibt ein Hufpilz beim Pferd unbehandelt, wird das Horngewebe fortlaufend zersetzt, wodurch Struktur und Stabilität des Hufs zunehmend verloren gehen. Hufpilz wird beim Pferd vor allem durch feuchte und verschmutzte Haltungsbedingungen, mangelnde Hufpflege und Risse im Huf verursacht. Zu den häufigsten Hufpilz Symptomen beim Pferd zählen brüchiges, rissiges Hufhorn, unregelmäßige Defekte in der Hufwand, Hohlräume im Horn und ein muffiger Geruch.
Eine frühzeitige Abklärung durch einen Tierarzt ist entscheidend, um das Ausmaß und die Tiefe des Hufpilzes beim Pferd einzuschätzen. Die Pferdeklinik am Sorpesee bietet eine präzise Diagnostik und eine gezielte Behandlung, um die Stabilität des Hufs zu gewährleisten und Folgeschäden bei Pferden zu verhindern.
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Bei dem Verdacht einer Hufpilz-Erkrankung beim Pferd ist ein Termin beim Tierarzt wichtig, da sich die Infektion ohne Behandlung im Huf ausbreitet und zu Schmerzen und strukturellen Schäden führt.
Vor der tierärztlichen Behandlung ist es sinnvoll, wenn Pferdehalter die betroffenen Hufe gründlich reinigen, Schmutz entfernen und die Feuchtigkeit minimieren. Trockene und hygienische Haltungsbedingungen reduzieren die Ausbreitung des Hufpilzes.
Eigenständige Behandlungsversuche mit Hausmitteln ohne vorherige tierärztliche Einschätzung erhöhen das Risiko, dass sich der Hufpilz auf tiefere Hufstrukturen bis hin zum Hufballen ausbreitet. Eine tierärztliche Diagnose bildet die Grundlage für eine vollständige und nachhaltige Behandlung von einem Hufpilz beim Pferd.
Die Ursachen für einen Hufpilz bei Pferden sind vielfältig und meist auf eine Kombination aus äußeren Einflüssen, Haltungsbedingungen und der individuellen Anfälligkeit der Hufe zurückzuführen.
Die häufigsten Ursachen für einen Hufpilz bei Pferden sind Risse im Huf, dauerhafte Feuchtigkeit, mangelnde Hufpflege und schlechte Stallhygiene. Zu den weiteren Ursachen einer Hufpilz-Erkrankung bei Pferden zählen eine schlechte Hufqualität, Fehlstellungen, Bewegungsmangel und eine ungünstige Haltung.
Die folgende Liste enthält die wichtigsten Ursachen für einen Hufpilz bei Pferden.
Die Symptome von einem Hufpilz beim Pferd reichen von ersten Veränderungen des Hufhorns bis hin zu schweren strukturellen Schäden.
Die Symptome von einem Hufpilz beim Pferd sind ein brüchiges Hufhorn, Risse, aufplatzendes und sich ablösendes Horn sowie ein ausbrechender Tragrand. Typische Anzeichen für einen Hufpilz bei Pferden sind dunkle Verfärbungen, aufgeweichtes Horn und ein muffiger Geruch. Bei einer fortgeschrittenen Hufpilzerkrankung treten Lahmheit und Stabilitätsverlust auf.
Die Liste zeigt die Symptome von einem Hufpilz bei Pferden auf.
Hufpilz beim Pferd verursacht ohne Behandlung schwere strukturelle Schäden, weshalb eine rechtzeitige Therapie erforderlich ist.
Die Behandlung von einem Hufpilz bei Pferden umfasst eine tierärztliche Diagnose, die mechanische Entfernung geschädigten Hufhorns, die Desinfektion und den Einsatz pilzhemmender Wirkstoffe. Bei der Behandlung des Hufpilzes wird der Beschlag entfernt und der Huf in einer Pflegephase stabilisiert, um Rückfällen vorzubeugen.
Die nachfolgende nummerierte Liste enthält die typischen Behandlungsschritte bei einer Hufpilzerkrankung beim Pferd.
Die Behandlung von einem Hufpilz beim Pferd beginnt mit einer Diagnose durch den Tierarzt. Eine mykologische Untersuchung ermöglicht die eindeutige Bestimmung eines Pilzbefalls und grenzt ihn von bakteriellen Erkrankungen ab.
Der Tierarzt kontrolliert die Hufe auf typische Veränderungen, die bei einem Hufpilz auftreten. Deutliche Hinweise auf einen Hufpilz sind ein brüchiges, bröseliges Hufhorn, Spaltungen von unten nach oben, ein Ausbrechen des Tragrands sowie aufplatzendes und sich abschälendes Horn. Bakterielle und fäulnisbedingte Schäden zeigen bei Pferden ein ähnliches Erscheinungsbild wie ein Hufpilz, wodurch eine klare Diagnose ohne weiterführende Untersuchung erschwert wird.
Eine eindeutige Differenzierung von Hufpilz gegenüber anderen Huferkrankungen beim Pferd ist durch eine Hornprobe mit anschließender mykologischer und mikrobiologischer Analyse zur Erregerbestimmung möglich.
Der wichtigste Behandlungsschritt bei einem Hufpilz beim Pferd ist die vollständige Entfernung von geschädigtem Hornmaterial. Brüchige, verfärbte und instabile Bereiche werden durch einen Tierarzt oder Hufschmied abgetragen.
Leichte Hufpilzbefälle lassen sich durch gezieltes Raspeln der betroffenen Bereiche reduzieren. Bei fortgeschrittenem Hufpilz ist ein Ausschneiden bis ins gesunde Horn erforderlich.
Bei der Entfernung von einem Hufpilz ist es wichtig, den Nährboden für Pilze und Fäulniserreger vollständig zu beseitigen. Bleibt infiziertes Horn zurück, breitet sich der Hufpilz im Inneren des Hufs weiter aus.
Nach dem Entfernen des befallenen Hufbereichs werden die betroffenen Areale offen gelassen. Die freigelegten Strukturen ermöglichen das Eindringen von Sauerstoff und erleichtern die anschließenden Behandlungsmaßnahmen.
Bei einem Hufpilz beim Pferd wird der Beschlag häufig entfernt, um eine gründliche Reinigung, gezielte Behandlung und ausreichende Belüftung der betroffenen Hufbereiche zu ermöglichen.
Der vorübergehende Verzicht auf den Beschlag verbessert bei Pferden mit einem Hufpilz den Behandlungserfolg, da Feuchtigkeit schneller abtrocknet und ein ungünstiges Milieu für Pilze entsteht. Nach der Abnahme des Beschlags ist eine Reitpause erforderlich, bis ein stabiles Hufhorn nachgewachsen ist.
Im Anschluss an die mechanische Entfernung des Hufpilzes werden die freigelegten Hufareale beim Pferd desinfiziert, um die Keimbelastung zu reduzieren. Die Desinfektion wird täglich über einen Zeitraum von etwa ein bis zwei Wochen durchgeführt, um die Erregerlast zu minimieren.
Hohlräume, die durch den Hufpilz entstanden sind, werden beim Pferd mit antiseptisch getränkter Watte oder speziellen Pasten, beispielsweise auf Lehmbasis, gefüllt.
Bei einem Hufpilz beim Pferd erfolgt eine regelmäßige Behandlung mit topischen Antimykotika, deren Anwendung sich nach dem Schweregrad richtet und je nach Befund mehrmals pro Woche oder täglich erfolgt. Die Wirkstoffe hemmen das Wachstum der Pilze oder zerstören sie.
Bei der Behandlung von einem Hufpilz mit Antimykotika ist es wichtig, dass alle betroffenen Bereiche, auch Risse und Hohlräume, vollständig benetzt werden. Erste Verbesserungen, wie stabileres Hufhorn und reduziertes Ausbrechen, zeigen sich in der Regel nach vier bis acht Wochen. Die Hufpilz-Behandlung wird über den sichtbaren Rückgang der Symptome hinaus fortgeführt, oft über mehrere Monate, um beim Pferd Rückfälle zu vermeiden.
Bei tiefreichenden oder ausgedehnten Hufpilz Infektionen, die bis in die Lederhaut reichen, ist eine Behandlung mit systemischen Medikamenten beim Pferd erforderlich. Chirurgische Maßnahmen sind nur in seltenen Fällen notwendig, wenn große Bereiche entfernt werden müssen.
Nach der lokalen Behandlung des Hufpilzes mit pilzhemmenden Wirkstoffen folgt eine vier bis acht Wochen andauernde Pflegephase. Das Hufhorn des Pferdes wird mit Pflegemitteln stabilisiert und vor dem erneuten Eindringen von Keimen geschützt
Die regelmäßige Anwendung geeigneter Pflegemittel unterstützt die Regeneration der Hornstruktur und fördert das Nachwachsen des Hufhorns.
Die Hufpilz-Behandlung in der Pferdeklinik am Sorpesee basiert auf präziser Diagnostik, einschließlich mykologischer Untersuchung sowie auf einer individuell abgestimmten Therapie, die eine gezielte Bearbeitung der Hufe und den Einsatz von Antimykotika umfasst.
Bei Anzeichen von einem Hufpilz beim Pferd beginnen wir unsere Diagnostik mit einer ausführlichen Anamnese und einer gezielten Untersuchung des Hufs. Unsere Klinik verfügt über ein großzügiges Areal mit moderner Medizintechnik sowie mehreren Behandlungsräumen inklusive Untersuchungsstand. Unsere Ausstattung schafft optimale Bedingungen für eine ruhige und präzise Diagnostik bei Pferden.
Sichtbare Veränderungen wie brüchiges Horn, Verfärbungen oder strukturelle Defekte liefern uns erste Hinweise auf eine Pilzinfektion. Da bakterielle Prozesse und Pilzbefall ähnliche Befunde zeigen, führen wir eine weiterführende Diagnostik zur Abgrenzung durch. Eine Erregerbestimmung bildet die Grundlage für die gezielte Therapie.
Neben der Untersuchung und Versorgung vor Ort in der Pferdeklinik am Sorpesee bieten wir bei Pferden mit einem Hufpilz eine umfassende mobile Diagnostik durch unsere Fahrpraxis. Sieben vollständig ausgestattete Praxisfahrzeuge ermöglichen eine 24-Stunden-Bereitschaft und bringen moderne Technik direkt zu Ihrem Pferd in den Stall. Wir untersuchen die Hufe direkt vor Ort und vermeiden zusätzlichen Stress durch Transport.
Wenn der Hufpilz bereits zu Schmerzen oder Lahmheit führt, greifen wir auf ein strukturiertes orthopädisches Untersuchungsprotokoll zurück. Die Untersuchung erfolgt im Innen- und Außenbereich und umfasst Adspektion, Palpation sowie die Beurteilung im Schritt und Trab auf unterschiedlichen Böden.
Unsere Hufpilz-Behandlung beim Pferd richtet sich nach dem Schweregrad des Befalls. Im Fokus steht die konsequente Entfernung geschädigter Hornanteile sowie die gezielte Beseitigung der zugrunde liegenden Ursachen. Wir beraten strukturiert zu Haltung, Fütterung und Hufbearbeitung, da feuchte Bedingungen und eingeschränkte Hufgesundheit die Entstehung und Persistenz von einem Hufpilz begünstigen.
In fortgeschrittenen Fällen, bei denen tiefere Strukturen betroffen sind, führen wir chirurgische Maßnahmen durch. Hufoperationen erfolgen in unserem modern ausgestatteten OP-Bereich unter höchsten hygienischen Standards. Ziel ist die vollständige Entfernung erkrankten Gewebes und die Wiederherstellung funktioneller Hufstrukturen. Nach dem Eingriff gewährleisten wir eine engmaschige Überwachung und strukturierte Nachsorge für jedes Pferd.
Pferdehalter können zur Prävention von einem Hufpilz beim Pferd saubere und trockene Haltungsbedingungen schaffen sowie die Hufe regelmäßig pflegen und bearbeiten lassen. Eine gute Versorgung und ausreichend Bewegung stärken beim Pferd die Widerstandsfähigkeit des Hufhorns.
Die folgende Liste enthält wichtige Präventionsmaßnahmen gegen einen Hufpilz beim Pferd.

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