Urinuntersuchung beim Pferd

Urinuntersuchung beim Pferd | Pferdeklinik am Sorpesee

Letztes Update am
19. Februar 2026

Wir führen eine Urinuntersuchung beim Pferd im Rahmen der Routinediagnostik in der Pferdeklinik am Sorpesee häufig durch. Urinuntersuchungen dienen der Vorsorge, der Diagnostik und der Behandlungskontrolle bei Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase und der Harnröhre beim Pferd.

Inhaltsverzeichnis

In der Pferdeklinik am Sorpesee wird die Urinanalyse von Pferden auf Basis langjähriger internistischer Erfahrung und hoher labordiagnostischer Expertise durchgeführt. In unserem hauseigenen Labor führen wir bei vielen Urinuntersuchungen eine Sofortdiagnostik durch, sodass Sie die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit erhalten. Wir ermöglichen eine zeitnahe Befundbesprechung und einen unmittelbaren Therapiebeginn für Ihr erkranktes Pferd.

In der Pferdeklinik am Sorpesee diagnostizieren wir bei Pferden mithilfe von Urinuntersuchungen zuverlässig Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase und der Harnröhre sowie systemische Erkrankungen mit Nierenbeteiligung wie Stoffwechselstörungen und Lebererkrankungen.

Hier sind unsere Kontaktdetails.

Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee

Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel

Telefon: 02933/902190

Telefax: 02933/9021929

E-mail: web@pferdeklinik-sorpesee.de

Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

Dies sind die Sprechzeiten unserer Rezeption.

Montag bis Freitag 8:00–18:00 

Samstag 9:00–12:00 

Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht mit den Besuchszeiten gleichzusetzen.

Dies sind unsere Besuchszeiten.

Montag bis Freitag 10:00–18:00 

Samstag 10:00–12:00 17:00–18:00

Sonn- und Feiertags 9:00-–10:00 17:00–18:00

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Urinuntersuchung beim Pferd. Sie erfahren, wann und wie eine Urinuntersuchung durchgeführt wird, was dabei genau zu beachten ist und welche Kosten anfallen. Der Artikel stellt zudem die Besonderheiten der Pferdeklinik am Sorpesee im Hinblick auf Urinuntersuchungen beim Pferd vor.

Wann sollte eine Urinuntersuchung beim Pferd durchgeführt werden?

Eine Urinuntersuchung beim Pferd sollte im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsvorsorge sowie bei Verdacht auf Erkrankungen der Nieren oder der harnableitenden Wege durchgeführt werden. Die Urinuntersuchung ist bei Pferden angezeigt bei vermehrtem Trinken, erhöhter Harnmenge, Leistungsabfällen und Verdacht auf Harngries.

Eine Urinuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge beim Pferd. Anhand von Menge, Farbe, Geruch, spezifischem Gewicht und Zusammensetzung des Urins lassen sich Rückschlüsse auf die Nierenfunktion, die Blasengesundheit sowie den Stoffwechsel ziehen. Durch regelmäßige Urinuntersuchungen können Veränderungen beim Pferd frühzeitig erkannt werden, die auf Erkrankungen oder Störungen hindeuten.

Eine Urinuntersuchung beim Pferd sollte durchgeführt werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung der Nieren oder der harnableitenden Harnwege besteht. Symptome wie gestörter Harnabsatz, Schmerzen beim Wasserlassen, eine veränderte Urinfarbe oder blutige Beimengungen erfordern eine gezielte diagnostische Abklärung. Bei Pferden mit akuten oder chronischen Nierenfunktionsstörungen gehört die Urinuntersuchung zur Basisdiagnostik. Bei bekannten Erkrankungen der Nieren, der Harnblase oder des Stoffwechsels erfolgt die Urinuntersuchung zur Verlaufskontrolle. Bei Verdacht auf eine Blasenentzündung ist die Urinuntersuchung ein zentraler Bestandteil der Diagnostik beim Pferd. Insbesondere Stuten mit gestörtem Scheidenschluss und Dauerrossigkeit weisen ein erhöhtes Risiko für aufsteigende bakterielle Infektionen auf.

Bei vermehrtem Trinken und einer erhöhten Harnmenge ist eine Urinuntersuchung beim Pferd sinnvoll, da diese Anzeichen häufig auf Funktionsstörungen der Nieren oder des Stoffwechsels hinweisen. Mithilfe der Urinanalyse werden die Nierenleistung und die Ausscheidungsfunktion beurteilt. Bei Verdacht auf Harngries liefert die Urinuntersuchung des Pferdes Hinweise auf Menge und Zusammensetzung des Sediments. Ablagerungen aus Kristallen und Zellresten reizen die Blasenwand und führen bei Pferden zu chronischen Beschwerden.

Bei unklaren Leistungsabfällen und wiederkehrenden Koliksymptomen ist eine Urinuntersuchung beim Pferd sinnvoll. Erkrankungen der Nieren oder der Harnwege sowie systemische Stoffwechselstörungen verursachen häufig unspezifische Symptome bei Pferden, die sich durch Veränderungen im Urin frühzeitig erkennen lassen.

Bei der Urinuntersuchung beim Pferd sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen.

Was sollte bei der Urinuntersuchung beim Pferd beachtet werden?

Bei der Urinuntersuchung von Pferden sollte beachtet werden, dass die Urinprobe frisch und sauber ist. Die Aussagekraft der Befunde ist von der Qualität der Urinprobe abhängig. Die Gewinnung von Spontanurin stellt beim Pferd die praktikabelste Methode dar. 

Der Urinabsatz beim Pferd ist häufig gut planbar, beispielsweise nach dem Reiten oder beim Einstallen in eine frisch eingestreute Box. Für die meisten Urinuntersuchungen eignet sich die mittlere Portion des Harnstrahls am besten, da sie die Zusammensetzung des Gesamtharns am verlässlichsten widerspiegelt. Für eine korrekte Urinanalyse wird der Urin beim Harnabsatz des Pferdes in einem sauberen Gefäß aufgefangen, ohne dass er mit Boden, Einstreu oder der Umgebung in Kontakt kommt. Durch Schmutz und Umgebungskeime verunreinigter Urin kann zu fehlerhaften Untersuchungsergebnissen führen.

Nach der Gewinnung wird der Urin des Pferdes aus dem sauberen Auffanggefäß in ein geeignetes Probenröhrchen umgefüllt. Das Röhrchen wird leserlich mit dem Namen des Pferdes oder des Besitzers sowie dem Datum der Probenahme beschriftet, anschließend sicher verschlossen und entweder in der Pferdeklinik abgegeben oder fachgerecht an ein Analyselabor versendet. 

Für routinemäßig durchgeführte Urinuntersuchungen ist eine Katheterisierung (Einführen eines dünnen Schlauchs in die Harnblase) nicht empfehlenswert, da sie das Risiko der Keimeinschleppung erhöht. Ein Katheter kommt nur bei besonderen Fragestellungen zum Einsatz, beispielsweise bei Harnabsatzstörungen oder zur Abklärung mechanischer Hindernisse.

Urinuntersuchungen bei Pferden werden auf unterschiedliche Weise durchgeführt.

Wie wird eine Urinuntersuchung bei Pferden durchgeführt?

Eine Urinuntersuchung bei Pferden wird abhängig von der Symptomatik und der diagnostischen Fragestellung durchgeführt. Zur Diagnostik von Erkrankungen der Harnwege, Nieren, Leber und des Stoffwechsels werden beim Pferd sensorische, chemische, mikroskopische oder bakteriologische Urinuntersuchungen eingesetzt.

Eine Urinuntersuchung beim Pferd wird abhängig von der jeweiligen Verdachtsdiagnose durchgeführt. Je nach klinischem Bild und zugrunde liegender Fragestellung unterscheiden sich Art und Umfang der Urinuntersuchungen. Die folgende Liste zeigt die verschiedenen Urinuntersuchungen, die in der Diagnostik bei Pferden zum Einsatz kommen.

Sensorische Urinuntersuchung beim Pferd

Die sensorische Urinuntersuchung beim Pferd umfasst die Beurteilung von Farbe, Geruch und Trübung des Urins. Physiologischer Pferdeurin ist lehm- bis ockerfarben, trüb und häufig schleimig fadenziehend. Abweichungen deuten auf entzündliche, infektiöse oder stoffwechselbedingte Veränderungen beim Pferd hin.

Die sensorische Untersuchung des Pferdeurins wird vom Tierarzt als Sichtdiagnose durchgeführt und gehört zur Basisdiagnostik jeder Urinuntersuchung.

Physikalische Untersuchung des Pferdeurins

Die physikalische Untersuchung des Pferdeurins liefert messbare Parameter zur Einschätzung der Nierenfunktion. Ein zentraler Bestandteil ist die Bestimmung des urinspezifischen Gewichts (USG), das die Konzentrationsfähigkeit der Nieren und den aktuellen Flüssigkeitshaushalt des Pferdes widerspiegelt.

Physiologischer Pferdeurin weist in der Regel ein urinspezifisches Gewicht von 1020 bis 1040 auf. Das USG beschreibt das Verhältnis der Dichte des Urins zur Dichte von Wasser und steht in Zusammenhang mit Flüssigkeitsaufnahme und Flüssigkeitsverlusten. Werte unter 1008 werden als Hyposthenurie bezeichnet und weisen auf eine eingeschränkte Harnkonzentrierungsfähigkeit hin. Liegt das USG dauerhaft zwischen 1008 und 1014, spricht man von einer Isosthenurie, wie sie unter anderem bei chronischem Nierenversagen vorkommt.

Chemische Urinuntersuchung  beim Pferd

Die chemische Urinuntersuchung beim Pferd dient der Analyse der im Urin gelösten Stoffe. Mithilfe von Teststreifen wird im Urin des Pferdes unter anderem auf Blut, Leukozyten, Protein, Glukose, Ketone, Nitrit, den pH-Wert, Bilirubin und Urobilinogen untersucht.

Die chemische Urinuntersuchung beim Pferd erfolgt mithilfe spezieller Urinteststreifen, die mehrere Messfelder enthalten. Jedes Messfeld reagiert auf einen bestimmten Inhaltsstoff im Urin durch eine definierte Farbveränderung. Diese Farbänderung wird nach einer festgelegten Reaktionszeit visuell oder mit einem Messgerät ausgewertet.

Die Auswertung der Urinteststreifen im Rahmen einer chemischen Urinuntersuchung beim Pferd ermöglicht eine schnelle, orientierende Beurteilung des Urinstatus. Die chemische Urinuntersuchung liefert Hinweise auf Blutbeimengungen, Entzündungszellen, Proteinverluste, Störungen des Energie- und Kohlenhydratstoffwechsels, bakterielle Aktivität sowie Veränderungen des pH-Werts.

Bereits geringe Mengen von Blut im Urin eines Pferdes können auf Erkrankungen der Harnwege oder der Nieren hinweisen, ebenso kommen Harnsteine oder tumoröse Veränderungen als Ursache infrage. Der im Rahmen der chemischen Urinuntersuchung bestimmte pH-Wert des Pferdeurins ist physiologischerweise alkalisch und liegt im Bereich von 7,6 bis 9,0. Abweichungen ergeben sich unter anderem durch Fütterungseinflüsse, Stoffwechselveränderungen oder Erkrankungen der Harnwege.

Erhöhte Proteinwerte, die bei einer chemischen Urinuntersuchung beim Pferd festgestellt werden, deuten auf eine gestörte Filtrationsleistung der Nieren hin. Glukose und Ketone stehen im Zusammenhang mit Störungen des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels, während Nitrit auf bakterielle Stoffwechselaktivität hinweist. Bilirubin und Urobilinogen liefern Hinweise auf Erkrankungen der Leber und der Gallenwege.

Auffällige Ergebnisse einer chemischen Urinuntersuchung beim Pferd werden durch mikroskopische, bakteriologische oder weiterführende Laboruntersuchungen ergänzt.

Mikroskopische Untersuchung des Urinsediments beim Pferd

Die mikroskopische Untersuchung des Urinsediments beim Pferd ermöglicht eine Beurteilung der festen Urinbestandteile. Nach der Entnahme und Aufbereitung der Probe wird das Sediment unter dem Mikroskop untersucht. Beurteilt werden Erythrozyten, Leukozyten, Bakterien, Epithelzellen, Zylinder und Kristalle.

Bei der mikroskopischen Urinuntersuchung beim Pferd wird die Urinprobe zentrifugiert. Bei der Zentrifugation wird die Urinprobe in einem rotierenden Gerät schnell gedreht, sodass sich feste Bestandteile durch die Fliehkraft am Boden absetzen. Der flüssige Überstand wird vorsichtig entfernt und das verbleibende Sediment erneut in Flüssigkeit suspendiert und auf einen Objektträger aufgebracht, um es mikroskopisch zu untersuchen.

Bei der mikroskopischen Untersuchung werden die im Urin des Pferdes enthaltenen Zellen und Strukturen beurteilt. Erythrozyten, Leukozyten, Bakterien, Epithelzellen, Zylinder und Kristalle werden unter dem Mikroskop erfasst. Mithilfe der Sedimentanalyse werden Entzündungen, Blutbeimengungen, Infektionen, Kristallablagerungen sowie strukturelle Veränderungen der Harnwege und der Nieren beim Pferd differenziert diagnostiziert. Sedimentveränderungen liefern Hinweise zur Lokalisation und Ursache einer Erkrankung und erhöhen die diagnostische Aussagekraft der Urinuntersuchung bei Pferden.

Eine erhöhte Zellzahl im Urinsediment weist auf entzündliche oder infektiöse Prozesse der Harnwege oder der Nieren beim Pferd hin. Kristalle liefern Hinweise auf Stoffwechselbesonderheiten oder eine Harnsteinbildung. Kalziumhaltige Kristalle, insbesondere Kalziumcarbonate, gelten beim Pferd als physiologisch und stellen nicht automatisch einen krankhaften Befund dar.

Bakteriologische Urinuntersuchung beim Pferd

Bei einer bakteriologischen Urinuntersuchung, auch Urinkultur genannt, wird die Urinprobe des Pferdes auf Bakterien untersucht. Die Urinkultur wird beim Pferd bei klinischem Verdacht auf eine Harnwegs- oder Blasenentzündung durchgeführt. 

Das Ziel einer bakteriologischen Urinuntersuchung besteht darin, krankheitsverursachende Bakterien gezielt nachzuweisen und die Keimzahl zu bestimmen, um eine Infektion sicher diagnostizieren zu können. Die Probengewinnung für die bakteriologische Urinuntersuchung erfolgt unter möglichst sterilen Bedingungen. Bei speziellen Fragestellungen erfolgt die Urinentnahme per Katheter oder Zystozentese (Punktion der Harnblase), um Kontaminationen aus den äußeren Harnwegen zu minimieren.

Im Labor wird der Urin des Pferdes auf spezielle Nährböden aufgetragen und unter kontrollierten Bedingungen „bebrütet“. Nach einer bestimmten Zeit, die je nach zu untersuchendem Bakterium unterschiedlich ist, wird geprüft, ob und welche Bakterien gewachsen sind. Die Keime werden identifiziert und ihre Anzahl bestimmt. Bei nachgewiesenem Wachstum wird ein Antibiogramm erstellt, um die Wirksamkeit geeigneter Antibiotika für das erkrankte Pferd zu bestimmen.

Spezielle Urinuntersuchungen beim Pferd

Die speziellen Urinuntersuchungen beim Pferd erweitern die klassische Urindiagnostik bei spezifischen Fragestellungen. Zu den speziellen Urinuntersuchungen beim Pferd zählen zum Beispiel der Säure-Base-Test sowie die Bestimmung des Eiweiß-Kreatinin-Verhältnisses im Urin.

Die Urinuntersuchung auf das Eiweiß-Kreatinin-Verhältnis dient der frühzeitigen Beurteilung der Nierenfunktion beim Pferd. Anhand des Protein-Kreatinin-Verhältnisses lassen sich Hinweise auf Nierenschädigungen erkennen, noch bevor klinische Symptome auftreten. Bei blutigem Urin besitzt dieser Parameter keine diagnostische Aussagekraft.

Der Säure-Base-Test ist eine spezielle Urinuntersuchung, die eine funktionelle Beurteilung des Säure-Base-Haushalts ermöglicht. Anhand der Pufferkapazität des Urins lassen sich Hinweise auf eine latente oder chronische Gewebeübersäuerung erkennen, die bei Pferden im Zusammenhang mit unterschiedlichen Krankheitsbildern eine relevante Rolle spielen kann.

Die Urinuntersuchung beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee ist Bestandteil der internistischen Diagnostik.

Urinuntersuchung beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Urinuntersuchung ist ein fester Bestandteil der Labordiagnostik in der Pferdeklinik am Sorpesee. Durch unser hauseigenes Labor erfolgen die Urinanalysen direkt vor Ort, wodurch eine zeitnahe Sofortdiagnostik und eine unmittelbare Befundbewertung gewährleistet sind.

In der Pferdeklinik am Sorpesee wird ein breites Spektrum an Urinuntersuchungen beim Pferd angeboten. Untersucht werden unter anderem das spezifische Gewicht zur Beurteilung der Konzentrationsleistung der Nieren, bakteriologische Parameter zum Nachweis von Infektionen sowie das Harnsediment, das mikroskopisch auf Zellen, Kristalle und weitere Bestandteile analysiert wird. Die schnelle Verfügbarkeit der Ergebnisse ermöglicht uns eine umgehende therapeutische Entscheidung für Ihr krankes Pferd.

Ergeben sich aus der Urinuntersuchung in der Pferdeklinik am Sorpesee Hinweise auf Nierenerkrankungen oder Stoffwechselstörungen, leiten wir eine weiterführende Diagnostik ein. Blutuntersuchungen ergänzen die Urinbefunde durch hämatologische und klinisch-chemische Parameter. Die Bestimmung von Nierenwerten, Entzündungsmarkern, Elektrolyten und weiteren Organparametern erlaubt eine Einschätzung des Schweregrads und der zugrunde liegenden Krankheitsursache beim Pferd.

Zur weiterführenden Abklärung auffälliger Befunde, etwa bei Verdacht auf Raumforderungen, setzen wir die Ultraschalluntersuchung beim Pferd ein. Transabdominale und rektale Sonografien ermöglichen eine differenzierte Darstellung von Nieren, Harnblase und harnableitenden Strukturen.

Bei komplexen oder unklaren Befunden ergänzen wir die Diagnostik durch endoskopische Verfahren. Die videoendoskopische Ausstattung der Klinik erlaubt eine direkte Beurteilung innerer Strukturen, sofern diese diagnostisch angezeigt ist.

Die Pferdeklinik am Sorpesee bietet für die Diagnostik und Therapie möglicher Erkrankungen Ihres Pferdes ein eng abgestimmtes diagnostisches Gesamtkonzept aus Urinuntersuchungen, weiterführender Laboranalytik und bildgebenden Verfahren. Durch die enge Abstimmung verschiedener Untersuchungen kann eine gezielte Therapie für Ihr Pferd zeitnah eingeleitet werden.

Die Kosten einer Urinuntersuchung beim Pferd variieren.

Was kostet eine Urinuntersuchung beim Pferd?

Eine Urinuntersuchung beim Pferd kostet je nach Art und Umfang der durchgeführten Analyse unterschiedlich viel. Chemische, mikroskopische oder bakteriologische Urinuntersuchungen sowie die Bestimmung weiterer klinisch-chemischer Laborparameter werden beim Pferd unterschiedlich berechnet. 

Die Abrechnung der Urinuntersuchung beim Pferd erfolgt gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte. Maßgeblich für die Kosten der Urinanalyse sind der angewendete Gebührensatz und der diagnostische Umfang. Auch die Art der Probengewinnung hat Einfluss auf die Kosten der Urinuntersuchung beim Pferd. Eine Spontanurinprobe ist mit geringem Aufwand verbunden, während eine Katheterisierung oder eine Zystozentese einen erhöhten Aufwand erfordern und kostenintensiver sind.

Je nach Tarif übernehmen Pferdekrankenversicherungen die Kosten einer Urinuntersuchung vollständig oder anteilig. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen und dem vereinbarten Tarif.

Pferdeklinik-Logo-invert
Kontakt
Frankfurter Straße 34
59846 Sundern-Stemel
Öffnungszeiten der Rezeption

Montag bis Freitag
Samstag

8 - 18 Uhr
9 - 12 Uhr

Bitte beachten: Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht gleichbedeutend mit Besuchs- und Sprechzeiten!

Besuchszeiten

Montag bis Freitag
Samstag
und

Sonn- u. Feiertags
und

10 - 18 Uhr
10 - 12 Uhr
17 - 18 Uhr

9 - 10 Uhr
17 - 18 Uhr

Wir möchten Sie bitten, sich beim Besuch stationärer Patienten vor Betreten des Stalles an der Rezeption anzumelden. Ist diese nicht besetzt, melden Sie sich bitte telefonisch an unter der Rufnummer:
02933 / 902 19 23

© 2026 Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee

rating
4.7 Sterne
Basierend auf +480 Rezensionen