Bei einer Kryptorchismus-OP beim Pferd werden nicht abgestiegene Hoden entfernt, die sich im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle befinden. Kryptorchismus beim Pferd ist eine angeborene Entwicklungsstörung, bei der ein oder beide Hoden nicht in den Hodensack abgestiegen sind.
Bei einer Kryptorchismus-OP beim Pferd werden nicht abgestiegene Hoden entfernt, die sich im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle befinden. Kryptorchismus beim Pferd ist eine angeborene Entwicklungsstörung, bei der ein oder beide Hoden nicht in den Hodensack abgestiegen sind.
In der Pferdeklinik am Sorpesee führen wir Kryptorchismus-OPs beim Pferd durch, wenn ein oder beide Hoden nicht im Hodensack liegen, das Hengstverhalten auffällig ist oder der Verdacht auf verbliebenes Hodengewebe besteht.
Die Pferdeklinik am Sorpesee verfügt über umfassende Expertise und langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Durchführung von Kryptorchismus-OPs beim Pferd. Wir arbeiten bei Pferden mit Kryptorchismus mit modernen minimalinvasiven Operationsverfahren wie Laparoskopie und LigaSure und gewährleisten durch strukturierte Abläufe eine sichere und präzise Behandlung der Kryptorchismus-OP.
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Eine Kryptorchismus-OP beim Pferd ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von nicht abgestiegenen Hoden. Beim Kryptorchismus befinden sich ein oder beide Hoden nicht im Hodensack, sondern im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle des Pferdes.
Die Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt abhängig von der Lage des Hodens als inguinaler oder abdominaler Eingriff. Liegt der Hoden bei Pferden im Leistenkanal, wird er über einen Zugang in der Leistengegend dargestellt, vorgelagert und nach Ligatur des Samenstrangs entfernt. Befindet sich der Hoden in der Bauchhöhle, erfolgt die Kryptorchismus OP beim Pferd als abdominale Operation, häufig minimalinvasiv mittels Laparoskopie. Bei der Laparoskopie wird über kleine Zugänge eine Kamera in die Bauchhöhle eingeführt, der Hoden lokalisiert, von Gefäßen und Gewebe getrennt und anschließend entfernt.
Ein kryptorchides Pferd zeigt trotz seiner äußerlichen Erscheinung als Wallach häufig ausgeprägtes Hengstverhalten, da das verbliebene Hodengewebe weiterhin Testosteron produziert. Ziel der Kryptorchismus-OP beim Pferd ist die vollständige Entfernung des Hodengewebes, um die Hormonproduktion zu beenden und ein stabiles, wallachtypisches Verhalten zu erreichen.
Eine Kryptorchismus-OP erfolgt beim Pferd bei diagnostiziertem Kryptorchismus.
Eine Kryptorchismus-OP beim Pferd wird durchgeführt, wenn nicht abgestiegene Hoden im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle vorliegen. Kryptorchismus ist eine angeborene Entwicklungsstörung, bei der der physiologische Hodenabstieg nach der Geburt unvollständig bleibt oder vollständig ausbleibt.
Beim Kryptorchismus beim Pferd werden drei Formen unterschieden. Der inguinale Kryptorchismus beschreibt die Lage von Hoden und Nebenhoden im Leistenkanal. Der unvollständig abdominale Kryptorchismus liegt bei Pferden vor, wenn sich Anteile wie Nebenhoden oder Samenleiter im Leistenkanal befinden, während der Hoden in der Bauchhöhle liegt. Beim vollständig abdominalen Kryptorchismus befinden sich die Hoden und Nebenhoden vollständig in der Bauchhöhle.
Die Kryptorchismus-OP beim Pferd ist angezeigt, wenn im Rahmen der klinischen Untersuchung kein Hoden im Hodensack nachweisbar ist oder der Verdacht auf verbliebenes Hodengewebe besteht. Bei Pferden ergeben sich Hinweise auf Kryptorchismus durch ein ausgeprägtes Hengstverhalten, das sich beispielsweise durch Dominanz, Aggressivität oder Interesse an Stuten äußert, sowie durch erhöhte Testosteronwerte.
Nicht abgestiegene Hoden sind hormonell aktiv, produzieren weiterhin Testosteron und führen zu einem ausgeprägten Hengsthabitus. Einseitig kryptorchide Pferde sind in der Regel fruchtbar, beidseitig kryptorchide Pferde sind aufgrund fehlender Spermienbildung im verlagerten Hodengewebe unfruchtbar.
Die Kryptorchismus-OP ist die einzige Behandlung beim Pferd, da konservative Maßnahmen den Hodenabstieg nicht auslösen. Das Ziel der Kryptorchismus-OP ist die vollständige Entfernung des Hodengewebes, um die Hormonproduktion zu beenden und das Hengstverhalten zu reduzieren.
Die Kryptorchismus-OP beim Pferd beginnt mit der Diagnostik zur Lokalisation des Hodens. Je nach Hodenlage erfolgt der Eingriff inguinal oder minimalinvasiv per Laparoskopie. Bei der Kryptorchismus-OP werden die Gefäße vom Hoden getrennt und entfernt.
In der folgenden Übersicht ist der Ablauf der Kryptorchismus-OP beim Pferd dargestellt.
Vor der Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt die Diagnosesicherung sowie die präzise Lokalisation des Hodens. Die Diagnostik umfasst Adspektion und Palpation von Hodensack und Leistenregion, Ultraschall und eine rektale Untersuchung zur Beurteilung von Leistenkanal und Bauchhöhle.
Bei unklaren Kryptorchismus Befunden wird bei Pferden ein hormoneller Test mit Bestimmung des Testosteronspiegels nach Gabe von humanem Choriongonadotropin (HCG) durchgeführt, um Kryptorchismus und hormonell aktives Hodengewebe nachzuweisen.
Vor der Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt die stationäre Aufnahme und eine gezielte Narkosevorbereitung in der Pferdeklinik. Das Pferd bleibt nüchtern, wird klinisch untersucht und für die Anästhesie vorbereitet.
Die Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt in der Regel in Vollnarkose in Rückenlage mit kontrollierter Inhalationsnarkose. Bei ausgewählten minimalinvasiven Verfahren erfolgt der Eingriff am stehenden Pferd unter Sedation.
Liegt der Hoden im Leistenkanal, wird die Kryptorchismus-OP beim Pferd über einen Zugang am äußeren Leistenring durchgeführt. Die Kryptorchismus-OP wird als inguinale Kryptorchidektomie bezeichnet.
Nach einem Hautschnitt von etwa 8 bis 15 cm im Bereich der Leiste wird das Gewebe vorsichtig zur Seite geschoben, bis der Leistenkanal des Pferdes freiliegt. Der Hoden des Pferdes wird dargestellt und vorgelagert. Bei der Kryptorchidektomie wird der Samenstrang sicher abgebunden und der Hoden vollständig entfernt. Zur sicheren Identifikation aller Strukturen wird die den Hoden umgebende Hülle eröffnet, wodurch eine vollständige Entfernung des Hodens gewährleistet ist.
In den meisten Fällen wird über den inguinalen Zugang auch ein abdominal liegender Hoden beim Pferd erreicht. Durch Erweiterung des Zugangs oder einen vorsichtigen Zug an den anatomischen Strukturen wird der Hoden des Pferdes aus der Bauchhöhle in den Leistenbereich verlagert und entfernt. Die Kryptorchidektomie erfolgt unter Allgemeinanästhesie in Rückenlage.
Beim vollständig abdominalen Kryptorchismus erfolgt die Kryptorchismus-OP beim Pferd minimalinvasiv durch eine Laparoskopie. Über kleine Zugänge in der Flanke wird eine Kamera in die Bauchhöhle eingeführt, wodurch der Hoden des Pferdes unter direkter Sicht lokalisiert wird.
Bei der Kryptorchismus-OP mittels Laparoskopie wird der Hoden des Pferdes mit speziellen Instrumenten gefasst, von Gefäßen und Gewebe getrennt und entfernt. Die laparoskopische Kastration ermöglicht eine präzise Darstellung der Strukturen im Bauchraum bei geringem Gewebetrauma und reduziertem Komplikationsrisiko.
In komplexen Kryptorchismus Fällen erfolgt die Kryptorchismus-OP beim Pferd als offene Operation mit direktem Zugang zur Bauchhöhle. Der Hoden wird manuell gesucht, freigelegt und anschließend vollständig entfernt.
Die offene abdominale Operation kommt bei Pferden mit Kryptorchismus bei schwieriger Lage des Hodens oder eingeschränkter Sicht zum Einsatz.
Nach der Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt der sorgfältige Verschluss der Operationszugänge. Beim Leistenzugang wird der Leistenkanal stabilisiert, wodurch das Risiko für Komplikationen wie Darmvorfälle reduziert wird. Nach dem operativen Eingriff wird die Haut des Pferdes mit einer geeigneten Nahttechnik verschlossen.
Die Nachsorge nach einer Kryptorchismus-OP sichert den Heilungsverlauf und reduziert das Risiko von Komplikationen beim Pferd.
Bei der Nachsorge nach einer Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt zunächst die Überwachung bis zum sicheren Aufstehen aus der Narkose. In den ersten Stunden nach der Kryptorchismus-OP steht Ruhe im Vordergrund, anschließend wird das Pferd schrittweise angefüttert und medikamentös versorgt.
Ein kurzer stationärer Aufenthalt nach einer Kryptorchismus-OP ermöglicht die Kontrolle des Allgemeinzustands sowie der Operationswunden. Die medikamentöse Nachsorge umfasst in der Regel entzündungshemmende Schmerzmittel, um Schmerzen zu reduzieren.
Nach der Entlassung des Pferdes erfolgt die weitere Nachsorge zu Hause. Die Operationswunde nach der Kryptorchismus-OP wird regelmäßig kontrolliert, Schwellungen und Wundsekret werden beobachtet und die verordneten Medikamente konsequent verabreicht.
Je nach Operationsmethode, insbesondere bei Laparoskopie, ist nur eine geringe Nachbehandlung erforderlich, während bei offenen Verfahren eine intensivere Wundkontrolle beim Pferd erforderlich ist.
In den ersten Tagen nach der Kryptorchismus-OP beim Pferd ist die Bewegung eingeschränkt. Leichte Bewegung an der Hand unterstützt die Heilung, während Belastung und freier Auslauf vermieden werden.
Die Heilungsdauer nach einer Kryptorchismus-OP beträgt beim Pferd in der Regel zwei bis vier Wochen. Bei konsequenter Nachsorge ist die Prognose gut.
Eine Kryptorchismus-OP beim Pferd kostet unterschiedlich viel und richtet sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte. Ausschlaggebend für die Kosten einer Kryptorchismus-OP sind das gewählte Operationsverfahren und der individuelle Behandlungsaufwand beim Pferd.
Der Gesamtpreis einer Kryptorchismus-OP beim Pferd hängt vom Behandlungsaufwand und der Lage des Hodens ab. Einbezogen werden Kosten für Operation, Narkose oder Sedation, stationären Aufenthalt, Medikamente und Nachsorge. Aufwendige Eingriffe, insbesondere bei abdominalem Kryptorchismus, verursachen höhere Kosten.
Je nach Tarif übernimmt eine OP-Versicherung für Pferde einen Teil oder die gesamten Kosten einer Kryptorchismus-OP. Voraussetzung ist, dass die Versicherung bereits vor der Diagnosestellung des Kryptorchismus abgeschlossen wurde.
In der Pferdeklinik am Sorpesee beraten wir Sie umfassend zu den Kosten der Kryptorchismus-OP beim Pferd und erstellen eine transparente Einschätzung auf Basis von Befund, Operationsverfahren und Behandlungsaufwand.
Die Kryptorchismus-OP beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee ist fester Bestandteil unserer Weichteilchirurgie und wird von unserem spezialisierten Chirurgieteam unter sterilen Bedingungen und nach aktuellem medizinischem Standard durchgeführt.
Vor jeder Kryptorchismus-OP beim Pferd erfolgt eine strukturierte Diagnostik. Wir führen eine klinische Untersuchung durch, setzen Ultraschall ein und ergänzen bei Bedarf eine rektale Untersuchung zur präzisen Lokalisation des Hodens und zur Diagnose des Kryptorchismus.
Wir führen die Kryptorchismus-OP beim Pferd bei abdominalem Kryptorchismus überwiegend minimalinvasiv als laparoskopische Kryptorchidektomie in unserem modernen Operationssaal unter sterilen Bedingungen durch. Die Kryptorchismus-OP erfolgt unter schonender Inhalationsnarkose. Mit unserer Operationsmethode entfernen wir den Hoden präzise bei geringer Gewebebelastung und fördern eine schnelle Erholung beim Pferd.
Bei der Kryptorchismus-OP beim Pferd setzen wir unsere LigaSure Technologie ein. Die LigaSure Technologie ermöglicht den sicheren Verschluss von Blutgefäßen innerhalb weniger Sekunden durch Elektrokauterisation und reduziert den Blutverlust während der Kryptorchismus-OP. Durch den Einsatz der hochmodernen Technologie verkürzen wir die Operationsdauer und Narkosezeit. Die Gefäßversorgung erfolgt ohne Fremdmaterialien wie Fäden oder Klammern, wodurch Sicherheit und Effizienz der Kryptorchismus-OP beim Pferd erhöht werden.
Nach der Kryptorchismus-OP beim Pferd betreuen wir Ihr Pferd in unseren großzügigen, hellen Boxen mit intensiver Überwachung. Wir kontrollieren regelmäßig die Vitalfunktionen und die Operationswunde und gewährleisten eine kontinuierliche postoperative Versorgung für einen sicheren Heilungsverlauf.

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