Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über langjährige Erfahrung und hohe fachliche Expertise bei der Auswertung von Kotproben beim Pferd. Die Untersuchung von Kotproben ist eines unserer zentralen diagnostischen Verfahren, um die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts bei Pferden zu beurteilen.
Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über langjährige Erfahrung und hohe fachliche Expertise bei der Auswertung von Kotproben beim Pferd. Die Untersuchung von Kotproben ist eines unserer zentralen diagnostischen Verfahren, um die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts bei Pferden zu beurteilen.
In der Pferdeklinik am Sorpesee erkennen wir mithilfe der Analyse einer Kotprobe zuverlässig Parasitenbefall, infektiöse Ursachen sowie funktionelle Störungen des Verdauungssystems des Pferdes. Unser hauseigenes Labor ermöglicht eine zeitnahe parasitologische Diagnostik. So können Befunde einer Kotprobe zeitnah mit Ihnen besprochen und eine gezielte Therapie eingeleitet werden.
Wir untersuchen Kotproben insbesondere vor Entwurmungen, bei Durchfall, bei unklaren oder wiederkehrenden Magen-Darm-Störungen sowie im Rahmen regelmäßiger Kontrolluntersuchungen bei Pferden. Unter der Leitung von Dr. med. vet. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold verbindet die Pferdeklinik am Sorpesee fachliche Expertise, moderne Ausstattung und eine sorgfältige tierärztliche Betreuung.
Die Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Sie und Ihre Pferde da. Hier sind unsere Kontaktdetails.
Dies sind die Sprechzeiten unserer Rezeption.
Dies sind unsere Besuchszeiten.
Auf dieser Seite informieren wir über die Kotprobe beim Pferd. Wir erklären, was eine Kotprobe ist, wann sie sinnvoll ist und wie sie abläuft. Neben dem Ablauf werden die Kosten und Besonderheiten einer Kotuntersuchung in der Pferdeklinik am Sorpesee erläutert.
Eine Kotprobe beim Pferd ist eine diagnostische Untersuchung, bei der der Kot des Pferdes im Labor analysiert wird, um Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Verdauungstrakts zu gewinnen. Kotuntersuchungen dienen dem Nachweis von Parasiten, bakteriellen und viralen Erregern sowie Störungen des Verdauungstrakts.
Die parasitologische Kotuntersuchung beim Pferd analysiert den Kot auf Wurmeier und Parasiten wie Strongyliden, Spulwürmer, Bandwürmer, Giardien und Kokzidien. Anhand einer Kotprobe lässt sich der Grad des Parasitenbefalls beim Pferd diagnostizieren und als Grundlage für eine bedarfsgerechte Entwurmung nutzen.
Die Untersuchung des Kots beim Pferd auf Blut liefert Hinweise auf Entzündungen, Schleimhautschäden oder andere Erkrankungen des Verdauungstrakts.
Die mikrobiologische Kotuntersuchung beim Pferd dient der Diagnostik infektiöser Ursachen, insbesondere bei Durchfall. Bei der Kotanalyse wird geprüft, ob sich krankmachende Bakterien oder Viren im Verdauungstrakt des Pferdes befinden. Dazu zählen Salmonellen, toxinbildende Clostridien sowie Rhodococcus equi. Durchfallerreger wie Rota und Coronaviren lassen sich im Kot eines Pferdes gut nachweisen. Der Erregernachweis erfolgt abhängig von der Fragestellung über Bakterienkulturen, PCR-Verfahren oder spezielle Labortests.
Mikrobiologische Kotuntersuchungen beim Pferd analysieren ausschließlich die Mikroorganismen des letzten Darmabschnitts. Aussagen zum gesamten Darmmikrobiom des Pferdes sind nicht möglich. Die Kotanalyse beim Pferd bildet immer eine Momentaufnahme ab.
Eine Kotprobe bei Pferden ist sinnvoll zur frühzeitigen Erkennung gesundheitlicher Auffälligkeiten.
Eine Kotprobe beim Pferd ist sinnvoll vor einer geplanten Entwurmung, bei Durchfall sowie bei unklaren oder wiederkehrenden Verdauungsstörungen. Die Analyse einer Kotprobe ist beim Pferd eine geeignete Methode, um Parasitenbefall, bakterielle und virale Infektionen sowie andere Erkrankungen des Verdauungstrakts abzuklären.
Kotuntersuchungen beim Pferd sind zwei bis viermal pro Jahr sinnvoll. Die Kotprobe zeigt, ob eine Entwurmung überhaupt erforderlich ist, welche Wirkstoffe sinnvoll sind und wie hoch der sogenannte Wurmdruck ist. Der Wurmdruck bezeichnet die Anzahl der Wurmeier pro Gramm Kot und wird als EPG-Zahl bezeichnet.
Eine Kotuntersuchung ist bei Pferden mit Verdauungsstörungen sinnvoll. Die Kotprobe liefert wichtige diagnostische Hinweise zur Abklärung von Durchfall, Gewichtsverlust oder anderen Auffälligkeiten des Verdauungssystems. Kotuntersuchungen ermöglichen außerdem den gezielten Nachweis bakterieller Erreger von Darminfektionen beim Pferd.
Der Ablauf der Kotuntersuchung beim Pferd erfolgt strukturiert.
Der Ablauf einer Kotuntersuchung beim Pferd umfasst die Entnahme frischer Kotproben, deren sachgerechte Lagerung sowie die labordiagnostische Auswertung in Form einer parasitologischen, bakteriologischen oder virologischen Analyse. Bei positivem Befund wird eine individuelle Therapie für das Pferd eingeleitet.
Die nachfolgende nummerierte Liste veranschaulicht den Ablauf der Kotuntersuchung beim Pferd.
Die richtige Entnahme der Kotprobe beim Pferd bildet die Grundlage für eine aussagekräftige Kotuntersuchung. Pferdebesitzer können die Kotprobe ihres Pferdes selbst entnehmen.
Der Kot des Pferdes sollte zum Zeitpunkt der Entnahme frisch (nicht älter als 12 Stunden) sein. Die Entnahme erfolgt mit einem Einmalhandschuh oder einem über die Hand gestülpten Gefrierbeutel an einer Stelle des Misthaufens, die frei von Erde, Einstreu oder anderen Fremdmaterialien ist. Eine Handvoll Probenmaterial genügt. Für die Kotprobe beim Pferd werden etwa 40 bis 50 Gramm Kot benötigt.
Da viele Würmer ihre Eier nicht täglich ausscheiden, erfolgt die Entnahme als Sammelkotprobe über drei aufeinanderfolgende Tage. An jedem Tag wird eine frische Teilprobe desselben Pferdes entnommen.
Eine besonders saubere Kotprobe entsteht durch die rektale Entnahme durch den Tierarzt. Für die meisten Kotuntersuchungen beim Pferd ist diese Vorgehensweise jedoch nicht erforderlich.
Nach dem Aufsammeln wird die Kotprobe des Pferdes in einem fest verschlossenen Gefrierbeutel oder alternativ in einem sauberen, sterilen Kunststoffdöschen gelagert. Die Lagerung der Kotprobe erfolgt bis zum Versand oder zur Abgabe im Labor bei vier bis acht Grad Celsius in einer Kühltasche oder im Kühlschrank.
Das Probengefäß erhält eine eindeutige Kennzeichnung mit dem Namen des Pferdes und dem Datum der Entnahme.
Die Laboruntersuchung der Kotprobe beim Pferd dient der Abklärung krankhafter Veränderungen des Magen-Darm-Trakts. Die häufigste Laboruntersuchung einer Kotprobe ist die parasitologische Diagnostik.
Bei der Kotprobe des Pferdes kommen abhängig von der Fragestellung unterschiedliche parasitologische Verfahren zum Einsatz. Das Flotationsverfahren nutzt eine spezielle Lösung, in der leichtere Wurmeier aufschwimmen und mikroskopisch nachgewiesen werden. Das Flotationsverfahren eignet sich insbesondere für Strongyliden, Spulwürmer und andere Nematoden. Das Sedimentationsverfahren basiert auf dem Absinken schwerer Bestandteile in Wasser und dient dem Nachweis schwerer Wurmeier, etwa des Großen Leberegels. Das Auswanderungsverfahren ermöglicht den Nachweis von Lungenwurmlarven, die aus der Kotprobe in eine feuchte Umgebung auswandern und anschließend mikroskopisch identifiziert werden. Die Ergebnisse der parasitologischen Analysen erlauben Aussagen über den Verwurmungsgrad des Pferdes und bilden die Grundlage für eine gezielte Entwurmung sowie für die Erfolgskontrolle nach einer Behandlung.
Die bakteriologische und virologische Untersuchung einer Kotprobe ist insbesondere bei Durchfall oder dem Verdacht auf eine infektiöse Darmerkrankung beim Pferd von Bedeutung. Die Bakterien werden durch kulturelle Anzucht auf speziellen Nährmedien nachgewiesen und bei Bedarf durch Resistenztests ergänzt. Virale Erreger werden überwiegend mittels PCR-Verfahren identifiziert.
Weitere diagnostische Informationen einer Kotprobe beim Pferd sind die Bestimmung von Sandanteilen, die auf eine vermehrte Sandaufnahme und ein erhöhtes Risiko für Sandkoliken hinweist. Die Analyse der Partikelgröße ermöglicht Rückschlüsse auf die Futterverwertung und mögliche Zahnprobleme. Die Messung des pH-Werts im Kot gibt Hinweise auf Fehlgärungen, Übersäuerung oder Störungen der Darmflora.
Bestätigt die Kotuntersuchung beim Pferd einen Wurmbefall oder krankhafte Veränderungen, richtet sich die Therapie nach Art und Ausmaß des Befundes.
Bei nachgewiesenem Parasitenbefall wird die Entwurmung auf die identifizierten Parasitenarten abgestimmt. Durch eine Kotprobe beim Pferd lässt sich feststellen, ob überhaupt ein behandlungsbedürftiger Parasitenbefall vorliegt. Bei einem unauffälligen Befund ist auf eine Entwurmung zu verzichten. Durch eine regelmäßige Kotuntersuchung lassen sich unnötige oder unwirksame Wurmkuren vermeiden und das Risiko von Resistenzen sowie eine unnötige Belastung des Pferdes reduzieren.
Bei Nachweis bakterieller oder viraler Erreger erfolgt eine spezifische weiterführende Behandlung entsprechend der diagnostizierten Ursache.
Zur Erfolgskontrolle der Entwurmungsbehandlung beim Pferd erfolgt zehn bis vierzehn Tage nach der Entwurmung eine erneute Kotuntersuchung. Die Wirksamkeit der Wurmkur wird mithilfe eines Eizahl-Reduktionstests überprüft. Anhand der Veränderung der EPG-Zahl lässt sich beurteilen, ob die Entwurmung erfolgreich war oder ob eine Anpassung der Therapie erforderlich ist.
Die Kosten einer Kotprobe beim Pferd variieren.
Eine Kotprobe beim Pferd kostet unterschiedlich viel, die Kosten hängen von der Art sowie dem Umfang der Untersuchung ab. Die Abrechnung für eine Kotprobe beim Pferd erfolgt gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte.
Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) definiert die Gebühren, die Tierärzte für tierärztliche Leistungen abrechnen dürfen. Der einfache Satz der GOT stellt die gesetzlich festgelegte Mindestgebühr dar. Die in der GOT aufgeführten Leistungen bilden nur einen Teil der tatsächlichen Behandlungskosten ab und sind als Nettopreise ausgewiesen.
In der Pferdeklinik am Sorpesee zahlen Tierhalter für die Untersuchung von Kotproben einen Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer. Die individuellen Kosten richten sich nach der konkreten diagnostischen Fragestellung.
In der Pferdeklinik am Sorpesee ist die Kotprobe ein etabliertes diagnostisches Verfahren, das bei Pferden eingesetzt wird.
Kotproben gehören zum festen diagnostischen Leistungsspektrum der Pferdeklinik am Sorpesee. Insbesondere in der parasitologischen Diagnostik ist die Kotprobe bei uns ein zentrales diagnostisches Instrument und liefert wichtige Erkenntnisse zum Gesundheitszustand Ihres Pferdes.
Wir führen parasitologische Kotuntersuchungen beim Pferd in unserem hauseigenen Labor der Pferdeklinik am Sorpesee durch. Ziel ist der sichere Nachweis eines Parasitenbefalls sowie die fachliche Einordnung des Verwurmungsgrades. Zum Einsatz kommen etablierte Laborverfahren wie die Flotation zum Nachweis leichter Parasiteneier und die Sedimentation zur Identifikation schwerer Wurmeier. Mikroskopische Untersuchungen dienen der eindeutigen Bestimmung von Parasiten in einer Kotprobe von Pferden.
Unser hauseigenes Labor ermöglicht die zeitnahe Untersuchung der Kotprobe beim Pferd ohne externe Versandwege. Die Befunde liegen uns kurzfristig vor und lassen sich direkt mit Ihnen als Pferdehalter besprechen. Eine schnelle Auswertung der Kotprobe ist für einen effizienten Therapiebeginn bei Parasitenbefall oder anderen internistischen Erkrankungen wichtig.
Die Kotuntersuchung beim Pferd ist fest in unseren Fachbereich der Inneren Medizin integriert. Parasitosen äußern sich häufig durch unspezifische Symptome wie Durchfall, Gewichtsverlust oder Leistungseinbußen. Die Kotprobe stellt das zentrale diagnostische Instrument bei Verdacht auf Parasitenbefall beim Pferd dar. Zur weiterführenden Abklärung und zur Abgrenzung anderer internistischer Erkrankungen ergänzen wir die Diagnostik durch Blutanalysen in den Bereichen Hämatologie und klinische Chemie, Urinuntersuchungen sowie zytologische Untersuchungen.
Wir vereinen in der Pferdeklinik am Sorpesee umfassende Expertise in mehreren veterinärmedizinischen Fachbereichen. Neben der Inneren Medizin decken wir die Schwerpunkte Orthopädie, Chirurgie und Zahnmedizin ab. Die fachliche Leitung liegt bei Dr. med. vet. Jutta Riedel Kaufhold, Fachtierärztin für Pferde, sowie bei FEI Tierarzt Tobias Kaufhold. Unser rund 25-köpfiges Team besteht aus spezialisierten Tierärztinnen und Tierärzten, die Pferde in unterschiedlichsten medizinischen Fragestellungen kompetent betreuen und behandeln.
Ein bedeutender Vorteil der Pferdeklinik am Sorpesee ist unsere gute Erreichbarkeit. Wir stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung. Zusätzlich ermöglicht unsere mobile Klinikversorgung mit sieben vollständig ausgestatteten Praxiswagen eine umfassende Diagnostik Ihres Pferdes direkt im Stall.

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