Pferd Augenuntersuchung

Pferd Augenuntersuchung

Letztes Update am
8. Dezember 2025

Eine Augenuntersuchung beim Pferd dient der Beurteilung des Auges, um Erkrankungen und Verletzungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. In der Pferdeklinik am Sorpesee erfolgt die Augenuntersuchung beim Pferd mit modernster Diagnostik und langjähriger fachlicher Erfahrung.

Inhaltsverzeichnis

Das Auge des Pferdes ist ein hochsensibles Organ, das empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert. Veränderungen wie Tränenfluss, Schwellungen, Rötungen, Eintrübungen oder das Zukneifen der Augen deuten auf eine Störung oder Verletzung hin. Augenerkrankungen sind für Pferde sehr schmerzhaft und gefährlich. Bei Auffälligkeiten am Auge ist eine tierärztliche Untersuchung erforderlich, da eine verzögerte Behandlung die Sehkraft des Pferdes gefährdet. 

Bei einer Augenuntersuchung des Pferdes werden Lider, Bindehaut, Nickhaut, Hornhaut, Regenbogenhaut, Linse, Glaskörper, Netzhaut und Tränenwege beurteilt. Bei der Untersuchung kommen verschiedene diagnostische Instrumente und Verfahren zum Einsatz, etwa Lupe, Tonometer, Spaltlampe sowie direktes und indirektes Ophthalmoskop. 

Die Augenuntersuchung in der Pferdeklinik am Sorpesee ermöglicht die zuverlässige Diagnose und Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des empfindlichen Pferdeauges. Wir sind rund um die Uhr erreichbar und verfügen über eine 24/7 Notrufbereitschaft bei akuten Beschwerden oder Veränderungen am Auge Ihres Pferdes. Unter der Leitung von Dr. med. vet. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold steht die Pferdeklinik am Sorpesee für fundierte Erfahrung, moderne Diagnostik und höchste Präzision bei Augenuntersuchungen. 

Hier sind unsere Kontaktdetails.

  • Adresse: Tierärztliche Klinik für Pferde am Sorpesee
  • Frankfurter Straße 34, 59846 Sundern-Stemel
  • Telefon: 02933/902190
  • Telefax: 02933/9021929
  • E-mail: web@pferdeklinik-sorpesee.de
  • Webseite: https://pferdeklinik-sorpesee.de/

Dies sind die Sprechzeiten unserer Rezeption.

  • Montag bis Freitag: 8:00–18:00 Uhr, Samstag: 9:00–12:00 Uhr 

Die Öffnungszeiten der Rezeption sind nicht mit den Besuchszeiten gleichzusetzen.

Dies sind unsere Besuchszeiten.

  • Montag bis Freitag: 10:00–18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00–12:00 Uhr und 17:00–18:00 Uhr

Wann wird eine Augenuntersuchung beim Pferd durchgeführt?

Eine Augenuntersuchung beim Pferd wird durchgeführt, wenn Veränderungen und Verletzungen am Auge erkennbar sind. Symptome wie Tränenfluss, Rötungen, Schwellungen, Eintrübungen, Lichtscheue oder das Zukneifen der Augen weisen auf eine Augenerkrankung hin und erfordern eine gezielte Diagnostik zur Abklärung der Ursache.

Verletzungen am Pferdeauge sind immer ein akuter Notfall und erfordern umgehend eine Augenuntersuchung. Das Pferd ist ein Fluchttier und auf eine weite Rundumsicht angewiesen. Die seitliche und hervorgehobene Position der Augen ermöglicht einen großen Sichtwinkel, macht sie jedoch besonders anfällig für Verletzungen. Entzündungen, Infektionen und mechanische Schäden treten bei Pferden häufig auf. 

Typische Augenerkrankungen beim Pferd wie Bindehautentzündung, Hornhautdefekte, immunmediierte Keratitis (IMMK), Glaukom oder periodische Augenentzündung (ERU/Mondblindheit) erfordern eine tierärztliche Augenuntersuchung, da sie unbehandelt zu bleibenden Schäden oder Erblindung führen. Katarakt (Linsentrübung) und Netzhautablösungen zählen bei Pferden zu ernsten Befunden, die eine rasche Diagnose notwendig machen. Zubildungen wie Plattenepithelkarzinome am Auge oder an den Lidern gehören zu den tumorösen Veränderungen beim Pferd und müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden, um den Erhalt von Auge und Sehkraft zu sichern.

Eine Augenuntersuchung beim Pferd wird durchgeführt, um Augenerkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Augenuntersuchung ist Bestandteil der tierärztlichen Routine und folgt einem Ablauf, der je nach Beschwerdebild und Verdachtsdiagnose angepasst wird.

Wie ist der Ablauf der Augenuntersuchung beim Pferd?

Der Ablauf der Augenuntersuchung beim Pferd beginnt mit der Anamnese, gefolgt von der äußeren Beurteilung des Auges. Je nach Beschwerdebild wird die Augenuntersuchung durch diagnostische Verfahren wie Spaltlampenuntersuchung, Ophthalmoskopie, Fluoreszein-Test, Schirmer Test und Tonometrie ergänzt. 

Eine Augenuntersuchung beim Pferd wird bei Veränderungen am Auge durchgeführt. Bestehen konkrete Krankheitssymptome wie Tränenfluss und Rötungen und zeigen sich bei der Adspektion weitere Auffälligkeiten am Auge, wird die Untersuchung um gezielte diagnostische Verfahren erweitert.

Für aussagekräftige Befunde erfolgt die Augenuntersuchung beim Pferd immer an beiden Augen. Eine ruhige Umgebung und eine sachkundige Fixierung des Pferdes sind wichtig, um ruckartige Bewegungen zu vermeiden und den Befund nicht zu verfälschen. Lokal betäubende Augentropfen ermöglichen eine schmerzfreie Untersuchung der Hornhaut und der vorderen Augenabschnitte. Bei sehr sensiblen oder schmerzhaften Verletzungen ist vor Durchführung der Augenuntersuchung eine Sedation sinnvoll. 

Eine Augenuntersuchung beim Pferd umfasst verschiedene Abläufe. Die folgende Liste zeigt verschiedene Augenuntersuchungen,  die abhängig von den Symptomen des Pferdes angewendet werden.

1. Anamnese

Die Augenuntersuchung beim Pferd beginnt mit der Anamnese. Angaben zu Rasse, Alter, Nutzung und Haltungsbedingungen liefern Hinweise auf mögliche Ursachen oder Risikofaktoren für Augenerkrankungen und -verletzungen.

Frühere und aktuelle Auffälligkeiten werden erfasst, um Hinweise auf bestehende oder zurückliegende Augenveränderungen beim Pferd zu erhalten. Informationen zu Medikamenten, die die Physiologie und die Funktion der Augen beeinflussen, gehören ebenfalls zur Anamnese. Die Befunde werden vom Tierarzt sorgfältig dokumentiert und sind die Grundlage für weiterführende Augenuntersuchungen beim Pferd.

2. Adspektion

Die Adspektion der Augen und der umgebenden Strukturen beim Pferd dient der ersten Beurteilung des Augenzustands. Bei der Adspektion werden Farbe und Beschaffenheit der Bindehaut sowie Art und Menge des Tränenflusses untersucht.

Veränderungen wie Rötungen, Blässe, Gelbfärbung oder Gefäßinjektionen weisen auf Entzündungen, Durchblutungsstörungen oder systemische Erkrankungen beim Pferd hin. Anzeichen von Schmerzen, wie vermehrtes Blinzeln oder Zukneifen der Augen, sind während der Adspektion erkennbar.

Bei der Adspektion werden beide Augen des Pferdes einzeln und im direkten Vergleich betrachtet. Ergibt sich bei der Adspektion ein Hinweis auf eine Erkrankung oder Verletzung, werden weitere Augenuntersuchungen durchgeführt.

3. Prüfung der Reflexe 

Die Prüfung der Reflexe ist eine Augenuntersuchung beim Pferd, bei der die Sehfähigkeit und die Reaktionsfähigkeit der Pupillen überprüft werden. Der sogenannte Drohreflex zeigt, ob das Pferd visuelle Reize korrekt wahrnimmt. 

Normalerweise blinzelt das Pferd reflexartig, wenn sich die Hand des Tierarztes dem Auge nähert. Dieser Schutzmechanismus weist auf ein intaktes Sehvermögen und eine gut funktionierende Augenmuskulatur hin. Zur Prüfung der Reflexe wird bei der Augenuntersuchung ein Auge des Pferdes abgedeckt. Die Hand sollte sich ohne Luftzug auf das andere Auge zu bewegen, da auch ein blindes oder schmerzhaftes Auge reflexartig blinzelt und das Ergebnis der Augenuntersuchung verfälscht.

Bei der Augenuntersuchung wird der Reflex des Auges zusätzlich mit einer Lichtquelle überprüft, um die Pupillenreaktion zu beurteilen. Eine Verengung der Pupillen bei Lichteinfall deutet auf eine intakte Funktion von Netzhaut und Sehnerv hin.

4. Spaltlampenuntersuchung

Die Spaltlampe ist ein optisches Untersuchungsgerät, mit dem der Tierarzt die Strukturen des Pferdeauges vergrößert und räumlich beurteilt. Die Augenuntersuchung mit der Spaltlampe ermöglicht eine detaillierte Betrachtung des vorderen Augenabschnitts beim Pferd, einschließlich Hornhaut, vorderer Augenkammer, Iris und Linse.

Bei der Spaltlampenuntersuchung wird ein scharf begrenzter, spaltförmiger Lichtstrahl auf das Auge des Pferdes projiziert, wodurch selbst kleinste Veränderungen sichtbar werden. Risse, Verletzungen, Entzündungen und Fremdkörper müssen beim Pferd präzise identifiziert und beurteilt werden.

5. Fluorescein Test

Der Fluorescein Test gehört zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren der Augenuntersuchung beim Pferd. Fluorescein ist ein fluoreszierender Farbstoff, der unter blauem Licht leuchtet.

Beim Fluoresceintest wird ein Farbstoff auf die Augenoberfläche des Pferdes aufgetragen. Anschließend wird die Hornhaut mit einer Lampe beleuchtet. Bei Trübungen, Verletzungen, Verfärbungen und Gefäßeinsprossungen der Augen lagert sich in den geschädigten Bereichen der Hornhaut ein Farbstoff ab, der diese hellgrün erscheinen lässt, während gesunde Strukturen farblos bleiben. So können selbst feinste Defekte sichtbar gemacht werden.

6. Tonometrie

Die Tonometrie ist eine Augenuntersuchung beim Pferd, bei der der intraokulare Druck gemessen wird, um Erkrankungen wie Glaukom (grüner Star) oder Uveitis zu erkennen. Der intraokulare Druck (IOD) bezeichnet den Druck im Inneren des Auges eines Pferdes. 

Die Tonometrie erfolgt am stehenden Pferd. Ob eine oberflächliche Betäubung der Hornhaut erforderlich ist, richtet sich nach dem verwendeten Gerät. Je nach Tonometer erfolgt die Messung durch direkten Kontakt mit der Hornhaut oder mittels Rebound-Methode, die ohne Betäubung auskommt und den Augeninnendruck durch einen kurzen, sanften Impuls erfasst.

Gesunde Pferdeaugen weisen einen Augeninnendruck von etwa 14 bis 25 mmHg auf. Bei einem Glaukom steigen die Werte häufig auf 35 bis 45 mmHg oder mehr. Nach der Augeninnendruckmessung folgen in der Regel weitere diagnostische Verfahren zur Beurteilung der inneren Augenstrukturen.

7. Ophthalmoskopie

Das Ophthalmoskop ist das zentrale Instrument zur Untersuchung des Augeninneren von Pferden, insbesondere des Augenhintergrunds. Mit dem Ophthalmoskop werden die Netzhaut, der Sehnervkopf (Papille) und die retinalen Arterien und Venen des Pferdes untersucht. 

Die Ophthalmoskopie beim Pferd wird in einem abgedunkelten Raum oder Stall durchgeführt, um Lichtreflexe zu vermeiden und die Strukturen des Augenhintergrundes klar und kontrastreich darzustellen. Mithilfe eines Ophthalmoskops lassen sich bei Pferden Netzhautdegenerationen, Netzhautablösungen, Entzündungen, Durchblutungsstörungen und Stauungspapillen erkennen.

Vor einer Augenuntersuchung mit einem Ophthalmoskop werden dem Pferd Augentropfen mit einem Mydriatikum verabreicht, um die Pupille zu erweitern. Ohne die Tropfen würde sich die Pupille durch das Licht des Ophthalmoskops reflexartig verengen, was die Sicht ins Augeninnere erschwert. Die Augentropfen benötigen mindestens 30 Minuten, um ihre Wirkung zu entfalten.

Bei der Ophthalmoskopie wird zwischen der direkten und der indirekten Augenuntersuchung unterschieden. Bei der direkten Ophthalmoskopie blickt der Tierarzt aus einer Distanz von etwa 10 bis 15 cm mit einem elektrisch beleuchteten Ophthalmoskop direkt in das Auge des Pferdes. Das Licht wird so gelenkt, dass der Augenhintergrund klar erkennbar ist. Bei der direkten Ophthalmoskopie entsteht ein aufrechtes, seitenrichtiges und stark vergrößertes Bild eines kleinen Ausschnitts der Netzhaut des Pferdes. Die direkte Ophthalmoskopie ist besonders geeignet, um feine Veränderungen wie Läsionen, Pigmentverschiebungen oder Gefäßanomalien im Auge zu identifizieren.

Bei der indirekten Ophthalmoskopie wird der Augenhintergrund des Pferdes einschließlich der Netzhautperipherie (äußerer Bereich der Netzhaut) beurteilt. Vor das Pferdeauge wird eine nach außen gewölbte Linse mit einer Stärke von 14 bis 30 Dioptrien gehalten. Bei der Augenuntersuchung entsteht ein umgekehrtes, vergrößertes Bild des Augenhintergrundes. Die indirekte Ophthalmoskopie ermöglicht beim Pferd einen umfassenden Überblick über die Netzhaut und erlaubt bei Bedarf eine gezielte Vergrößerung einzelner Bereiche.

8. Schirmer-Tränen-Test

Der Schirmer-Tränen-Test ist eine Augenuntersuchung beim Pferd, mit der die Tränenproduktion gemessen und Störungen der Tränensekretion diagnostiziert werden. 

Beim Schirmer-Tränen-Test wird ein schmaler Papierstreifen in den unteren Bindehautsack des Pferdes eingesetzt. Die natürliche Tränenproduktion befeuchtet den Streifen. Nach fünf Minuten wird die benetzte Strecke in Millimetern abgelesen, um die Tränenmenge zu beurteilen. Eine Durchfeuchtung von 10 bis 20 mm gilt als normal. Werte unter 5 mm weisen auf eine Tränensekretionsstörung beim Pferd hin. 

Der Schirmer-Tränen-Test ist für Pferde schmerzfrei und wird an beiden Augen durchgeführt, da die Tränenmenge unterschiedlich ausfallen kann. Eine geringe Befeuchtung weist auf ein trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca) hin, das unbehandelt bei Pferden zu Entzündungen und Hornhautschäden führt. 

9. Tupferprobe

Die Tupferprobe ist ein diagnostisches Verfahren, das dazu dient, die Augen von Pferden auf mikrobiologische und mykologische Auffälligkeiten zu untersuchen. Mit einem sterilen Tupfer wird Sekret oder Zellmaterial von Bindehaut, Hornhaut oder Lidrand entnommen und im Labor auf Erreger untersucht.

Bei Auftreten von Symptomen wie eitrigem Augenausfluss oder Hornhautulzera (Geschwür) ist eine Tupferprobe erforderlich.  Die entnommene Probe dient zur Erstellung eines Antibiogramms, mit dem die wirksamen Antibiotika für das Pferd bestimmt werden. Liegt ein Pilzbefall des Auges vor, erfolgt die Anfertigung eines Antimykogramms zur Auswahl der geeigneten Antimykotikatherapie.

10. Elektroretinogramm

Das Elektroretinogramm (ERG) ist eine spezielle Augenuntersuchung beim Pferd, mit der sich die Netzhautfunktion und die Sehfähigkeit beurteilen lassen. Für ein Elektroretinogramm wird das Pferd leicht sediert und die Pupille medikamentös erweitert. Anschließend werden Elektroden auf der Hornhaut, am Lidrand und an einer weiteren Referenzstelle angebracht.

Bei einem Elektroretinogramm werden definierte Lichtreize auf das Auge des Pferdes projiziert und die von der Netzhaut erzeugten elektrischen Potenziale gemessen. Die gemessenen Signale zeigen die Aktivität der Zapfen, Stäbchen und Bipolarzellen und geben Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Netzhaut. Das Elektroretinogramm (ERG) ist eine diagnostische Methode, die vor allem zur Beurteilung der Sehfähigkeit und Netzhautfunktion bei Pferden eingesetzt wird.

Die Kosten einer Augenuntersuchung beim Pferd hängen von der gewählten diagnostischen Methode, dem Untersuchungsumfang und dem individuellen Befund ab.

Was kostet eine Augenuntersuchung beim Pferd?

Die Gesamtkosten einer Augenuntersuchung beim Pferd variieren je nach Art der Untersuchung, dem Aufwand und dem Zeitpunkt der Versorgung. Für die Augenuntersuchung und -behandlung gibt es in der Gebührenordnung (GOT) viele einzelne Leistungspunkte, die nach Umfang der Untersuchung pro Auge abgerechnet werden.

In der Pferdeklinik am Sorpesee wird die Augenuntersuchung bei Pferden mit höchster Präzision und moderner Diagnosetechnik durchgeführt.

Augenuntersuchung beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee

Die Augenuntersuchung beim Pferd in der Pferdeklinik am Sorpesee dient der frühzeitigen Erkennung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Augen.

Unter der Leitung von Dr. med. vet. Jutta Riedel-Kaufhold und FEI-Tierarzt Tobias Kaufhold bietet die Praxis höchste fachliche Kompetenz, langjährige Erfahrung und eine moderne technische Ausstattung für Augenuntersuchungen. 

Zur Augenuntersuchung von Pferden setzt die Pferdeklinik am Sorpesee modernste diagnostische Verfahren wie die Spaltlampenuntersuchung, den Fluoreszein-Test und die Ophthalmoskopie ein. Mithilfe unterschiedlicher Untersuchungsmethoden erfolgt eine präzise Beurteilung von Hornhaut, Linse, Iris, Glaskörper, Netzhaut und Sehnerv. Wir erkennen typische Augenerkrankungen wie Hornhautverletzungen, Uveitis, Glaukom, Linsentrübungen oder Netzhautveränderungen frühzeitig und können sie gezielt behandeln.

Bei Verdacht auf eine infektiöse oder entzündliche Augenerkrankung, beispielsweise bei eitrigem Augenausfluss oder Hornhautulzera, entnehmen wir bei Pferden eine Tupferprobe. Im hauseigenen Labor der Pferdeklinik am Sorpesee untersuchen wir die Proben mikrobiologisch und mykologisch. 

Unser weitläufiges Klinikareal am Sorpesee bietet die idealen Voraussetzungen für umfassende ambulante und stationäre Augenuntersuchungen bei Pferden. Mehrere modern ausgestattete Behandlungsräume mit Untersuchungsstand ermöglichen eine präzise Diagnostik und Therapie in einer ruhigen und sicheren Umgebung.

Bei schweren Augenerkrankungen oder nach operativen Eingriffen wie einer Bulbusentfernung stehen in der Pferdeklinik am Sorpesee helle Intensivboxen zur Verfügung, die videoüberwacht sind. Wir garantieren eine sichere und kontinuierliche Betreuung intensivpflichtiger Pferde. Unser erfahrenes Team ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr im Einsatz, um eine lückenlose medizinische Versorgung Ihrer Pferde zu gewährleisten.  

Für Notfälle oder wenn eine Augenuntersuchung im Heimatstall gewünscht wird, steht unsere mobile Fahrpraxis zur Verfügung. Fünf vollständig ausgestattete Praxisfahrzeuge ermöglichen eine schnelle und professionelle Versorgung im gesamten Behandlungsgebiet.

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